VOLKSWAGEN - Werk Kassel / Baunatal 1977

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Ereignisse 1977

Chronik in der HNA Jubiläums-Ausgabe

Cronik von Susanne Seidenfaden (phe) "50 Jahre VW in Kassel" Das Werk. Die Region. Unsere Zukunft " Juni 2008

  • 26. Mai 1977
  • Das einmillionste Auto­matikgetriebe läuft vom Band.
  • (phe)

Aufsichtsratswahl 1977

Die Mannschaft der IG Metall für die Aufsichtsratswahl 1977 in der VWAG (von links): Rudi Blank, Wolfsburg; Karl-Heinz Mihr, Kassel; Siegfried Ehlers. Wolfsburg; Gerd Kühl, Frankfurt; Kurt Ernst Schmied!, Emden; Eugen Loderer, Frankfurt; Albert Schunk, Frankfurt; Gerhard Mogwitz, Hannover; Walter Neuert, Ingolstadt.
Quelle:Wir METALLER Juni 1977, Druck: Union-Druckerei Frankfurt am Main


  • Quelle:Wir METALLER Juni 1977, Druck: Union-Druckerei Frankfurt am Main
Karl-Heinz Mihr und die gewählten
Wahlmänner Jugend und Ausbildungsbereich
Stehend von links:Jürgen Stumpf, Hans-Hermann König, Karl-Heinz Mihr, Volker Lenz, Jens Recht
Karl-Heinz Mihr und die gewählten
Wahlmänner Halle 1 Nord
Stehend von links: Werner Bachmann, Heinrich Nau, Herbert Döring, Hans Thormann, Werner Most, Hans Lenhart,
Karl-Heinz Mihr, Heinrich Lochowitz, Gerhard Kulpe, Deminica Renda, Sitzend von links:Albert Funke,
Günther Pöpperl, Siegfried Ronschke, Lieselotte Bode
Karl-Heinz Mihr und die gewählten Wahlmänner Halle 2 Stehend von links: - ? - Gerd Hornung, Diodoro Cocca, - ? - Karl-Heinz Mihr, Dieter Riemann, Hellwig Viereck, - ? - Edgar Dicke, Sitzend von links: Günther Orth, Asmuth Schaub, Helene Löbl, Reinhard Moser,
Karl-Heinz Mihr und die gewählten
Wahlmänner Halle 3 Stehend von links - ? - Karl Jakob, - ? - - ? - Margarete Wendel, - ? - Karl-Heinz Mihr, Friedrich Heib,

In der der Woche am 21. Juni 1977 wird gewählt. Die Aufsichtsratswahl tritt in ihr entscheidendes Sta­dium.

Karl-Heinz Mihr und die gewählten Wahlmänner Angestellte, Stehend von links: Reinhold Riese - Heinz Adami - Georg Dieckhoff - ... Aderhold - ... Meyer - Fritz Klose - Ortwin Nelle - Karl-Heinz Mihr - Lothar Schmerbach - Werner Banze - Gottfried Meissner - Karlheinz Hohmann - Udo Beckmann - Wolf Zimmermann - Egbert Kober Sitzend von links: Hans Paar - Heinrich Krug - Vladimir Laux - Heidemarie Brückmann - Bruno Weddig - Werner Achenbach.

Gewählt werden aller­dings noch nicht die künftigen Arbeitnehmervertreter im Auf­sichtsrat, sondern gewählt werden 692 Wahlmänner. Diese Wahlmänner kommen am 21. Juni zusammen, um dann die Arbeitnehmervertre­ter für den neuen VW-Auf­sichtsrat zu wählen. Die Wahlmänner sind aufgeteilt in 509 Vertreter der Arbeiter, 173 Vertreter der Angestellten und 10 leitende Angestellte.

Karl-Heinz Mihr und die gewählten
Wahlmänner Halle 1 Stehend von links: Süd Werner Dörre, Jürgen Ehlers, Günter Brauer, Helmut Teichert, - ? - Karl-Heinz Mihr, Horst Wagner, Friedhelm Lecke, 1 Reihe von links: Winfried Stanko, Sigismund Lorenz, Renate Prevalnik, Manfred Limmeroth,

Wer Wahlmann wird, bestimmen die Beschäftigten in der kommenden Woche mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel. Gewählt wird in Form einer Li­stenwahl. Je mehr Stimmen also die Liste der IG Metall be­kommt, desto mehr Wahlmän­ner stellt die IG Metall in der Wahlmännerversammlung. 692 Wahlmänner bestimmen am 21. Juni 1977, wer im künftigen VW-Aufsichtsrat die Arbeit­nehmervertreter sind. Damit die Wahlmännerver­sammlung nicht eine Mammut­versammlung wird, für die selbst der größte Saal noch zu klein wäre, sieht das Mitbe­stimmungsgesetz vor, daß die Wahlmänner mehrere Stimmen haben können.

Karl-Heinz Mihr und die gewählten Wahlmänner Halle 4 Stehend von links: Heinrich Tornow, Wolfgang Nordmann, Werner Paschedag, Karl-Heinz Mihr, Robert Hofstätter, Horst Fuhrmann Stehend von links: Werner Harbusch, Frieda Hentze, Ludmilla Pfeffermann, Dieter Winkler und Willi Dilchert
Karl-Heinz Mihr und die gewählten
Wahlmänner Gießerei von links:
August Clobes, Kurt Kalb, Hans Schneider, Gerhard Pilger, Adolf Zmarhal, Karl-Heinz Mihr, Kurt Ohlwein,
Gerhart Hartmann und Christian Otto

So haben bei­spielsweise die 168 Wahlmän­ner der Arbeitergruppe aus dem Werk Wolfsburg je vier Stimmen, ebenso wie die 40 Angestellten-Wahlmänner. Aus dem Werk Hannover haben le­diglich die 67 Wahlmänner der Arbeitergruppe vier Stimmen, während die 20 Angestellten nur eine Stimme haben. Auch die 51 Arbeiter-Wahlmänner aus Kassel und die 68 Arbei­ter-Wahlmänner aus Ingolstadt haben je vier Stimmen, doch haben die 25 Angestellten aus Kassel nur je eine Stimme, während die 24 Angestellten aus Ingolstadt je zwei Stimmen haben.

Aus Emden und Nekkarsulm kommen je 35 Wahl­männer der Arbeitergruppe, von denen jeder „drei Stimmen schwer" ist. Die sieben Ange­stellten aus Emden und die 18 Angestellten aus Neckarsulm hingegen bringen nur jeweils eine Stimme mit zur Wahlmän­ner-Versammlung. Aus Braunschweig kommen 38 und aus Salzgitter 44 Arbeiter-Wahl­männer, von denen jeder zwei Stimmen hat, während die je neun Angestellten aus Braun­schweig und Salzgitter jeweils eine Stimme haben.

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