Steinernes Schweinchen

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Das Steinerne Schweinchen befindet sich am Kasseler Brasselsberg und ist als Restaurant und Hotel bekannt.

Geschichte

Am Steinernen Schweinchen, einem Aussichtspunkt im Habichtswald, entstand im Jahr 1894 durch den Kutscher Heinrich Köther aus Weimar eine Postkutschenstation. Gegenüber befand sich ein Steinbruch. Ein hier entdeckter Stein hatte offenbar große Ähnlichkeit mit einem Schweinchen, so dass der Name für die Poststation schnell gefunden war.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Steinerne Schweinchen zu einem beliebten Ausflugsziel, als das benachbarte Gebiet des Brasselsbergs noch nicht bebaut war.

Nachdem das Ausflugslokal im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört worden war, erfolgte der Wiederaufbau im Jahr 1951. Heute ist dort das Hotel-Restaurant "Zum Steinernen Schweinchen" ansässig. Ende der 1960er-Jahre wurde das Haus gastronomisch geschlossen. Stattdessen beherbergte es unter anderem ein Gymnasium.

1994 ging das Steinerne Schweinchen in die Hotel- und Restaurantgruppe von Thomas Nähler über. Das Hotel wurde 1998 erweitert auf zwölf Einzelzimmer und 30 Doppelzimmer, 1 Suite sowie einen Saunabereich. Eine erneute Erweiterung um zehn Boarding-Apartments sowie ein Hallenbad erfolgte 2001. 2008 wurden alle Zimmer und der Empfangsbereich renoviert. 2012 wurde das Haus wiederum um 22 Zimmer und ein neues Konferenzzentrum sowie einem Spa-Bereich vergrößert.

siehe auch

Weblinks