Sophie-Henschel-Platz

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Platz befindet sich im Stadtteil Wehlheiden zwischen dem Roten Kreuz-Krankenhaus und der Wilhelmshöher Allee in Kassel.

Er wurde benannt nach der sozial und finanziell für Kassel engagierten Unternehmerin Sophie Henschel (1841 - 1915).

Sophie-Henschel-Platz

1908 stiftete die Unternehmerin Sophie Henschel das Rot-Kreuz-Krankenhaus mit den davor liegenden Grundstücken, auf denen eine Parkanlage entstehen sollte.

Der Sophie-Henschel-Platz als solcher entstand durch Sophie Henschels Sohn Karl Anton Theodor Henschel, der in Gedenken an ihren Tod 1915 eine Umrandung errichten ließ.

Nachdem sich wegen des Ersten Weltkrieges die Anlage des vorgesehenen Parks verzögert hatte und Wohnraumknappheit bestand, errichteten die Kali-Industrie-AG (heute Wintershall) und die Stadt Kassel nach Plänen der Architekten Max Hummel und Ernst Rothe ab 1923 in zwei Bauabschnitten um den Sophie-Henschel-Platz das Sophie Henschel Stift, einen Wohnhof für Werksangestellte und Beamte der Reichsfinanzverwaltung.

Die charakteristischen zunächst mit vorgelagerten Nutzgärten ausgestatteten Backsteingebäude sind symmetrisch zum Krankenhaus hin ausgerichtet.

(Die Gebäude dienten bereits als Kulisse in einem Tatort-Krimi)

Ein am Sophie-Henschel-Platz befindlicher, im Zweiten Weltkrieg zerstörter Brunnen trug die Inschrift

„Frau Sophie Henschel in Dankbarkeit. Die Stadt Cassel, 1924“.

Zu Ehren Sophie Henschels soll der Platz erneuert und mit einer Skulptur der Kasseler Künstlerin Hildegard Jaekel ausgestattet werden.

siehe auch

Weblinks