VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 2011

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VW-Werk wächst weiter

  • HNA Bericht von Sven Kühling am 14.12.2011
  • Betriebsversammlung: 450 Millionen Euro sollen 2012 in Standort Baunatal fließen

Das VW-Werk Kassel in Baunatal wächst weiter. Zum einen soll der Ausstoß an Getrieben von 3,96 Millionen 2011 auf 4,2 Millionen im kommenden Jahr steigen. Zum anderen soll noch mehr in die Produktionsanlagen investiert werden.

2011 wurden 260 Millionen Euro in den Baunatal| Standort gesteckt, im kommenden Jahr sollen es 450 Millionen Euro sein. Diese Zahlen nannte Werkleiter Prof. Hans-Helmut Becker gestern am Rande einer Betriebsversammlung mit rund 6000 Beschäftigten in Halle 2 in Baunatal. VW-Markenvorstand Werner Neubauer hatte ebenfalls gute Nachrichten für den nordhessischen Standort im Gepäck. Er stellte die Produktion eines neuen Hybridgetriebes (DQ 400 e), das einen Elektroantrieb mit einem Verbrennungsmotor koppelt, für das Baunataler Werk in Aussicht. „Wer das entwickelt, muss das auch bauen“, sagte Neubauer nach Angaben des Werkmanagements während der Versammlung. Gibt der VW-Gesamtvorstand dafür grünes Licht, werden täglich einige Hundert dieser Einheiten in Baunatal gebaut werden.[1]

Betriebsversammlung Dezember 2011

Ulrike Jakob moderierte die Betriebsversammlung
Foto: Markus Kothe
Prof. Dr. Werner Neubauer.
Foto: Markus Kothe
  • Ein großes „Dankeschön" für eine außerordentliche Leistung!
  • Prof. Dr. Neubauer, Jürgen Stumpf und Prof. Dr. Becker lobten die Kasseler Mannschaft für den gemeinsamen Erfolg.

Die Bilanz für ein erfolgreiches 2011 für den Standort Kassel war auf der Zentralen Betriebsversammlung eindeutig: Fast vier Millionen Getriebe werden bis Ende 2011 ausgeliefert.

  • Mit den Worten „Gibt es doch gar nicht“, blickte Betriebsratsvorsitzender Jürgen Stumpf positiv zurück. Werkleiter Prof. Dr. Hans-Helmut Becker bedankte sich ebenfalls für die außerordentliche Leistung der Mannschaft.
  • Rekorde über Rekorde: Bis Oktober 2011 wurden insgesamt weltweit 6,8 Millionen Volkswagen Konzern Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, eine Steigerung von 13,8 Prozent zum Vorjahr. „Allein die Marke VW lieferte 4,2 Millionen Autos aus“, sagte Vorstand Komponente Prof. Dr. Werner Neubauer. Auch im Vertrieb Original Teile und Service brummte das Geschäft und der Umsatz steigerte sich um neun Prozent.
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Dass der Standort Kassel zukunftsfähig ist, stellte Prof. Neubauer eindeutig klar: 450 Millionen werden 2012 investiert. Dabei ginge es nicht nur um Kapazitätsaufstockungen bei DL und DQ Getrieben, sondern auch um Investitionen in neue Produkte und Vorhaben wie die E-Traktion.

Auch das Thema Qualität fehlte nicht, vor allem im Hinblick auf den Modularen Querbaubasten (MQB), worüber alle Polo, Passat und Golf Klassen zukünftig bedient werden.

Ein großes „Dankeschön" für eine außerordentliche Leistung! Mit den Worten „Gibt es doch gar nicht“, blickte Betriebsratsvorsitzender Jürgen Stumpf positiv zurück.
Foto: Markus Kothe - Volkswagen Kommunikation
Betriebsversammlung
mit rund 6000 Beschäftigten in der Halle 2
mit hochkarätigen Gästen.
Foto: Markus Kothe _ Volkswagen Kommunikation


Mit der Kampagne „Respekt - kein Platz für Rassismus“, verdeutlichte der Betriebsrat sein Engagement gegen Rechts mit hochkarätigen Gästen zur Betriebsversammlung Volkswagen Werk Kassel in Baunatal am 13.12.2011.

  • Neue Gesichter für die Kampagne waren die Deutsche Fußballweltmeisterin Sandra Minnert, die kürzlich die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat sowie Kai Havaii, Punkrock-Legende der Gruppe Extrabreit. - www.die-breiten.de
  • Mit einer Schweigeminute gedachten alle Mitarbeiter dem von Nazis ermordeten Halit Yozgat, dessen Vater bei Volkswagen Werk Kassel in Baunatal arbeitet.
Foto: Markus Kothe - Volkswagen Kommunikation


VW investiert 30 Millionen Euro in OTC 4

  • HNA Bericht von Sven Kühling am 30./31. 05. 2011
  • Fläche der Halle wird von 33 000 auf 77 000 Quadratmeter vergrößert – Bau weiterer Hallen noch kein Thema

Der VW-Konzern erweitert sein Original Teile Center (OTC) bei Baunatal. Die Investitionssumme für einen Anbau an die Halle 4 gibt Pressesprecher Rudi Stassek mit 30 Millionen Euro an. Vor wenigen Tagen erst habe der Vorstand in Wolfsburg grünes Licht gegeben.

Bisher waren die Pläne für die Erweiterung zwar bekannt, die Zustimmung durch den Vorstand in der Konzernzentrale stand aber noch aus.

HNA Bericht vom 31.05.2011 (sok)
  • Derzeit hat das OTC 4 eine Fläche von 33.000 Quadratmeter, durch den Anbau sollen noch einmal 44.000 Quadratmeter für Autoteile hinzukommen. Der Anbau entsteht in Richtung der neuen Gewerbefläche Heisterhagen oberhalb von Rengershausen, auf der demnächst auch das neue Logistikzentrum von Volkswagen mit dem Namen Cross-Dock gebaut wird.

Die schnelle Erweiterung des OTC ist notwendig, weil Platz im benachbarten VW-Werk geschaffen werden muss. Immer noch lagern Original Teile in der Halle 6 des Werkes. „Dieser Platz wird aber für die Produktion des E-Antriebes sowie die Erweiterung des Getriebebaus benötigt“, erläutert Stassek.

Die Vergrößerung der Lagerkapazität im OTC hat allerdings auch zu tun mit der ständigen Erweiterung der Modellpalette bei VW. Wenn mehr Modelle auf den Markt kommen, müssen die Ersatzteilleute gleichzeitig aufstocken. „Dann muss die Zahl der Ersatzteile erhöht werden“, sagt der VW-Sprecher.

Die Mitarbeiter des VW-Werkes bekommen dabei schon häufig Einblicke in die Ausstattung der neuen Fahrzeuge. Schließlich müssen die Lager schon mit Teilen bestückt sein, bevor die Autos auf den Markt kommen. Sobald diese nämlich über die Straßen rollen, müssen Teile, die beispielsweise bei Unfällen beschädigt werden, schließlich sofort lieferbar sein.

Weitere Hallen, die OTC 6 und 7, neben der jetzigen Halle 5 werden übrigens nicht so schnell kommen. Der frühere Chef des Vertriebs Original Teile, Rodolfo Bürgi, hatte den Bau der beiden Komplexe mit einer Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern bis spätestens 2011 in Aussicht gestellt. „Es gibt noch keine konkreten Planungen für das OTC 6“, sagt VW-Sprecher Rudi Stassek. Derzeit werde erstmal die bestehende Lagerfläche optimiert.[2]

Weg frei für Cross-Dock

  • HNA Bericht am 25.05.2011 von Sven Kühling

Am Montagabend (23.05.2011) machten die Parlamentarier (Baunatal) außerdem den Weg frei für Investitionen von Volkswagen oberhalb des Original Teile Centers (OTC) zwischen Kirchbauna und Rengershausen. Einstimmig, bei Enthaltung der Grünen, votierten sie für den Bebau­ungsplan Heisterhagen. Die­ser ermöglicht dem Konzern den Aufbau eines neuen Logis-tikzentrums (Cross-Dock) und die Erweiterung des OTC 4.

VW benötigt dafür eine Flä­che von 15,7 Hektar. Die Stadt Baunatal hat die bisher land­wirtschaftlich genutzten Flä­chen bereits erworben. Diese sollen dann an den Autobauer weiterverkauft werden.

Volkswagen beabsichtigt, bis Mitte 2012 ein Sortier- und Verteilzentrum auf dem Ge­lände zu errichten. 30 Millio­nen Büro werden investiert. Das ankommende Material für die Produktion im VW-Werk wird im Cross-Dock gebün­delt. Mit Shuttle-Lkw wird es dann zu den jeweiligen Pro­duktionslinien im Werk ge­bracht. Leergut wird zum Cross-Dock zurückgefahren, so dass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Die Auslagerung von Anlaufstationen für Lkw aus dem Werk ist in der Erweiterung der Produkti­on bei VW begründet. So sol­len im Werk die Getriebe für den neuen E-Antrieb von Volkswagen produziert wer­den, erläuterte Bürgermeister Manfred Schaub. Außerdem gebe es für die Nordhessen ei­nen neuen Auftrag der Firma Audi zum Bau von Getrieben.

Erste deutsche VW-Kinderkrippe kommt nach Baunatal

  • Krabbelkäfer: 20 Plätze für maximal 26 Sprösslinge

HNA Bericht von .. am 21.05.2011

  • Die Krabbelkäfer kommen: Unter diesem Namen wird Volkswagen in Baunatal ab 1. Juli eine Kinderkrippe für den Nachwuchs von Mitarbeitern betreiben - als erstes deutsches Werk des Konzerns.[3]


Konzernvorstand zufrieden

Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.Martin Winterkorn: „Sehr, sehr vielseitig“,fand er die gezeigten Exponate.
Ein voller Erfolg war das diesjährige Symposium April 2011 für den Standort und für alle. - Foto: Markus Kothe
  • Die vom Gesamtbetriebsrat initiierten „Symposien zur Standort- und Beschäftigungssicherung” bieten jedes Jahr eine Plattform, dem gesamten Konzernvorstand und Entscheidungsträgern in Forschung und Entwicklung die Fähigkeiten und Kompetenzen des Werkes darzustellen. - Quelle:Pro Kassel April 2011 VW Mitarbeiter Info


Ein voller Erfolg das Symposium April 2011

  • Ein voller Erfolg war das diesjährige Symposium April 2011 für den Standort und für alle. Es gab viele lobende Worte vom Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.Martin Winterkorn: „Sehr, sehr vielseitig“,fand er die gezeigten Exponate. Man habe die enorme Bereitschaft und die große Innovationskraft beiden Mitarbeitern auf dem Projektmarkt gut erkennen können. Personalvorstand Dr. Horst Neumann war über „Tolle Leute an Bord“ begeistert. Auch lobte er die erbrachte „Herkulesarbeit“, was die vielen geleisteten Zusatzschichten und die gestiegenen Stückzahlen angehe. Winterkorn gefiel besonders das Baukastensystem beim E-Motor für den e-UP! und den e-Golf. - Quelle:Pro Kassel April 2011 VW Mitarbeiter Info


Jürgen Stumpf Vorsitzender des Betriebsrat

  • Auf dem Projektmarkt konnten sich alle Beteiligten anhand unserer innovativen Produkte und Fertigungsverfahren einen klasse Eindruck verschaffen,welche außerordentlichen Chancen sich unsere Mannschaft seit 2006 auf dem Kasseler Weg erarbeite hat. Im Plenum haben wir im Dialog mit dem Vorstand aufgezeigt,unter welcher Anspannung die gesamte Mannschaft zurzeit ihren Beitrag zum Wachstumskurs des Unternehmens leistet.Im direkten Bereich mit dem 18-Schicht-Modell in den Engpasskostenstellen. Und im indirekten Bereich mit der Bewältigung von immer mehr und immer komplexeren Aufgaben trotz einer in diesem Bereich bislang zurückhaltenden Einstellungspolitik.Ich denke, das Symposium 2011 hat unser Werk auf seinem Weg zu einem nachhaltig wettbewerbsfähigen und Beschäftigung sichernden Standort bestätigt und gestärkt. - Quelle:Pro Kassel April 2011 VW Mitarbeiter Info


Werk Kassel steigert Produktion China beflügelt VW-Absatz

  • HNA Bericht 13.04.2011

1,2 Millionen Fahrzeuge der Kernmarke ausgeliefert – Werk Kassel steigert Produktion China beflügelt VW-Absatz

  • Baunatal: fast eine Million

Von einer langsameren Fahrweise spürt das VW-Werk Kassel in Baunatal nichts. „Die Getriebeproduktion legte im ersten Quartal um 13 Prozent zu, die eine Million-Marke haben wir in den ersten drei Monaten nur knapp verfehlt“, fasst Werkleiter Prof. Hans-Helmut Becker die herausragende Leistung seiner Mannschaft zusammen. Denn das Werk fährt mit über 15 500 Getrieben pro Tag an der Kapazitätsgrenze – zu keiner Zeit in der Geschichte des Standorts wurden so viele Getriebe gebaut.[4]

Herkulesleistung der Mannschaft und Rekordjahr 2010

Leiter von Volkswagen Werk Kassel Prof. Dr. Hans-Helmut Becker
Mutivation, Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit auf der Betriebsversammlung an die Belegschaft.
Foto: Markus Kothe

Mit 3.477.465 Getrieben wurden im VW-Werk Kassel im Jahr 2010 produziert, rund 37 Prozent mehr Getriebe wie im Jahr 2009 – und damit so viele Getriebe wie noch nie in der Geschichte des Standortes.

Zu der tollen Entwicklung im Getriebebau legten auch die anderen Bereiche im VW-Werk kräftig zu: Presswerk und Karosseriebau, Gießerei und Bearbeitung sowie Formhärten steigerten sich im Jahr 2010 um 15 bis 30 Prozent.

Spitzen Leistung auch im VO und Rekordjahr 2010 mit einem Umsatz von 4.986 Millionen Euro dieses war 11,2 Prozent mehr wie im Jahr 2009.

„Werkleiter Prof. Hans-Helmut Becker ist richtig stolz auf seine Mannschaft“ und dankt den mehr als 14.000 Beschäftigten in Volkswagenwerk Kassel.

Volkswagen erwarten auch im Jahr 2011 eine hohe Kundennachfrage, so dass im Jahr 2011 mehr als 3,7 Millionen Getriebe aus Kassel gebraucht werden.

VW stellt 780 Leiharbeiter fest ein

HNA Bericht am 24.02.2011

  • Werk Kassel in Baunatal stockt Stammbelegschaft deutlich auf und wandelt Arbeitsverhältnisse
  • VW stellt 780 Leiharbeiter fest ein

Jetzt ist es offiziell: 780 der derzeit 1500 Leiharbeiter, die im Volkswagen-Werk Kassel in Baunatal beschäftigt sind, werden in diesem Jahr schrittweise in einen festen Arbeitsvertrag übernommen. Das wurde während einer Betriebsversammlung im Baunataler Werk am Donnerstagmittag bekannt gegeben.[5]

Ergebnis IGM Tarifkompromiss 1. Mai 2011 bis 31.Mai 2012

Vorsitzender des Betriebsrat Jürgen Stumpf
Zusätzliche Fertigungslinien: "Das ist die größte Arbeitsplatz- und Standortsicherungsoffensive in der Geschichte des Werkes", sagte Betriebsratsvorsitzender Jürgen Stumpf in der Belegschaftsversammlung Dez. 2010.
Foto: Markus Kothe
  • 3,2 Prozent dauerhafte Entgelterhöhung ab 1. Mai 2011
  • 1 Prozent eines Jahresentgeltes als Einmalzahlung
  • 16 Monate Laufzeit des Tarifvertrags bis 31. Mai 2012

Das heißt, die Entgelte der rund 100.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und der VWFinanzsparte steigen ab 1. Mai 2011 um 3,2 Prozent. Zusätzlich wird für die Monate Februar bis einschließlich April 2011 einmalig 1 Prozent eines Jahresentgeltes ausgezahlt, mindestens jedoch 500 Euro. Der Einmalbetrag wird mit der Februarabrechnung ausgezahlt und ist versorgungsfähig. Der Einmalbetrag für Auszubildende beträgt 200 Euro.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 16 Monaten und läuft zum 31. Mai 2012 aus. Damit endet der Tarifvertrag bereits 2 Monate nach dem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie. In der Vergangenheit waren es 9 Monate. „Damit ist die prozentuale Erhöhung der Entgelte höher und die Laufzeit deutlich kürzer als in der Metall- und Elektroindustrie,“ betonte der IG Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine. „Das Tarifergebnis ist ein tragfähiger Kompromiss“, so Hartmut Meines Bewertung des Abschlusses, „er berücksichtigt die gute wirtschaftliche Entwicklung des größten europäischen Automobilherstellers und honoriert die Leistungen der Belegschaft. Unser Ziel, einen besseren Tarifabschluss als den krisenbedingten Abschluss für die Metall- und Elektroindustrie durchzusetzen, konnten wir erreichen.“

Für die Auszubildenden konnte der Lernmittelzuschuss (Büchergeld) von 26,- € auf 150,- € erhöht werden. Die Gespräche über die Mai- und Novemberzahlung für Auszubildende und Studierende im Praxisverbund werden später fortgeführt. Darüber hinaus wurde die Beteiligungsrente I bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Die Tarifkommissionssitzung wird am Freitag, 11. Februar 2011, um 10.00 Uhr, in Wolfsburg über das Ergebnis entscheiden.

VW zahlt 4000 Euro Bonus

Bernd Osterloh sagt:
Unsere Kolleginnen und Kollegen tragen extrem zum derzeitigen Erfolg von Volkswagen bei. Deshalb setzen wir uns auch dafür ein, dass sich dieser Einsatz im Portemonnaie niederschlägt", sagte Osterloh.
  • HNA Bericht 07.03.2011

Wolfsburg/baunatal. Die rund 100 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Volkswagen-Werke erhalten für 2010 eine Gewinnbeteiligung von 4000 Euro brutto. Das teilten der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates Bernd Osterloh und Personalvorstand Horst Neumann am Montag mit. 2009 hatte die Prämie wegen des krisenbedingten Ergebniseinbruchs bei nur 2475 Euro gelegen.

  • 13 200 Stammbeschäftigten im Werk Kassel

Auch die 13 200 Stammbeschäftigten im Werk Kassel in Baunatal bekommen die Extrazahlung. Sie ist steuer- und sozialabgabenpflichtig, so dass netto deutlich weniger bleibt. Mit der Mai-Abrechnung werden brutto aber nur 2686 Euro Bonus ausgezahlt, weil 1314 Euro bereits mit dem November-Gehalt als Vorauszahlung geflossen waren. Osterloh sagte, dass die erhöhte Bonuszahlung eine Anerkennung für den besonderen Einsatz der Beschäftigten sei. Neumann erklärte, dass die VW-Beschäftigten dabei seien, eine Spitzenmannschaft im Autobau zu werden.

  • Rekordabsatz und -umsatz

Wie berichtet, hat der Volkswagen-Konzern 2010 den Absatz auf den Rekordwert von fast 7,3 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz legte sogar um 20,6 Prozent auf 126,9 Milliarden Euro zu. Unterm Strich bleiben Europas größtem Autobauer 7,2 Mrd. Euro Gewinn -– so viel wie noch nie zuvor. Vor Steuern verdiente der Konzern im vergangenen Jahr fast neun Mrd. Euro. (jop)

HNA Bericht vom 11.03.2011

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VW-Werkleiter erster Azubi

  • Maergner, einst VW-Werkleiter, war vor 50 Jahren erster Azubi

„Ich war nicht der fleißigste. Fußball, Volleyball und Tennis ja, aber Latein?“ Das war vor 50 Jahren. Aus dem sportlichen Schüler Hans-Christian Maergner (66) wurde 1993 der Werkleiter des Volkswagen-Werks Kassel in Baunatal. Bis 1997 blieb er auf dem Posten. Es folgten Jahre als Direktor für VW in Südafrika und als Präsident bei Volkswagen do Brasil. Nun ist er Pensionär mit Wohnsitz in Baunatal.

Hans-Christian Maergner
Werkleiter 1993-1997
HNA Bericht 01 09 2011 Maergner Kubis Jakob.jpg
Dr. Rudolf Leiding
Werkleiter 1961
03.Sept. 2003 †
Hans-Christian Maergner 2011
HNA Bericht 01 09 2011 Hintergrund.jpg

Maergner zählte 1961 zu den ersten 28 Azubis im Kasseler VW-Werk. Bis 1994 stieg die Zahl der Auszubildenden stetig bis auf 274 pro Jahr, erinnert sich Friedewald Bracht (siehe Hintergrund). Er war von Juli 1971 bis Ende 1994 Bildungsleiter im Werk. Ab 1976 lernten über alle Lehrjahre bis zu 1000 junge Menschen jährlich in 18 verschiedenen Berufen, so Bracht.

Mit seinen Eltern war Maer-gner von Wolfsburg nach Kassel gezogen, da sein Vater innerhalb des VW-Konzerns den Posten gewechselt hatte. In Wolfsburg besuchte er das Gymnasium, doch Kassels Bildungsstätten verlangten auf dem Weg zum Abitur drei Jahre Latein. Die konnte er nicht vorweisen und so wurde er vor die Wahl gestellt: Latein oder Lehre. Er entschied sich für die Werkbank bei VW.

„Unsere Generation hatte alle Chancen“, sagt er rückblickend und vergleicht seinen Berufsweg mit dem seiner Tochter, die mittlerweile 42 Jahre als ist. „Für uns konnte es nach dem zweiten Weltkrieg nur bergauf gehen.“ So machte er seine Lehre zum Werkzeugmacher und büffelte abends für das Abitur an der Kasseler Max-Eyth-Schule, um später an der Ingenieursschule Kassel – heute gehört sie zur Universität – Maschinenbau zu studieren.

Für ihn war es der richtige Weg: „Erst in der Lehre habe ich Freude am Lernen gehabt.“ Er wollte mehr aus seinem Leben machen. Einen großen Anteil daran hatte sein Ausbilder „Opa Pfläging“. „Er war so etwas wie eine Vaterfigur“, erinnert er sich. Pfläging legte Wert auf Fleiß, Pünktlichkeit und Sauberkeit. Letztlich sei dies die Basis für eine höhere Produktivität im Werk. „Die Haare durften nur bis zum Ohr wachsen, die Koteletten nur das halbe Ohr bedecken.“ Überschritten sie dieses Maß wurde nicht ermahnt, sondern daran gezupft. Das reichte.

Die Prüfung bestand er mit Auszeichnung. Dafür gab es einen Bonus von 100 D-Mark. Vom Ersparten kaufte er sich nach der Lehre mit 18 Jahren seinen ersten Käfer. 40 Stunden arbeitete er, dafür zahlte ihm VW 90 D-Mark pro Monat im ersten Lehrjahr. Der Betrag stieg leicht bis zum dritten Jahr. „Außer dem Unterricht in der Berufsschule hatten wir bei Volkswagen noch einen weiteren Ausbildungstag.“ Entsprechend gering war die Durchfallquote der VW-Azubis – bis 1971, da fiel der erste bei der Abschlussprüfung durch.

Auch heute gilt: VW will nur die Besten – egal ob Mann oder Frau oder aus welchem Land. Maergner: „Leistung ist enorm wichtig.“

Von Martina Wewetzer

Spezielle Hilfe am Arbeitsplatz

  • HNA am 18.01.2011 von Ingrid Jünemann

Behindertenvertretung bei VW betreut 2000 Menschen – 840 Mitarbeiter mehr als 50 Prozent eingeschränkt

Baunatal. Holger Lampe arbeitet seit 26 Jahren bei VW in Baunatal. Doch vor drei Jahren drohte das Ende, der Mann aus Homberg-Dickershausen war nach und nach erblindet – Retinitis pigmentosa, kurz RP, eine Augenkrankheit. Dass der 48-Jährige dennoch an einer Maschine steht und Synchronringe für den Rückwärtsgang des MQ-350-Getriebes montiert, daran hat die Schwerbehindertenvertretung im Werk ihren Anteil.

Als Vertrauensperson an der Spitze dieses Gremiums steht – nach Neuwahlen im November – Jörg Ebert (43) aus Edermünde-Besse. Er folgte auf Karl-Heinz Arndt, der seit 2005 für die Aufgabe freigestellt war und schon seit 1996 als Stellvertreter mitarbeitete. Der 58-Jährige aus Gudensberg, seit 1986 bei VW, geht Ende Februar in Ruhestand. Vertrauenspersonen für Schwerbehinderte sind keine Spezialität von Volkswagen – doch hier, bei 14 000 Mitarbeitern am Standort, ist die Größenordnung eine besondere. 840 Mitarbeiter gelten als schwerbehindert,weil sie ihre Behinderung zu mehr als 50 Prozent einschränkt, und genießen besonderen Kündigungsschutz.

2000 Personen wurde eine Behinderung ab 30 Prozent, die niedrigste Stufe, attestiert. Die Zahl schwankt naturgemäß, jeden Tag kann ein Fall hinzukommen. Wobei, wie Ebert sagt, psychische Probleme stark zunehmen. Was für die Vertrauenspersonen manchmal lediglich heißt: Kollegen zuhören. Arndt: „Wenn die nicht mehr weiterwissen, kommen die zu uns.“

Fünf Prozent Schwerbehinderte muss VW laut Gesetz beschäftigen, mit 840 Mitarbeitern – sechs Prozent – liegt der Konzern in Baunatal über dem Soll. 100 Prozent Behinderung gebe es zwar kaum noch, doch betont Ebert: „100 Prozent heißt nicht automatisch, dass keine 100 Prozent Arbeitsleistung erbracht werden.[6]

Das neue Kraftwerk wächst

HNA Bericht am 17.06.2011 von Sven Kühling

Richtig ernst wird es am 10. Oktober: Dann wird die neue Gasturbine das erste Mal gezündet. Der 200-Tonnen-Koloss ist das Herzstück des modernisierten Kraftwerks bei VW in Baunatal.

  • 32 Brenner, die ringförmig am Turbinenkopf angebracht sind, sollen an diesem Tag im Herbst erstmalig ein unter hohem Druck stehendes Gemisch aus Luft und Gas entflammen. Mit dem Generator an der Turbine will die Volkswagen Kraftwerk GmbH dann 45 Megawatt Strom erzeugen. Am Ende des Jahres soll die rund 65 Millionen Euro teure Anlage planmäßig ans Netz gehen. Seit Juli 2010 wird auf dem Werksgelände unweit der Autobahn 49 mit großem Aufwand gebaut. Das aus den 60er-Jahren stammende Kraftwerk ist veraltet, arbeitet nach Angaben der Verantwortlichen nicht mehr wirtschaftlich. Die 100 Meter hohen Backsteinschornsteine - Wahrzeichen für die gesamte Region - werden weitestgehend nicht mehr benötigt. Sie bleiben aber zunächst stehen.

Unter anderem ist seit dem Baustart ein 32 Meter hohes, neues Kesselhaus entstanden. 350 Tonnen Stahl haben die Arbeiter allein für das Kesselgerüst verbaut. Darauf liegt der riesige Kessel, der von Schwertransportern in fünf Einzelteilen angeliefert wurde. „Der gesamte Kessel wiegt 600 bis 700 Tonnen“, erläutert Bauleiter Friedel Blankenfuland von der Firma Eproplan. In dem Behälter wird mit 500 Grad heißem Abgas der Turbine Wasser für das Beheizen sämtlicher Werkshallen plus Original Teile Center verdampft. Der Dampf treibt zudem eine nachgeschaltete Dampfturbine an. Diese liefert zusätzlich zur Gasturbine weitere 30 Megawatt Strom.[7]

Millionen für die Logistik


Foto:Günther Pöpperl

HNA Berich am 30.09.2011
  • Volkswagen erweitert OTC 4 und reduziert werksinternen Lkw-Verkehr um ein Viertel
  • HNA Bericht am 10.09.2011 von Martina Wewetzer
  • Fotostrecke von Malmus
HNA 10. 09. 2011
Foto: Günther Pöpperl
Der Grundstein wird zum Meilenstein und ist gesetzt: Manfred Guske (LHI Leasinggesellschaft, von links), Stefan Stiegel (RSE Planungsgesellschaft), Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch, Vorsitzender des Betriebsrat Jürgen Stumpf, Werkleiter Prof. Dr. Hans-Helmut Becker, Logistikleiter Jörg Fenstermann, der Leiter des VO-Depot Uwe Kapl, Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub und der Leiter des Vertrieb Orginal Teile und Service Fred Kappel.
Foto: R. Stassek
Foto: Günther Pöpperl

Volkswagen in­vestiert 70 Millionen Büro in die Erweiterung der Halle vier des Original Teile Centers (OTC) und in ein neues Logis-tikzentrum (Cross Dock) mit dem künftig der Materialfluss für das Werk gesteuert wird.. Am Freitag wurde dafür der Grundstein gesetzt. Das Areal in Baunatal, auf dem die bei­den Gebäude stehen werden, umfasst 90 000 Quadratmeter. Das entspricht etwa der Fläche von zwölf Fußballfeldern. Die Millionen sind Teil der bereits angekündigten 1,5-Mil-liarden-Euro-Investitionen am VW-Standort Baunatal in den nächsten fünf Jahren. Auch wenn es noch keine Pläne gibt, als „Finanzposten sind die OTC-Hallen sechs und sie­ben im Fünf-Jahres-Plan enthalten", sagt Fred Kappler, Lei­ter des Vertriebs Original Teile und Service. Das OTC wächst durch neue Modelle rasant. Die 440 000 verschiedenen Teile sind dort noch 15 Jahre nach Auslaufen eines Fahr­zeugmodells vorrätig.

Die Nachfrage treibt den Umsatz des OTC: Lag er 2010 in Deutschland knapp unter fünf Milliarden Büro, wird er dieses Jahr die Marke deutlich überspringen. Weltweit wird er auf über zehn Mrd. steigen,überschlägt Kappler. Mit der Erweiterung des OTC 4 steigt die Zahl der 3000 Arbeitsplät­ze vorerst nicht, auch nimmt die Lagerfläche nicht zu. Die Erweiterung ist ein Ausgleich für Halle 6. Sie befindet sich auf dem VW-Werksgelände. Nach dem Auszug des OTC im September 2012 soll dort die Fertigung für die E-Traktion des VW-Stadtflitzers up! ein­ziehen. Gestartet wird mit ei­ner Stückzahl von 10000 E-Antrieben im Jahr. 2013 kommt der e-up zeitgleich mit dem e-Golf auf den Markt.

Die Kasseler Mannschaft be­müht sich laut VW-Werkleiter Hans-Helmut Becker derzeit darum, auch den Antrieb für den e-Golf zu fertigen. Aber: Dafür müssen sich die Kasse­ler gegen mehrere externe Konkurrenten behaupten. Becker hofft dennoch auf den Zuschlag. Die Entscheidung wird der Wolfsburger Konzernvorstand in den nächsten Wochen treffen.

Wer auch immer zum Zug kommt: Der absatz-starke Golf könnte als e-Variante für Volumen sorgen, was sich günstig auf die Kosten auswirken würde. Vergleicht man einzig den Preis für den Rohstoff Seltene Erden, der für den E-Antrieb notwendig ist, dann hat er sich seit Beginn des Jahres nahezu versechsfacht.

Doch nicht nur die E-Traktion sorgt für ein höheres Logistikaufkommen am Standort. 2008 wurden 2,9 Mio. Getriebe gefertigt, in diesem Jahr wer-den es laut Becker über vier Mio. sein. Aktuell werden 16 000 Stück pro Tag produ­ziert. Dies sorgt für einen enormen Materialtransport innerhalb des Werks.

Um den Transport effizien­ter zu organisieren wurde eine neue Werkslogistik erarbeitet. Wenn das Cross Dock im Juni seinen Dienst aufnimmt, wird der werksinterne Lkw-Verkehr um ein Viertel reduziert, da die Zulieferer ans Cross Dock liefern. Von dort aus wird das Material rechts und links entlang der OTC-Hallen direkt zur Fertigung gebracht. - Von Martina Wewetzer

Volkswagen-Kassel in Baunatal1961 - 2010

Das Bild vom VW-Werk aus dem Jahr 1961 zeigt die vollständig fertiggestellten Hallen 1 und 4 mit Kraftwerk und Resten der ehemaligen Henschel Flugmotorenwerke
Volkswagen Kassel mit OTC 2010 in der Stadt Baunatal
Anklicken zum Vergrößern des Bildes
Start und Landung vom Segelflugplatz Witzenhausen
Foto: Günther Pöpperl


Für Bernd Boland kommt Uwe Kapl

Bernd Boland
  • Original Teile Center (OTC)
  • Bernd Boland: Leiter OT Depot geht nach 42 Jahren
  • Der Leiter des weltweit größten OT Depots Kassel mit 2000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 4,9 Milliarden Euro, verabschiedete sich nach 13 Jahren an der Spitze in die passive Altersteilzeit. Der 60-Jährige begann 1968 bei VW im Werkzeugbau. Für 10 Jahre war Boland in Lagos bei VW of Nigeria eingesetzt, wo er zunächst Ausbilder in der Coaching war und später die dortige Leitung der Logistik übernahm Boland wechselte 1992 von der Materialwirtschaft III in die Operative nach Russland zur Gründung von VW Group Rus. Als Logistik. 1999 wechselte er Krisenmanager wurde er zurück nach Kassel beordert.


Uwe Kapl

Neuer Leiter des OT Depot Kassel

  • Der bisherige Leiter der Lager-und Transportlogistik im Vertrieb Original Teile und Service in Kassel Uwe Kapl leitet seit Februar das OT Depot. Der 45-Jährige war seit 2006 für den Bereich zuständig. Der gelernte Betriebsschlosser, staatlich geprüfte Maschinenbautechniker und technische Betriebswirt leitete von 2003 bis 2005 den Group Service bei Volkswagen Group Rus in Moskau. Zuvor war Kapl unter anderem als UA für den Warenausgang Luftfracht/Seefracht im OTC 1 verantwortlich. 1987 begann er als Anlagenführer bei Volkswagen Kassel im Getriebebau und wechselte 1993 in den VO.


Geschichte VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal

VW-Werk | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 |



Quellen und Weblinks

  1. Betriebsversammlung: 450 Millionen Euro sollen 2012 in Standort Baunatal fließen - HNA Berich am 14.12.2011 von Seven Kühling
  2. HNA Online Bericht vom 30.05. 2011 - VW investiert 30 Millionen Euro in OTC 4
  3. Erste deutsche VW-Kinderkrippe kommt nach Baunatal.
  4. HNA vom 13.April 2011 - 1,2 Millionen Fahrzeuge der Kernmarke ausgeliefert – Werk Kassel steigert Produktion
  5. HNA am 24.02.2011VW Werk Kassel in Baunatal stockt Stammbelegschaft deutlich auf und wandelt Arbeitsverhältnisse
  6. HNA am 18.01.2011 von Ingrid Jünemann - Spezielle Hilfe am Arbeitsplatz
  7. HNA Bericht am 17.06.2011 von Sven Kühling - Das neue Kraftwerk wächst: VW investiert 65 Millionen Euro in Baunatal


Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
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