Trubenhausen

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Blick zur Kirche in Trubenhausen

Trubenhausen ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis.

Geschichte

Trubenhausen wurde erstmals im Jahr 1271 als "Trübinhusen" urkundlich erwähnt.

Als der Burggraf vom Hanstein 1342 die Gelsterburg am Rosental (Richtung Weißenbach) zerstörte, erhielten drei Männer den Besitz als Lehen und begründeten vier Jahre später eine Siedlung.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts gab es vier Huf- und Nagelschmiede, drei Fuhrleute, zwei Müller, zwei Maurer, drei Schneider, einen Stellmacher, einen Drechsler, einen Bäcker und einen Faßbinder am Ort.

Der erste Eisenbahnzug dampfte am 15. Dezember 1915 durch den Ort. Der Bahnhof in Trubenhausen war auch für andere Meißnerdörfer wie Weißenbach und Dudenrode von großer Bedeutung. Das Braunkohlewerk Bransrode versandte täglich vier bis sechs Waggons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Granit vom Bransröder Steinbruch zum Bahnhof Trubenhausen gefahren, bevor die Seilbahn nach Laudenbach in Betrieb genommen werden konnte.

Das Kalkwerk in Trubenhausen, Inh. Ludwig Orth („Orths Lude"), mit einem großen Steinbruch hinter dem Bahnhof wurde in den 1960er Jahren aufgegeben.

Zahlreiche weitere Informationen zur Ortsgeschichte unter:

Kirche

Die Kirche von Trubenhausen stammt aus vorreformatorischer Zeit und unterstand einst dem Archidiakonat Heiligenstadt.

Sie wurde als Wehrkirche erbaut, wahrscheinlich um 1100, worauf auch ein zugemauertes romanisches Fenster in der Südwand hinweist.

Bis 1585 bestand eine selbständige Pfarrei. Danach gehörte Trubenhausen bis 1756 zur Pfarrei Hundelshausen, danach zur Pfarrei Laudenbach. [1]

siehe auch

Wandern

Beliebte Wanderziele sind der Elsbeer-Eiben-Pfad, das NSG Bühlchen mit seltenen Orchideen auf dem Premiumwanderweg P8 im Stadtteil Weißenbach, der Basaltkegel des Bilsteins mit Aussichtsturm und Waldgaststätte, die Exberghütte im Stadtteil Epterode und das Waldschlösschen am Mäuseborn im Fahrbachtal.

Weitere Wandertipps:

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf http://wiki-de.genealogy.net

Weblinks


Stadtteile der Stadt Großalmerode

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