Vorlage:/documenta/Juli/15

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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: WERNER HAFTMANN

1964 beim Start der documenta III: Arnold Bode (rechts) dankt Werner Haftmann für dessen Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung "Handzeichnungen des 20. Jahrhunderts".

Werner Haftmann (1912-1999) war ein deutscher Kunsthistoriker. Im Alter von 87 Jahren starb der Professor, der an der Seite Arnold Bodes der theoretische Kopf der documenta bis 1964 war. Der aus dem westpreußischen Glowno stammende Haftmann hatte unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen, Aufsätze und Bücher über Künstler wie Emil Nolde oder Paul Klee zu schreiben, die von den Nazis als "entartet" geächtet worden waren. Im Jahr der ersten documenta erschien von ihm die zweibändige Ausgabe "Malerei im 20. Jahrhundert", die lange Zeit als Standardwerk galt. 1967 wurde er dann in Anerkennung seiner Fähigkeiten zum ersten Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin berufen, der er in seiner Amtszeit bis 1974 ein klares Profil geben konnte. 62-jährig gab er aus Gesundheitsgründen das Amt auf, um sich im oberbayerischen Waakirchen wieder dem kunstwissenschaftlichen Schreiben zuzuwenden. ARTIKEL LESEN