Vöhl

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Vöhl
Wappen Karte
Wappen Deutschlandkarte, Position von Vöhl hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Geografische Lage: 51° 12′ N, 08° 56′ O
Höhe: 302 m ü. NN
Fläche: 98,81 km²
Einwohner: 6.019 (31. Dezember 2011)
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34516
Telefonvorwahl: 05635
Kfz-Kennzeichen: KB
Amtlicher Gemeindeschlüssel: 06 6 35 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßstraße 1
34516 Vöhl
Website: www.voehl.de
E-Mail-Adresse: sekretariat@voehl.de
Politik
Bürgermeister: Harald Plünnecke (parteilos)

Die Gemeinde Vöhl liegt in Nord-Hessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg südwestlich von Kassel.

Geografische Lage

Der Ort liegt im nördlichen Teil des Naturparks Kellerwald-Edersee am Edersee.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Bodenfunde belegen eine kontinuierliche Besiedelung der Gegend seit der Steinzeit.

Im Frühmittelalter verlief hier die Grenze zwischen sächsischem und fränkischem Stammesgebiet, was sich noch heute an der Sprachgrenze zwischen Mitteldeutsch und Niederdeutsch erkennen lässt, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert.

Das Gebiet der Gemeinde Vöhl deckt sich im Wesentlichen mit dem der alten Herrschaft Itter, die sich im Hochmittelater im vormaligen Ittergau ausbildete. Nach dem Aussterben der Herren zu Itter wurde das Gebiet zwischen Hessen und Kurmainz geteilt.

Nach zwischenzeitlicher Verpfändung an die Grafen von Waldeck und die Wolff von Gudensberg, gelangte die Herrschaft Itter 1589 an Hessen. Zwischen den Linien Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt umstritten, fiel sie 1650 entgültig an letztere und bildete eine Enklave im Waldeckischen Gebiet. 1821 wurde im Zuge einer Verwaltungsreform aus der Herrschaft Itter der Kreis Vöhl, bis das Gebiet 1866 an Preußen fiel und 1886 in den Kreis Frankenberg eingegliedert wurde.

Am 1. Januar 1974 entstand die Großgemeinde Vöhl aus 15 ehemals selbständigen Dörfern.

Der Schatz im Burgbrunnen

Ein Schatz im Brunnen der Itterburg - Jahrhunderte lang hat sich diese Sage gehalten. Doch was steckt dahinter?

"Es ist im beginnenden Frühling des Jahres 1357. Kunigunde, die schöne Tochter Heinemanns III. von Itter, weilt im Burggarten der Itterburg und erfreut sich an den Schneeglöckchen, die, kaum vom Schnee befreit, ihre Köpfchen aus der Erde strecken", heißt es in einem Bericht des Geschichtsvereins Itter-Hessenstein.

Den langen Winter hat sie auf der einsamen Itterburg verbracht. Wohl kam, öfters als ihr lieb war, ihr Vetter Adolf von der Obernburg zu Besuch. Sie weiß auch, dass ihr die Besuche gelten. Ihm ging es dabei eigentlich nur darum, die geteilte Herrschaft Itter ganz in seine Hand zu bringen. Plötzlich hört Kunigunde die Stimme ihres Vetters Adolf. Nie wird sie Adolfs Frau werden. Ihr Vetter Adolf ist inzwischen in das Gemach seines Onkels getreten, um seine Werbung nochmals vorzubringen. Heute will er Gewissheit haben. Kunigunde und mit ihr die halbe Herrschaft Itter müssen sein werden. Ihr Vater, Heinemann, gibt ihm zur Antwort, dass er seine Tochter nicht zwingen wird einen ungeliebten Mann zu ehelichen. In größter Wut ergreift Adolf seinen Dolch und stößt ihn seinem Onkel in die Brust, so dass dieser sterbend zusammenbricht. Adolf flieht.

- Nichts Gutes geahnt -

Nichts Gutes ahnend, eilt Kunigunde in das Gemach des Vaters. Sie findet ihn sterbend und er kann nur noch berichten, dass Adolf sein Mörder ist. Entsetzen erfasst sie über die Tat. Boten werden ausgesandt, um den Mord zu verkünden und den Mörder zu fangen.

Jetzt ist für die Nachbarn der Augenblick des Eingreifens gekommen, denn schon lange warteten sie darauf, die Herrschaft Itter ihrem Gebiet einzuverleiben. Hessen und das Erzstift Mainz schicken ihre Truppen aus, um das Gebiet der Herren von Itter zu besetzen. Die Mainzer Söldner rammen schließlich das Burgtor und dringen ein.

Margarethe und Kunigunde haben ihre Kostbarkeiten zusammengerafft, um sie in ein Versteck zu bringen. Dabei wird Kunigunde von einem Söldner ergriffen. Mit letzter Kraft kann sie sich losreißen und wirft ihr Kästchen mit Geschmeide und Kostbarkeiten in den tiefen Burgbrunnen.

Hessen und Mainz verständigen sich schließlich und teilen ihre Beute.

- Mörder ergriffen -

Heinemann III. erhielt im Kloster Schaaken seine letzte Ruhestätte. Sein Mörder wurde ergriffen und zur Strafe im Kloster Haina eingesperrt. Adolfs Vater starb kurz nach der Tat seines Sohnes und die Obernburg wurde dem Erdboden gleich gemacht. Was aber aus Kunigunde wurde ist nicht bekannt. Die Sage vom Schatz im Burgbrunnen hat sich Jahrhunderte lang erhalten.

1770 ließ Landgraf Ludwig von Hessen-Darmstadt Bergleute nach ihm suchen. Deren Arbeit verlief aber ergebnislos. Und so ruht der Schatz der Herren von Itter noch immer im Brunnen.

(Quelle: Artikel aus der HNA - Waldeckische Allgemeine vom 03.11.2006)

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Hessenstein, Marienhagen, Obernburg, Ittertal und Vöhl zur Großgemeinde Vöhl zusammengeschlossen. Verwaltungssitz ist der Ortsteil Vöhl.

Am 1. Februar 1971 schlossen sich die Gemeinden Dorfitter, Herzhausen und Thalitter zur Gemeinde Ittertal zusammen und Vöhl bildete mit Asel und Basdorf eine neue Gemeinde. Am 1. Januar 1972 bildete sich die Gemeinde Hessenstein aus den Orten Buchenberg, Ederbringhausen, Harbshausen, Kirchlotheim, Niederorke, Oberorke und Schmittlotheim. Die Gemeinden Marienhagen und Obernburg blieben vorerst selbstständig.

Kirchen

Die Martinskirche in Vöhl
Geburtshaus von Fritz Henkel an der Kirche

Evangelisch-lutherische Kirche

  • die Martinskirche in Vöhl bildet - auf der Kuppe des Schulbergs gelegen - das Zentrum des alten Ortskerns. Sie geht auf Vorgängerbauten aus romanischer Zeit zurück.
  • Gemeindehaus: das Gemeindehaus der evangelischen Kirche wurde Mitte der 40-er Jahre des 19. Jahrhunderts aus Steinen des alten Schlosses errichtet und diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Schule und Lehrerwohnung. Hier wurde der spätere Kommerzienrat Fritz Henkel geboren, dessen Vater in Vöhl Lehrer, Küster und Rechner der Sparkasse war.

Katholische Kirche

Eine katholische Kirchengemeinde St. Antonius und St. Elisabeth Vöhlentstand in Vöhl erst nach dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit der Zuwanderung von Flüchtlingen aus dem Osten. Mitte der 1950-er Jahre kaufte das Bistum Fulda in der Lindenallee, die damals bebaut wurde, ein Wohnhaus mit LKW-Garage. Hier entstand dann das heutige Kirchengebäude.

Kupferbergbau

Der Kupferbergbau im Ittertal geht auf die Gründung des Oberberginspektors Balthasar Ludwig Müller vor mehr als 300 Jahren zurück. In den Jahren zwischen 1710 und 1868 wurde insbesondere in Thalitter, einst eine wohlhabende "freie Bergstadt", Kupferbergbau mit einer eigenen Kupferhütte betrieben.

Vom industriellen Kupferbergbau zeugen noch vorhandene alte Stollen, aber auch das Zechenhaus in Dorfitter, die Bergkirche von Thalitter oder das dreigeschossige Fachwerkhaus (das "Große Haus") in Thalitter, das vermutlich einst als Jagdschloss der Landgrafen von Hessen-Darmstadt erbaut wurde und im 18. und 19. Jahrhundert der Sitz des Berginspektors war, bis zum Ende des Kupferbergbaus im Jahre 1868.

Literatur

Nationalparkzentrum Kellerwald

Das Nationalparkzentrum Kellerwald-Edersee zwischen den Vöhler Ortsteilen Herzhausen und Kirchlotheim.

Zwischen den Vöhler Ortsteilen Herzhausen und Kirchlotheim befindet sich an der B 252 das Nationalpark-Zentrum Kellerwald.

Portrait der Gemeinde

Gemeinde mit stattlichem Bauchladen

Den Edersee und den Nationalpark Kellerwald-Edersee direkt vor der Haustür. Kein Zweifel, die Gemeinde Vöhl hat damit ein starkes Pfund in Sachen Tourismus vorzuweisen. Und darauf setzt man auch in der Gemeinde. So war die Freude groß, als der Zuschlag zum Bau für das Nationalparkhaus auf Herzhausen fiel.

Herzhausen ist einer der 15 Ortsteile der Großgemeinde. Die Anstrengungen von Bürgermeister Harald Plünnecke, der zuvor bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit Vöhl den Zuschlag bekommt, haben sich gelohnt.

Doch verlässt man sich in Vöhl nicht nur auf Nationalpark und Edersee. Die Gemeinde hat sich einen stattlichen Bauchladen zugelegt. So sorgen Drachenbootrennen, Ederseemarathon, Maislabyrinth, der Hutewald mit seinen Schweinen, der Umbau der ehemaligen Vöhler Synagoge in ein Museum mit Veranstaltungsraum, Fledermauslehrpfad und nicht zuletzt die zwei Freibäder sowie die wieder aufgenommene Route der Ederberglandbahn für zusätzliche Attraktivität.

Das alles liegt aber nicht nur in der Hand der Gemeinde. Ortsbeiräte, Vereine, Organisationen und Privatleute setzen sich sehr dafür ein, dass Vöhl nichts von seiner Anziehungskraft verliert – sogar noch dazu gewinnt.

Um künftig auch in Sachen Nahversorgung ein Wort mitreden zu können, soll schon bald ein neuer, größerer Lebensmittelmarkt entstehen. Und: Die Gemeinde scheut sich auch nicht davor, ungewöhnliche Wege einzuschlagen. So wurde im vergangenen Jahr der Betrieb der Postagentur von ihr übernommen. Zwei Mitarbeiter aus dem Rathaus übernehmen die Arbeit. Denn für die Vöhler stand fest, dass in einen Ferienort eine Post gehört.

In der Großgemeinde leben 6.557 Menschen. Rund 800 Gästebetten stehen den Besuchern in Hotels, Gasthäusern, Ferienwohnungen Pensionen und Jugendherbergen zur Verfügung. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu Ferien auf dem Bauernhof oder die urig schöne Übernachtung in einem Heuhotel. Ein Anzeichen dafür, dass der Tourismus in Vöhl ein lohnendes Geschäft zu sein scheint, kann man derzeit hautnah in Herzhausen erleben. Das ehemalige Traditionshaus Hotel Blöcher wurde verkauft und saniert. Dort sollen schon im nächsten Jahr Hotelzimmer, Ferienwohnungen und ein Biergarten entstehen.

(Quelle: Artikel aus der HNA Waldeckische Allgemeine vom 29.10.2006)

Gemeindegliederung

Die einzelnen Ortsteile, die zumeist nur sehr klein sind, breiten sich - nordwestlich und südöstlich - am westlichen Ende des Edersees aus.

Edersee Radweg

Außerdem gehören dazu:

Gewässer

Politik

Im Auftrag von Berginspektor Balthasar Ludwig Müller entstand dieser Ausbeutetaler.

Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:

SPD 11 Sitze
CDU 8 Sitze
FWG 7 Sitze
FDP 3 Sitze
BI-Grüne Liste 2 Sitze

Städtepartnerschaften

Wahlkreise

MdB: Dr. Edgar Franke

MdL: Günter Rudolph

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Vöhl zeigt im silbernen Schild auf grünem Grund eine rote, blaubedachte Burg mit heraldisch rechtsgestelltem Turm, davor im blauen Schild einen goldengekrönten und rotgezungten, von Silber und Rot geteilten Löwen.

Es wurde der Gemeinde am 17. August 1977 durch den hessischen Innenminister genehmigt.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten und Kultur

siehe auch: Sehenswüdigkeiten auf www.voehl.de

Bauwerke

Die Synagoge in Vöhl
Mahnmal im Garten der ehemaligen Synagoge: "Die Rampe".
  • Altes Pfarrhaus, 1585 im Renaissance-Stil erbaut

Chöre

  • Parforcehorn-Bläsercorps Vöhl/Edersee | Link
  • Jagdhornbläser Herzhausen
  • Musikverein Buchenberg
  • Posaunenchöre in Vöhl und Marienhagen
  • Gemischter Chor Obernburg

Konzerte

  • Synagogenkonzerte (Vöhl)

Parks

  • Schlosspark (Vöhl)

Eine schloss- oder burgähnliche Anlage wurde wohl von den Wölffen von Gudenberg Ende des 14. Jahrhunderts errichtet, nachdem sie den Verwaltungssitz ihrer Herrschaft von der Itterburg nach Vöhl verlegt hatten. Die Gesamtanlage erstreckte sich über mehrere hundert Meter vom heutigen Richard-Heinzerling-Weg bis hin zum 1588 errichteten Amtshaus. Restauriert und erweitert wurde das eigentliche Schloss, nachdem Georg III., der Mittlere, Sohn des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, dort seine Residenz für die Herrschaft Itter einrichtete. An jene Zeit erinnert das Hochzeitswappen des Landgrafen, der Schlossbrunnen mit den Initialen des Landgrafen und seiner Gemahlin, ein Türmchen in den Resten der Schlossmauer und ein Wappenstein, die alle im Schlosspark zu sehen sind.

In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Schlosspark hergerichtet, Wege und eine Naturbühne angelegt. Alljährlich findet dort Ende Juni das Schlossparkfest statt.

  • Brunkel (Vöhl)

Der Brunkel ist eine Teichanlage im alten Vöhl. In früheren Jahrhunderten fanden dort Märkte statt, z.B. der Martinsmarkt als einer der drei von Georg III. gestifteten Märkten. Im 20. Jahrhundert war er vor allem ein Dorfteich für Gänse und Enten, die morgens von den Anliegern dorthin getrieben und abends wieder geholt wurden. Heute ist der Brunkel eine gepflegte Anlage mit Fischbesatz. Insbesondere die Sportfischergemeinschaft kümmert sich um den Brunkel. Alljährlich an einem August-Wochenende wird dort zum Brunkelfest eingeladen.

  • Schwanenteich (Vöhl)

Der Schwanenteich - die Vöhler nennen ihn auch manchmal "Stadtpark" - ist seit vielen Jahrzehnten beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern sowie für Senioren. Enten und Schwäne sind hier zu Hause. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wurde der Federvieh-Bestand reduziert.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Ausflugsmöglichkeiten

Nachbargemeinden

Das Gemeindegebiet Vöhls grenzt im Norden an die Stadt Korbach, im Osten an die Stadt Waldeck und die Gemeinde Edertal, im Süden an die Städte Frankenau und Frankenberg, sowie im Westen an die Stadt Lichtenfels (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

siehe auch

Die Burg Hessenstein
(Foto: m.müller)

Wussten sie schon, dass ...

  • ... die Großgemeinde Vöhl am 1. Januar 1974 aus 15 ehemals selbständigen Dörfern entstanden ist? Ihr Gebiet deckt sich im wesentlichen mit der alten „Herrschaft Itter“, durch welche die Grenze zwischen westfälisch-sächsischem und fränkisch-chattischem Stammesland verlief (was sich auch in der Sprachgrenze zwischen Nieder- und Mitteldeutsch erkennen lässt). Die Herrschaft Itter gelangte 1650 in den Besitz des Landgrafen von Hessen-Darmstadt; 1866 kam es zu Preußen, 20 Jahre später wurde Vöhl dem Landkreis Frankenberg angegliedert.
    Arndt Böttcher, Frankenberg
  • ... von 1710 bis 1868 Kupfererze in Thalitter und Goddelsheim gewonnen, gefördert und verhüttet wurden? Sie enthielten ebenfalls Silber. Nach Norden hin - in der Korbacher Bucht - wurde das Material sogar goldhaltig.
    Johannes Bähr, Bad Wildungen
  • ... die Gemeinde Vöhl von 1883 bis 1889 einen hauptamtlichen Maulwurfsjäger hatte ? Friedrich Böttger aus Freienhagen verpflichtete sich, "auf sämtlichen Wiesen, in den Gärten und auf den Flachsländern gehörig zu fangen". Er bekam dafür 50 Mark in 2 Raten am 1. Juli und 1. November und an den Fangtagen Kost und Logis frei.
    von Werner Eger, Vöhl
  • ... das Nationalparkzentrum Kellerwald in Herzhausen zu den innovativsten in Deutschland gehört?
    Catharina Karn, Nationalparkverwaltung

siehe dazu auch:

Weblinks


Städte und Gemeinden im Landkreis Waldeck-Frankenberg
WappenWaldeckFrankenberg.jpg

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