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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: DOCUMENTA VI

26. Juni bis 2. Oktober 1977

Plakat zur documenta 6
Zum zweiten Mal geriet der documenta-Rhythmus ins Wanken. Der Streit um Konzepte und Personen und Bodes letzte Versuche, auf die Planung Einfluss zu nehmen, führten zu einer Verschiebung um ein Jahr auf 1977. Nachdem sich 1972 Szeemann als Ausstellungsmacher (Generalsekretär) durchgesetzt hatte, wurde nun mit Manfred Schneckenburger erstmals ein künstlerischer Leiter berufen. Zusammen mit Lothar Romain entwickelte Schneckenburger das Konzept für eine Medien-documenta, in der die Werke auch nach Medien getrennt (Malerei, Skulptur, Fotografie, Video, Zeichnung...) präsentiert wurden. Vor allem um die Malerei gab es viel Streit. Für Ärger sorgten Richard Serras rostendes Stahl-Terminal auf dem Friedrichsplatz und der Bohrturm, mit dessen Hilfe der Erdkilometer von Walter de Maria in die Erde gebracht wurde. Trotzdem leistete sie Nachhaltiges: Durch ihre Abteilung historischer und aktueller Fotografie trug sie zur Durchsetzung der Fotokunst bei. Und sie wurde publikumswirksam dadurch, dass sie mit Landschaftsprojekten den Auepark eroberte. 1400 Werke von 492 Künstlern. 355000 Besucher. Etat: 4,807 Mio. Mark. Erlöse und Spenden: 2,435 Mio. Mark. Zuschüsse: 2,372 Mio. Mark. ARTIKEL LESEN