Ursulinenschule Fritzlar

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Ansicht von Fritzlar - vorne rechts die Ursulinenschule

Der 11.07.1711 ist als Gründungsdatum des Ursulinenklosters in Fritzlar durch die Metzer Ursulinen. Kanpp ein Jahr später wurde der Schulunterricht aufgenommen, zunächst in einem gemieteten Haus (Kaiserpfalz) mit 3 französischen Pensionärinnen, die die Schwestern aus dem Heimatkloster in Metz mitbrachten.

Und am 05.08.1713 wurde dann der Grundstein des zukünftigen Klosters gelegt, so dass die Schulgemeinde im Jahr 2013 das Jubiläum "300 Jahre Ursulinenschule in Fritzlar" feiert.

Geschichte

Die Ursulinenschule wurde in den Jahren 1712 bis 1989 durch das Ursulinenkonvent in Fritzlar betrieben.

Nachdem mit der Errichtung des Fritzlarer Klosters am 5. August 1713 begonnen worden war, zogen die Nonnen und Pensionärinnen am 8. Mai 1719 in das Kloster um. Nach anfänglicher Ablehnung erfreute sich das Pensionat und die Schule für ortsansässige Mädchen zunehmender Beliebtheit. 1724 lebten bereits 16 Schülerinnen, größtenteils Töchter des regionalen Adels, im Pensionat und in den Jahren 1731 – 1735 wurde nordöstlich der Klosterkirche ein eigenes Schulhaus für externe Schülerinnen errichtet.

Eine bekannte Schülerin des Pensionats war Bettina von Arnim, geb. Brentano, die 1794 mit ihren Schwestern Gunda, Lulu und Meline nach Fritzlar kam und dort bis 1798 blieb.

Heute ist die Ursulinenschule in Fritzlar eine staatlich anerkannte, katholische Gesamtschule in der Trägerschaft des Bistums Fulda.

siehe auch

Wussten Sie schon, dass ... ?

  • ... am 5. August 1713 der Grundstein zum Klosterneubau der Ursulinenschule in Fritzlar gelegt wurde? Im hessischen Geschichtskalender Jahrgang 1855 wird der 19. September 1710 als Gründung angegeben. 1710 war auch der Rückkauf der ehemaligen Liegenschaften des Klosters mit Bewilligung des Kurfürsten von Mainz. Eine Fritzlarer Bürgerin, die Lehrerin Martha Hitzroth, gab die Anregung und war auch die treibende Kraft zur Errichtung des Ursulinenkloster.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... an der Fritzlarer Ursulinenschule, die ihren Schulbetrieb 1719 aufnahm, ursprünglich nur Töchter aus adeligen Familien unterrichtet wurden, ehe dann kurze Zeit später auch den Fritzlarer Mädchen ein Schulunterricht ermöglicht wurde?
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... Bettina von Arnim, geb. Brentano, von Mai 1794 bis zum Sommer 1797 Schülerin der Ursulinenschule Fritzlar war? Die damals achtjährige Bettina war eine von insgesamt 24 Pensionärinnen aus sog. gutem Haus. Berühmt wurde sie später u.a. aufgrund ihres Werkes „Goethes Briefwechsel mit einem Kind“.
    Dagmar Lohmann, Fritzlar

Weblinks