Staden

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Hans Staden bezeichnet sich in seinem Vorwort zur „Wahrhaftig Historia“ als „jetzt Bürger von Wolfhagen“. Und als Bürger Wolfhagens starb „Hanß Staden von Hombergh in Hessen wonhaftig zum Wulffhagen“ auch, vermutlich 1576, als in Wolfhagen die Pest wütete. Unter den 645 Toten, so belegen es die Kirchenbuchaufzeichnungen, befand sich auch ein am 7. September begrabener „Seiffensieder“. Experten gehen davon aus, dass es sich dabei um Hans Staden gehandelt hat, der sich in der Fredegasse, einem vorher wüsten Platz westlich der Stadt niedergelassen hatte und dort den Beruf des Salpetersieders und Pulvermachers ausübte.

Geboren wurde Staden, der durch seine Brasilien-Beschreibungen „bei den wilden, nacketen, grimmigen Menschenfresser Leuten“ berühmt wurde, zwischen 1525 und 1528 in Homberg (Efze).