Stadthalle (Kongress-Palais)

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Die Kasseler Stadthalle von 1928, © Stadtmusuem Kassel
Die Stadthalle (Kongress-Palais) in Kassel wurde 1914 nach vier Jahren Bauzeit an der Friedrich-Ebert-Straße eröffnet. Das historische Gebäude dient als Veranstaltungsstätte.

Geschichte

Der jüdische Unternehmer Sigmund Aschrott stellte seiner Heimatstadt Kassel den Bauplatz kostenlos zur Verfügung. Er wollte dort für die Bürger Kassels ein kulturelles Zentrum schaffen.

Im September 1913 wurde die Stadthalle bereits genutzt, jedoch am 1. April 1914 erst offiziell eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg kam die Stadthalle Kassel mit geringen Schäden davon, nur die Eingangshalle wurde von einer Brandbombe getroffen. Der Schaden, den die Bombe hinterließ, ist noch heute zu sehen (ein bräunlicher Fleck im Hallenboden). In der Nachkriegszeit diente die Stadthalle als provisorische Unterkunft des Staatstheaters.

Der Vorplatz der Stadthalle trägt seit dem 29. Oktober 2007, zu Ehren des verstorbenen hessischen Ministerpräsidenten (1976 bis 1987), den Namen Holger-Börner-Platz.

Die Stadthalle Kassel wird von der Stadt als Kongress Palais Kassel vermarktet und bewirtschaftet. Darin finden Ausstellungen, Konzerte, Messen und Tagungen statt.

Aufbau und Kapazitäten

Im Inneren der Stadthalle befinden sich 18 Säle und Tagungsräume für maximal 2.700 Personen. Der große Saal mit einer Kapazität von bis zu 2.000 Personen hat eine Ausstellungsfläche von 5.200 m² und eine Freifläche von 1.800 m² sowie modernste Veranstaltungstechnik.

Veranstaltungen

In der Stadthalle finden sowohl Ausstellungen und Konzerte, als auch Messen und Tagungen statt.


siehe auch

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