Unterneustädter Kirche

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Außenansicht der Unterneustädter Kirche
Der Innenraum der Unterneustädter Kirche
1952 wurde mit dem Bau der heutigen Kirche nach Plänen von Architekt Werner Hasper in der Hafenstraße in Kassel begonnen.

Am alten Standort am Unterneustädter Kirchplatz war aufgrund der neuen Straßenführung kein Wiederaufbau möglich. Es entstand ein Gemeindezentrum mit mehreren Räumen und einem Kirchsaal mit 200 Sitzplätzen. Im Inneren befindet sich eine Orgel der Firma Hammer mit 257 Pfeifen sowie ein Glasfenster von Hans Gottfried von Stockhausen, mit dem Titel: "Das Lamm im himmlischen jerusalem und die klugen und die törichten Jungfrauen."

Die heutige Kirche wurde mit den Steinen der zweiten Kirche erbaut. An der Nordseite der Kirche befinden sich einige Grabsteine vom ehemaligen Friedhof am Pulvermühlenweg. Im Dachreiter hängt die Glocke der Siechenhofkapelle, die Landgraf Moritz im Jahr 1613 stiftete. Somit schlägt auch diese vierte Kirche in der Unterneustadt eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft.

Die Kirchengemeinde Unterneustadt wurde 2008 mit der Freiheiter, der Oberneustädter Kirchengemeinde und der Gemeinde der Lutherkirche zur Kirchengemeinde Kassel-Mitte vereinigt.

siehe auch

Literatur

  • Evang. Kirchengemeinde Kassel-Mitte (Hrsg.), 725 Jahre Kirche Unterneustadt (Text: Gerhard Böttcher, Mike Hammann), Kassel 2008

Weblinks