Tseng Yu-Chin

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Das documenta-Lexikon
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Tseng Yu-Chin ist ein chinesischer Künstler (Jahrgang 1978), der an der documenta 12 teilgenommen hat.

Werk

Der in Taipei (Taiwan) lebende Tseng Yu-Chin arbeit mit Film- und Video-Installationen. In jüngster Zeit beschäftigt er sich mit der Kindheit - mit der verlorenen Geborgenheit oder Verletzlichkeit, aber auch mit Formen des Spiels und des Körperkontakts.[1]


Seine im Fridericianum gezeigte Video-Arbeit zeigte eine Mutter mit ihrem vierjährigen Sohn in Szenen des Liebkosens, des intensiven, ausgelassenen Körperkontakts. Die Video-Arbeit, die im Aue-Pavillon lief, präsentierte Schuljungen und -mädchen, die vor einer Wand stehen und darauf warten, dass sie mit Joghurt bekleckert werden. Der Clou des Videos sind die Szenen, die unmittelbar vor einer Attacke zu sehen sind und die beobachten lassen, wie die Kinder erwartungsvoll dastehen und sie mal ängstlich, mal freudig-grinsend in die Kamera schauen.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Kurzbiografie des Künstlers auf kunstaspekte.de