VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1981

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Ereignisse 1981

Gast im Werk DGB-Vorsitzender Heinz Oskar Vetter

Hubert Biehler
Werkleiter seit 1969
Betriebsversammlung 1981 im VW-Werk Kassel / Baunatal Foto: Rudolf Stassek

Betriebsversammlung im Februar 1981 (VW-Werk Kassel/ Baunatal): Leitung der Versammlung Betriebsrat-Vorsitzender Karl-Heinz Mihr. (v.l.: Hubert Biehler, Werkleiter Kassel, Heinz Oskar Vetter, DGB-Vorsitzender und Karl-Heinz Briam- Arbeitsdirektor VW-AG sowie Franz Kutsche, Personalleiter Werk-Kassel)

Verabschiedung von Hubert Biehler, langjähriger Werkleiter VW-Werk Kassel,

Verabschiedung von Hubert Biehler, langjähriger Werkleiter VW-Werk Kassel, er wechselte zu dem Stahlunternehmen Thyssen.
Überreicht wird ein Geschenk der Ausbildungsabteilung eine Christophorusfigur ein Schutzpatron, hergestellt von den Auszubildenden unter Leitung des Ausbilders Bohle und überreicht vom Leiter des Bildungswesen Kassel Friedewald Bracht.
Fritz Zorn
Werkleiter seit April 1981
  • Fritz Zorn Werkleiter ab April 1981.

VW Fernwärme seit 1981

  • Seit 1981 werden Werkswohnungen in Baunatal am Baunsberg mit Fernwärme aus dem eigenen VW Kraftwerk zu versorgen.

1981/ 1982 Angst um 1000 Arbeitsplätzen der Gießerei

Dem Volkswagen Vorstandsvorsitzenden Toni Schmücker ereilte ein Herzinfarkt, der ihn im Spätherbst 1981 zwingen sollte, aufzugeben. und schon begann bereits das Gerangel um seine Nachfolge am lautesten war Prof. Thomee als dienstältestes Vorstandsmitglied.Jetzt nachdem Schmücker wider Erwarten doch zurückkam, war das Tischtuch bereits zerschnitten.

Buch von
Karl-Heinz Mihr Wartenberg Verlag GmbH Gudensberg
ISBN 3-86134-353-3

Karl-Heinz Mihr der Vorsitzender des Betriebsrat Werk Kassel und zu dieser turbulenten Zeit Mitglied im Aufsichtsrat auf der Seite der Arbeitnehmervertreter Schreibt in seinem Buch :
„ Gemeinsamkeit war unsere Stärke“
Für Kassel hat diese turbulente Zeit 1981 / 1982 , überraschend einen Vorteil gehabt:
Das lange Zeit umstrittene Projekt der Errichtung eines Schmelzwerks für die Kasseler Gießerei wurde gerade jetzt entschieden. Einer der hartnäckigsten Gegner war Horst Münzner gewesen, der nicht nur als Einkaufschef Flüssigmetall von außen beziehen wollte, sondern auch den gesamten Bezug fertiger Getriebegehäuse von draußen für besser hielt.

Aber das hätte das Aus der Kasseler Gießerei mit ca. 1000 Arbeitsplätzen bedeutet. Dieses zu durchkreuzen und mit dem Einschmelzen von Schrott eine kostengünstigere Herstellung zu erreichen, war das Werk des damaligen Kasseler Gießereileiters Edwin Mücke.

Der Vorwurf Münzners, die Kasseler Gießerei sei nicht konkurrenzfähig, war nach der Beweisführung Mückes so nicht mehr aufrechtzuerhalten. Und doch wurde weiterhin versucht, das Projekt zu verhindern. Aber, wie so oft im Leben, kam eine günstige Zeit. Personelle Entscheidungen im Konzern erforderten auch ein positives Klima für die Zukunft. Die Entscheidung pro Kassel fiel genau in diesem Zeitraum.
Quelle: Auszug aus „ Gemeinsamkeit war unsere Stärke“ Wartenberg Verlag GmbH 1996

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