Västerås

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Städtepartnerschaft von Kassel seit 1972

Västerås / Schweden

Die schwedische Stadt Västerås liegt an einem Schnittpunkt zwischen Land und Wasser, genauer an der geographischen Stelle, wo sich der Mälarsee und die Provinz Västmanland begegnen. Diese wirtschaftlich nutzbar gemachte Lage machte die Industriestadt an der Flussmündung mit dem größten Binnenhafen Nordeuropas zu einem logistisch funktionierendem Zentrum. Västerås ist mit rund 130000 Einwohnern die sechstgrößte schwedische Stadt und liegt etwa 100 Kilometer westlich der Hauptstadt Stockholm im Tal des Mälarensees. Die Einwohner in Västerås leben allerdings auf einer Fläche, die neunmal größer ist als die der Fuldastadt. Durch die neue Schnellzug-Trasse hat sich die Reisezeit zwischen Stockholm und Västerås auf 50 Minuten verkürzt mit ein Grund für das rapide Wachstum der Partnerstadt, in der die Lebenshaltungskosten deutlich geringer sind als in der schwedischen Hauptstadt.

Seit über 100 Jahren ist der Industriekonzern ABB der größte Arbeitgeber in der Stadt; rund 10000 Menschen werden dort beschäftigt. Technologie und Handel sind die großen Wachstumsmärkte in Västerås. Die Partnerschaft geht auf den Kasseler Stadtjugendpfleger Walter Rosenwald zurück, der einst an die schwedische Botschaft in Bonn schrieb und sein Interesse an der schwedischen Jugendarbeit zum Ausdruck brachte. Als Antwort erhielt er eine Liste größerer schwedischer Städte, die an einer Partnerschaft Interesse hatten. Nach diversen Briefwechseln lief alles auf Västerås hinaus. Es kam rasch zu ersten Kontakten und Austauschfahrten.

Kassels damaliger Oberbürgermeister Dr. Karl Branner schrieb 1965 erstmals offiziell an den Stadtdirektor von Västerås, Thjelvar Hedberg. Am 14. August 1972 unterzeichneten Branner und Hedberg gemeinsam die offizielle Freundschaftsurkunde beider Städte.

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