Teufelskanzel

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In der Nähe der Burg Hanstein liegt auf einem Bergrücken oberhalb der Gemeinde Lindenwerra die sagenumwobene Teufelskanzel, ein riesiger Sandsteinbrocken.

Ein Gasthaus befindet sich unmittelbar an der Aussichtsplattform, die bei guter Witterung einen Ausblick über das Werratal bis zum Hohen Meißner bietet.

Namensgebung

Der Ausblick von der Teufelskanzel ist berühmt, denn hier blickt der Betrachter auf die Werra-Schleife zwischen Lindewerra und Oberrieden. In der Legende, die sich um den gewaltigen Buntsandsteinfelsen rankt, wird die hufeisenförmige Flussbiegung als Fuß- beziehungsweise Hufabdruck des Teufels gedeutet. Der gewaltige Stein soll ihm im Harz als Kanzel gedient haben, von der herunter der Teufel in der Walpurgisnacht zu den feiernden Hexen sprach. Anschließend wollte er den Stein in Richtung Meißner transportieren. Allerdings kam er nur bis auf den Höheberg, wo ihn die Kraft verließ.

Andere Legenden halten die Teufelskanzel auch gerne für eine germanische Opferstätte des Gottes Wotan.

siehe auch

Weblinks