Stellberg

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Der Stellberg (476 m) liegt ca. 3 km südlich von Wellerode und ist auch bekannt als Braunkohlenlagerstätte.

Unweit des Stellbergs befindet sich der Stellbergsee (auch: Mondsee), ein etwa 1,4 ha großer See. Er entstand durch den in früheren Jahren betriebenen Tagebau und erinnert an die ehemalige Zeche Stellberg.

Unterhalb des Stellbergs liegt auch das "Quellgebiet" des Wahlebachs, im Dörfer-Dreieck von Wellerode, Wattenbach und Wollrode. falsch!

Das Ouellgebiet des Wahlebachs liegt zwischen dem kleinen und dem großen Belgerkopf auf den "Pariser Wiesen und fliesst als Fahrenbach zunächst in die Fahrenbachs Teiche. Ab Vollmarshausen wird er Wahlebach genannt.Ab Bettenhausen wurde er auch als Forstbach bezeichnet.LR

Zeche Stellberg

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich vor allem Wattenbach mit der Zeche Stellberg zu einem Bergmannsdorf. Im Jahre 1836 wurde das Braunkohlenbergwerk am Stellberg in der Söhre gegründet und erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (1967) die Förderung eingestellt. Die Gesamtfördermenge soll nach Schätzungen etwa 5 Millionen Tonnen betragen haben.

Die Bergmannstradition wird bis zum heutigen Tag gepflegt. Bei örtlichen Veranstaltungen kann man noch Bergleute in ihren schmucken Uniformen bewundern.

Der ehemalige Tagebau hat sich inzwischen mit Wasser gefüllt und es ist der Stellbergsee, im Volksmund der Mondsee, entstanden.

siehe auch

Literatur . Lothar Rolwes "Glück auf am Stellberg" Geschichtliches zum Kohlebergbau in der Söhre