St.-Sixti-Kirche

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Die St. Sixti-Kirche aus der Dachdeckerperspektive. (Foto: Oschmann)

Die St.-Sixti-Kirche befindet sich im südniedersächsischen Northeim. Sie gilt als Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um eine spätgotische Hallenkirche. Sie gehört zur Ev.-Luth.-St. Sixti-Kirchengemeinde Northeim.

Infrastruktur

Zur Kirche gehören zwei Kindergärten, eine Schwesternstation und ein Eine-Welt-Laden.

Geschichte

Die Kirche heute steht an dem Platz, an dem sich vermutlich bereits nach der Christianisierung im 9. Jahrhundert eine Kapelle der im Mittelalter "Oberdorf" genannten altsächsischen Ansiedlung befand. Vermutet wird, dass nach dem Zusammenwachsen der drei Siedlungskerne Alt-Northeims - Kloster, Marktsiedlung und Oberdorf - zu Beginn des 13. Jahrhunderts anstelle der Dorfkapelle eine einfache, steinerne Kirche gebaut wurde. 1209 wurde erstmals ein Pfarrherr genannt. Im Jahr 1229 erlangte das Kloster das Patronat über St. Sixti (das nach der Reformation an den Rat der Stadt Northeim überging).

St. Sixti-Kirche in Northeim
(Foto: Uli Hagemeier)

Mit dem Bau der St. Sixti-Kirche in Northeim wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts begonnen.

Im Jahre 1539 wurde die vom Reformator Anton Corvin aufgestellte "Northeimer Kirchenordnung" von Rat und Bürgerschaft angenommen. Die Stadt wurde protestantisch, die neue Stadtkirche St. Sixti geistlicher Mittelpunkt, anstelle des Klosters Sankt Blasien.

Auf der Homepage der Kirchengemeinde besteht die Möglichkeit, in 16 Stationen die Geschichte der spätmittelalterlichen Hallenkirche zu entdecken und zu verstehen.

siehe auch

Weblinks und Quellen