Unterneustädter Kirchplatz

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Unterneustädter Kirchplatz. Foto: Herzog

Der Unterneustädter Kirchplatz ist ein ovaler Platz aus der Barockzeit im Kasseler Stadtteil Unterneustadt. Der Platz wird durch die Leipziger Straße getrennt. Eine einheitliche Umgestaltung ist geplant, wodurch der Platz wieder verstärkt das Bild der Stadt mitprägen soll.

Geschichte

Der Unterneustädter Kirchplatz wurde in der Barockzeit geplant. Die dortige Magdalenenkirche musste 1788 weichen, um den Verkehrsfluss in die Altstadt zu verbessern, und der Kirchplatz wurde zu einem profanen Holzmarkt degradiert. 1802 weihte man auf dem heutigen Unterneustädter Kirchplatz die neue Kirche ein. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Unterneustadt beim Bombenangriff in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1943 nahezu vollständig zerstört.

Mit dem späten Wiederaufbau der Unterneustadt sind mehrere städtebauliche Projekte verbunden gewesen. Die Stadt sollte wieder mehr mit ihrem Fluss Fulda in Beziehung gebracht werden. Die neue Fuldabrücke für Fußgänger und Radfahrer stellt die Verbindung Königsplatz/Unterneustädter Kirchplatz zwischen Alt- und Innenstadt einerseits und der Unterneustadt andererseits nach Jahrzehnten wieder her.

Bauvorhaben

Großbaustelle Unterneustädter Kirchplatz im Oktober 2011. Foto. Koch

Eine Umgestaltung des Platzes ist ab 2013/14 geplant: Niedrige Hecken als Einfassung, viele Bäume und Bänke sind vorgesehen. Boule- und Boccia-Spieler sollen demnächst im Sommer einen 150 mal 95 Meter großen Platz nach den Vorstellungen der Planer beleben.

Wegen der Großbaustelle für ein Wohn- und Pflegeheim der Sozialgruppe Kassel wurde die Verkehrsführung im Oktober 2011 am Unterneustädter Kirchplatz geändert. Auf dem Areal werden die letzten freien Grundstücke bebaut.

Bald wird der Platz wieder das Stadtbild Kassels mitprägen. Eine wichtiger Schritt dorthin war die Fertigstellung des QVC-Gebäudes im Jahr 2008.

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