Tempel

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Das Tempelchen auf der Schwaneninsel (Jupitertempel) im Aueteich der Karlsaue hat baulich gesehen, aber auch gar nichts gemeinsam mit der Orangerie, dem "dominanten Hauptbau" am nördlichen Ende der Karlsaue; es sei denn die Sprossenstruktur der Fenster und Türen. Dies ist auch verständlich, denn wie wir wissen, ist der Tempel klassizistisch; jedoch die Orangerie wurde in der Barockzeit erbaut.

- Zum "Tempel als Gebäude" ist zu sagen: Ein in strahlendem Weiß prächtig erscheinenden und bescheiden in seinen Außmaßen gehaltener Rundbau, mit einem geschlossenem Kernraum; von Sprossenstruktur durchbrochene "Öffnungen" oder auch Türen, lockern die "Fassade" des rundlichen Gebäudes auf. Über allem ein helmartig geformtes Dach, das großzügig an den vier Portalen nach außen geführt wurde und dort jeweils auf zwei Säulen ruht; dies gibt dem Gebäude diesen typischen "Tempelcharakter".

"Auf dem Dach des Tempelchens liegt als goldene Kugel der Planet Jupiter, Element des Planetenwanderweges in der Karlsaue". Es wird empfohlen, an Donnerstagen kleine Opfergaben zu ehren des Jupiter darzubringen.