Stadtbibliothek Kassel

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Die Stadtbibliothek Kassel wurde am 1. Juni 1876 unter dem Namen „Volksbibliothek der Stadt Cassel“ in der städtischen Bürgertöchterschule in der Frankfurter Straße 11 bis 13 gegründet.

Die Gründung geht zurück auf eine Stiftung von 2000 Thalern des kurhessischen Publizisten und Politikers Dr. Friedrich Oetker für die Gründung einer Bürgerbibliothek, die allen Schichten offenstehen sollte.

Auch ein zweiter großer Entwicklungsschritt hat mit einer Stiftung zu tun. Der 1927 verstorbene Landgerichtsdirektor Dr. Felix Aschrott vermachte der Stadt Kassel einen Teil seines Vermögens, um damit ein Wohlfahrtshaus mit einer Volkslesehalle nach amerikanischem Vorbild zu erbauen. Dies wurde 1955 realisiert. In dem Haus in der Obersten Gasse 24 befand sich zunächst die Zentralbibliothek. Heute ist dort die Jugendbücherei der Stadtbibliothek zuhause.

Die Stadtbibliothek Kassel verfügt heute, 2011, über fast 200.000 Medien und zählt pro Jahr rund 350.000 Besucher in ihren acht Standorten im Stadtgebiet.

Schwerpunktaufgaben sind unter anderem die Leseförderung für Kinder und Jugendliche, das Ermöglichen gesellschaftlicher Teilhabe für sprachliche Minderheiten, das Vermitteln von Medienkompetenz und ein kostengünstiges Informations- und Medienangebot. Immer wichtiger ist auch der Treffpunktcharakter der Bibliotheken. [1]

Quellen:

  1. HNA.de vom 20. Mai 2011: Musik und Kunst zum 135. Geburtstag der Kasseler Stadtbibliothek