VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 2007

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Ereignisse 2007

Magnesiumschmelze ist eine Erfolgsgeschichte

Magnesiumrecyclinganlage VW-Werk Gießerei Kassel. Bild links: fertige Masseln, Bild rechts: Yücel Aydin am Schmelzofen.
Der zuständige Planer Holger Sprecher mit seinen Team und der Firma Antrok haben es geschafft,die Anlage in einem halben Jahr aufzustellen. Klaus Kollmann, Leiter des Magnesium- Fertigungsbereiches lobt seine Leute: "Das Team hat hier einen sehr guten Job gemacht." Es wurden weitere Arbeitsplätze geschaffen und wir können bis zu 6.000 Tonnen Magnesiummasseln im Jahr mit dieser Anlage gewinnen.
Quelle: VW Komunikation " Pro Kassel" Mai 2007 - Nr. 97


Unsere Magnesiumschmelze
ist eine Erfolgsgeschichte,

so Prof. Dr. Hans-Helmut Becker an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im VW-Werk Kassel / Baunatal in der Mitarbeiterinformation am Standort „ Pro-Kassel “ im Mai - 2007

  • Weitere Arbeitsplätze enstehen.
  • Eine Einsparung von einer Million Euro im Jahr und ein Ausbau der Kompetenzen unseres Standortes kommen hinzu.
  • Wir können jetzt neben Aluminium auch Magnesium schmelzen.
    Als einziges Werk in der Volkswagen Welt..


Nicht zuletzt ist das ein Beitrag zum Klimaschutz. Denn viele Tausend Tonnen Schrott müssen nicht mehr quer durch Europa gefahren werden. Neue Arbeitsplätze hier im Werk zu schaffen und trotzdem kostengünstiger zu werden, wird auch für die Zukunft genau die Herausforderung sein.Dass wir jetzt kompetenter in der Magnesiumverarbeitung geworden sind, bietet uns neue Chancen. Die Autos der Zukunft werden leichter sein, um die künftigen CO2-Grenzwerte einzuhalten. Als gewichtsarmes Metall spielt Magnesium im Leichtbau eine der Hauptrollen.
Der Prototyp des 1-Liter-Autos, mit dem Dr. Ferdinand Piech vor fünf Jahren nach Hamburg fuhr, bestand bereits zu 40 Prozent aus diesem Leichtmetall. Wenn es darum gehen wird, neue Bauteile aus Magnesium zu fertigen, werden wir uns bei allen neuen Modellen für die Fertigung jedes neuen Magnesiumteiles bewerben. Ich bin zuversichtlich, dass wir in dieser Frage überzeugen können.

  • Quelle: „Pro Kassel“ Information der Volkswagen AG, Werk Kassel
Absprache: Rudolfo Bürgi (rechts) berät mit seinen Mitarbeitern Thomas Schwarz und Johanna Podsendek die Pläne für das OTC 5 , das ab Anfang 2008 auf der freien Fläche gegenüber dem OTC 3 entstehen soll. Foto: Fischer
Bericht von Jose Pinto
Bericht HNA vom 27.August 2007 ( Geplantes OTC 5 )
Bericht von Jose Pinto

OTC wächst und wächst

Bericht HNA vom 27. August 2007
von Jose Pinto

BAUNATAL. Der Volkswagen-Konzern will bis 2011 rund 30 neue Modelle auf den Markt bringen. Und mit jedem Mo­dell, für das der Autobauer mindestens 15 Jahre lang Er­satzteile vorhält, wächst der Bedarf an Lagerflächen. Denn je nach Größe und Ausstattung besteht ein Fahrzeug aus 4500 bis 8000 Einzelkomponenten, die allesamt - vom kleinen elektronischen Bauteil bis zur Windschutzscheibe oder Mo­torhaube - ständig vorgehalten werden müssen.

  • Rund 380 000 verschiedene Teile lagern der­zeit im Original Teile Center OTC des VW-Konzerns in Baunatal, dem Herzstück der weltweiten Ersatzteilversor­gung. Im Jahr 2011 werden es bereits 515 000 sein. Die nächsten OTC-Bauabschnitte sind also programmiert.

Der aktuell hervorragende Absatz begünstigt das Geschäft mit Ersatzteilen zusätzlich. Denn je mehr Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe auf der Straße sind, desto höher ist die Nachfrage nach Teilen. Mehr als 50 Millionen Fahrzeuge der Konzernmarken sind derzeit auf den Straßen in aller Welt unterwegs, Tendenz steigend.

  • Weiteren Platzbedarf in Baunatal und Nordhessen schafft die 2002 begonnene Konzentrati­on der bis dahin auf bundes­weit mehr als 30 Standorte ver­streuten Originalteüe-Aktivitäten. Derzeit sind es zwölf, eine weitere Straffung ist geplant. Dabei arbeitet Volkswagen eng mit einer Reihe von Part­nern zusammen. Gut die Hälf­te der dem OTC aktuell zur Verfügung stehenden Räche von gut einer Million Quadrat­meter gehört Logistik- und Immobiliendienstleistern und wird von ihnen bewirtschaftet. Etwa 45 Prozent der Fläche be­wirtschaftet VW selbst. „Unser Ziel ist eine gesunde Relation von 50:50", erklärt der Chef des weltweiten Originalteile-Vertriebs, Rodolfo Bürgi.

Da­her werde VW auch künftig zum Teil selbst bauen und die Einrichtungen betreiben. „Vor allem dann, wenn es um Kun­denzufriedenheit geht", sagt Bürgi. Mit Inbetriebnahme des geplanten OTC 5 überschreitet der VW-betriebene Anteil an der Gesamtlagerfläche die 50-Prozent-Marke.

Betriebsrats­vorsitzender Jürgen Stumpf be­grüßte in diesem Zusammen­hang, dass „wir die neue Halle mit unseren eigenen Leuten betreiben werden".

Generell kann man sagen, dass im OTC in Baunatal vor al­lem jene Dinge lagern, die häu­fig gebraucht werden und schnell auf die Reise gehen müssen. Die Außenlager in Kas­sel, Borken und Wabern liefern dem OTC zu. Dort werden die Bestellungen kommissioniert und in alle Welt verschickt.

Der Vertrieb Originalteile (VO) beschäftigt deutschland­weit rund 6000 Mitarbeiter di­rekt. Weltweit sind es doppelt so viele. In den Lägern und De­pots liegt rund um den Globus Ware im Wert von zwei Milli­arden Euro. Im vergangenen Jahr setzte der Bereich 7,1 Mrd. Euro um. Über das Ergebnis macht Volkswagen keine An­gaben, aber es ist kein Geheim­nis, dass der VO zu den profita­belsten Bereichen des Kon­zerns gehört.

Allein das OTC steigerte 2006 den Umsatz um zehn Pro­zent auf 4,44 Mrd. Euro. In die­sem Jahr soll sich dieser Wert weiter erhöhen.

  • Das Original Tei­le Center ( OTC ) von Volkswa­gen in Baunatal ist und bleibt einer der Investitions- und Be­schäftigungsmotoren in der Region. Wie der Leiter des weltweiten Vertriebs von Ori­ginalteilen, Rodolfo Bürgi, im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte, soll der Startschuss zum Bau des Abschnitts 5 be­reits im Frühjahr fallen. Die Planung liefen auf Hochtou­ren, für Ende dieses Jahres werde die Baugenehmigung erwartet.

Mit dem Bau des OTC 5 wächst die Fläche der europa-und vermutlich auch weltweit größten Logistikeinrichtung um weitere 68 000 auf etwa 420 000 Quadratmeter (m2), was in etwa der Größe von fast 60 Fußballfeldern entspricht.

  • Das OTC ist das Herzstück des weltweiten Ersatzteilgeschäfts des VW-Konzerns. Zusammen mit großen Logistikeinrichtungen in Kassel (Unternehmens­park und Güterverkehrszent­rum), Borken und Wabern (bei­des Schwalm-Eder-Kreis) sowie in Ingolstadt (Audi) verfügt das OTC derzeit über eine Flä­che von rund 1,05 Millionen m2.

Bereits Ende 2008 will Bürgi die mit 46 Mio. Büro Investiti­onskosten ver­anschlagte Halle gegenüber dem OTC 3 in Betrieb neh­men. Weitere Bauabschnitte sind angesichts der zuneh­menden Zahl von Automodel­len und der somit ständig stei­genden Zahl von Komponen­ten beabsichtigt. Wann genau etwa das OTC 6 kommt, ist aber noch unklar. „Wir wollen unser Geschäft, soweit es geht, in Nordhessen konzen­trieren", betonte Bürgi.

Die künftigen Erweiterun­gen des OTC wirken sich auch positiv auf die Beschäftigungs­lage aus. Bürgi rechnet damit, dass sich die Zahl der Mitarbei­ter trotz jährlicher Produktivi­tätsteigerungen von sechs Pro­zent ab 2008 um 50 bis 100 im Jahr erhöhen wird. Die neuen Leute sollen überwiegend aus den Reihen der Auszubilden­den rekrutiert werden.

Derzeit beschäftigt das OTC direkt rund 2500 Mitarbeiter sowie weitere 1500 bei Dienst­leistern und Partnern. Von Baunatal aus werden die sie­ben regionalen Vertriebszent­ren im Inland sowie die welt­weit knapp 250 nationalen De­pots und Generalimporteure mit Ersatzteilen versorgt.
Bericht HNA vom 27. August 2007 von Jose Pinto

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