St. Wigbert Reinhardshagen

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St. Wigbert
Veckerhagen
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Informationen
Anschrift: Karlsbader Str. 26
34359 Reinhardshagen
Telefon:05544 - 1214
Fax:05572-999734
Pfarrrer:Martin Gies
Pastoralverbund: Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel
Bistum: Bistum Fulda

Die Kirchengemeinde St. Wigbert ist die katholische Kirchengemeinde in Reinhardshagen.

Die Kirche in Veckerhagen wurde im Jahre 1958 errichtet und 1973 neu gestaltet.

Inhaltsverzeichnis

Katholische Kirche St. Wigbert in Reinhardshagen

Geschichte

Wie viele katholische Kirchengemeinden in dem traditionell evangelischen Nordhessen ist auch die Gemeinde St. Wigbert nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders durch den Zuzug von Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland und aus Ungarn, entstanden. Schon 1947 wurde eine Seelsorgstelle, die zur Pfarrei St. Peter, Hofgeismar gehörte, in Veckerhagen (heute ein Ortsteil von Reinhardshagen) eingerichtet, nachdem die Gottesdienste zunächst in der evangelischen Kirche in Veckerhagen gefeiert worden waren.

Nach dem Krieg stieg die Zahl der Katholiken im Altkreis Hofgeismar auf mehr als 22.000 Personen. Heimatvertriebene – zum Beispiel aus dem sog. Sudetenland – mit zumeist katholischer Konfession kamen im Kreisgebiet an und fanden hier auf Dauer eine neue Heimat.

1958 konnte die Kirche St. Wigbert, zusammen mit einem Pfarrhaus, errichtet werden und 1973 wurde die Kirche in Veckerhagen neu gestaltet.

Der Namenspatron der Kirche, der heilige Wigbert war ein Nachfolger des heiligen Bonifatius. Er hat zwischen 725 und 731 auch die erste hessische Klosterschule in Fritzlar gegründet.

1973 wurde die Reinhardshagener Kirchengemeinde zur Pfarrkuratie. Für sie wurde der Pfarrer von St. Nepomuk, Oedelsheim, als Daueradministrator bestellt.

Mit einem Festgottesdienst, den der ehemalige Weihbischof der Diozese Fulda Johannes Kapp zelebrierte, feierte die Gemeinde St. Wigbert am 20. September 2008 ihr 50-jähriges Bestehen.

Kontakt

Anschrift: Karlsbader Str. 26, 34359 Reinhardshagen, 05544/1214

Pfarrsekretariat: Di. 15.00 - 17.00 Uhr (Angela Fischer)

Pastoralverbund St. Edith-Stein Reinhardswald

Zu den ursprünglich vier Gemeinden des Patoralverbundes St. Edith Stein - Reinhardswald (Hl. Kreuz Fuldatal, Hl. Geist Grebenstein, St. Clemens Maria Immenhausen und Hl. Geist Vellmar), kam mit St. Wigbert in Reinhardshagen, eine fünfte Gemeinde hinzu. Deren Aufnahme wurde in einem Gottesdienst am Samstag, 10.03.2012 in der Kirche St. Wigbert in Reinhardshagen gefeiert.

Die katholische Kirchengemeinde St. Wigbert in Veckerhagen gehörte urspünglich zum Pastoralverbund St. Peter Hofgeismar-Weser-Diemel, der die nördlichsten Gemeinden des Bistums Fulda mit den jeweils dazugehörigen Ortsteilen umfasst. Nach einem Artikel in HNA-online vom 31.1.2012 hatten sich nach über 30 Jahren Verbundenheit mit der Kirchengemeinde St. Nepomuk Oedelsheim und dem gemeinsamen Pfarrer Gerhard Jüngst, der in den Ruhestand verabschiedet wurde, für die Kirchengemeinde St. Wigbert aber große Veränderungen ergeben.

Aus dem Artikel: "St. Wigbert hatte ein gemeinsames Pfarrbüro mit der Kirchengemeinde St. Nepomuk in Oedelsheim und gehörte zum Pastoralverbund St. Peter-Hofgeismar-Weser-Diemel. Dieser besteht seit 2011 aus den Kirchengemeinden St. Michael Bad Karlshafen, St. Peter Hofgeismar, St. Maria Goretti Lippoldsberg, St. Johannes Nepomuk Oedelsheim und St. Wigbert Reinhardshagen.

Die Kirchengemeinde Heilig-Kreuz Fuldatal, mit der sich die katholische Kirchengemeinde Reinhardshagen nun den Pfarrer teilt, gehört dagegen zum Pastoralverbund St. Edith-Stein Reinhardswald, dem die Kirchengemeinden Heilig-Geist Grebenstein, Heilig-Kreuz Fuldatal, St. Clemens Maria Immenhausen und Heilig-Geist Vellmar angehören.

Dieser Umstand hat sich, wie sich schnell herausstellte, für alle Beteiligten als schwierig erwiesen. Nach einer Gemeindebefragung hat der Pfarrgemeinderat von St. Wigbert beim Bischöflichen Generalvikariat in Fulda den Wechsel in den Pastoralverbund St. Edith-Stein Reinhardswald beantragt. Diese Entscheidung war nicht leicht, da sich enge und gute Beziehungen innerhalb des Pastoralverbundes St. Peter entwickelt hatten."

siehe auch

Weblinks

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