Steinarbeitermuseum Adelebsen

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Steinarbeitermuseum
Das Steinarbeitermuseum in Adelebsen wurde 1994 in Erinnerung an die Schwerstarbeit der ehemals bis zu tausend Steinarbeiter auf der Bramburg, der Grefenburg und dem Backenberg (bei Güntersen) in Adelebsen eröffnet. Untergebracht ist es in der im Jahre 1844 als Schule erbauten Gebäude im Kirchweg 8.

Die Betreuung des Museums erfolgt durch den den im Jahre 1990 gegründeten Verein „Museum für Steinarbeit – Verein für ländliches Alltagsleben e.V.“.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Museums ist das Alltagsleben der Steinarbeiter im Raum Adelebsen, denn die Basaltbrüche auf der Bramburg, der Grefenburg und dem Backenberg waren über Jahrzehnte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in dieser Region. Zeitweise haben dort über 1000 Arbeiter unter schwierigsten Bedingungen Basalt abgebaut und verarbeitet.

Gezeigt werden der Berufsalltag der Steinarbeiter, eine Klipperbude, eine dörfliche Küche und die Arbeits- und Lebenswelt der Steinarbeiter-Frauen.

Zusätzlich werden jährlich wechselnde Ausstellungen zu speziellen Themen gezeigt.

Der Besuch des Museums ist kostenlos. Die Öffnungstage werden auf der Homepage des Museums veröffentlicht.

Adresse

Steinarbeitermuseum - Kirchweg 8, 37139 Adelebsen

Homepage des Museums: Steinarbeitermuseum.de

Literatur

  • Alphei Cord, Geschichte Adelebsens und Lödingsens, Goltze Druck Göttingen, 1990