St. Maria Goretti Wahlsburg

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St. Maria Goretti
Wahlsburg - Lippoldsberg
Wahlsburg-Kath.Kirche.jpg
Informationen
Gottesdienstzeiten: So. 11 Uhr
Pfarrer: Thomas Steinrücken
Anschrift: Vogtei 14
37194 Wahlsburg-Lippoldsberg
Telefon: 05572-1430
Fax: 05572-999734
Pastoralverbund: Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel
Bistum: Bistum Fulda

Die Katholische Kirchengemeinde St. Maria Goretti in Wahlsburg - Lippoldsberg (mit der Filial-Kirche Heilige Familie, Vernawahlshausen) gehört zum Pastoralverbund Hofgeismar-Weser-Diemel.

Katholische Kirchengemeinde

Pfarrer

  • Pfarrverwalter: Pfr. Thomas Steinrücken,

Gottesdienst

  • So. 11.00 Uhr hl. Messe

Kirchengemeinde

Kirchengemeinde: Lippoldsberg, Vogtei 14
Pfarrsekretariat: Dienstag von 15.00-17.00 Uhr und Donnerstag von 9.00-12.00 Uhr (Karin Leyerer)
Telefon 05572-1430
Fax 999734

Filialkirche: Heilige Familie Vernawahlshausen

Zusammenschluss 2011

Mit Bekanntmachung durch den Bischof von Fulda wurden die beiden katholischen Kirchengemeinden Oberweser-Oedelsheim (St. Johannes Nepomuk) und Wahlsburg-Lippoldsberg ab dem 1. Oktober offiziell zu einer neuen Kirchengemeinde mit dem Namen „Heilig Geist Oberweser–Wahlsburg“ zusammengelegt. Bei den im Oktober 2011 im Bistum Fulda anstehenden Wahlen zum Pfarrgemeinderat wählten die ehemals selbständigen Gemeinden St. Maria Goretti (Wahlsburg) und St. Joh. Nepomuk (Oedelsheim) erstmals ein gemeinsames Gremium.

Zur neuen Pfarrkirche wurde St. Johannes Nepomuk in Oedelsheim bestimmt. Der offizielle Amtssitz des Pfarrers mit Pfarrbüro ist Lippoldsberg (Vogtei 14). Die Kirchen in Vernawahlshausen und Gieselwerder bleiben Filialkirchen der neuen Pfarrgemeinde.

Geschichte

Pfarreien im Altkreis Hofgeismar

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die seelsorgerische Arbeit der katholischen Kirche in dem bis dahin überwiegend protestantisch geprägten Kreis Hofgeismar vor neue Herausforderungen gestellt. Nach dem Krieg stieg die Zahl der Katholiken im Kreisgebiet auf mehr als 22.000 Personen. Heimatvertriebene mit zumeist katholischer Konfession fanden hier auf Dauer eine neue Heimat.

In den 1950-er Jahren entstanden neue katholische Gotteshäuser in Immenhausen (1952), Grebenstein (1955), Karlshafen (1956), Lippoldsberg, Haueda und Hohenkirchen (alle 1957), Veckerhagen (1959) und in Hofgeismar das zweite katholische Gotteshaus „St. Marien“. Später kamen weitere Kirchen, beispielsweise in Trendelburg, Ehrsten und Calden (alle 1961) und Vernawahlshausen (1966) hinzu.

Literatur

  • Joseph Weber, Entwicklung der katholischen Gemeinden im Kreis Hofgeismar, in: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar 1968, S. 44 ff.

Jubiläum 2007

Artikel aus der HNA – Hofgeismar vom 4.9.07:

50 Jahre Gotteshaus - Maria Goretti feiert mit Weihbischof

von Jürgen Dumnitz

Lippoldsberg. Fünf Jahrzehnte lang besteht die katholische Kirche St. Maria-Goretti in Lippoldsberg. Seit fünf Jahrzehnten ist das Gotteshaus ein wichtiger Bestandteil für die Katholiken der Region. Das runde Kirchjubiläum wurde zusammen mit dem 40-jährigen Bestehen der katholischen Kirche Zur heiligen Familie Vernawahlshausen gefeiert.

Gast war unter anderem der aus Burguffeln stammende Weihbischof Johannes Kapp, der bereits aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurde.

Kapp war über 50 Jahre Priester und 28 Jahre im bischöflichen Dienst. Nach der Priesterweihe 1954 war der 1929 als Sohn eines Gutsinspektors in Burguffeln geborene Kapp geistlicher Assistent am Bischöflichen Konvikt in Fulda. Außerdem war er Religionslehrer am heutigen Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, dann Kaplan, Pfarrer und Dechant in Bad Orb. Er gratulierte den rund 1000 Gläubigen, die zur katholischen Kirchengemeinde Wahlsburg zählen. Etliche davon nahmen an dem Festgottesdienst teil.

Bischof Kapp zelebrierte die heilige Messe gemeinsam mit dem neuen Gemeindepfarrer Thomas Steinrücken sowie den Pfarren Martin Schöppe, (Hofgeismar), Gerhard Jüngst (Oberweser), Pawel Zielinski (Wettsingen), Bernhard Axt (Neuhof), Kaplan Markus Stickel (Hofgeismar) sowie dem Diakon Norbert Linkmann (Vahle).

Viele aus der Heimat vertriebene katholische Christen sehnten sich nach Aussage des Weihbischofs in den Nachkriegsjahren nach einer eigenen Kirche ihres Glaubens. Etliche haben beim Bau der Kirche mitgeholfen. Die Kirche biete nicht nur einen Raum der Begegnung, einen Raum zum Leben und Beten, sondern auch ein Stück weit einen Ort der Heimat.

Mitwirkende bei der Messe und dem anschließenden Fest waren der Kirchenchor Maria Goretti unter der Leitung von Willi Geiger sowie das Flöten- und Geigenensemble mit Sandra Scholtyssek sowie Sigrid, Dorothea und Konrad Linkmann... .

siehe auch

Weblinks