Sollinger Hütte

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Die Sollinger Hütte war ein Eisenwerk und ein Metallbauunternehmen im Solling. Die Sollinger Hütte wurde im Jahr 2014 von der Firma Mageba übernommen.

Geschichte

1715 gründete das Kurfürstentum Hannover in Uslar eine Eisenhütte, um den „armen Menschen auf dem rauhen Solling eine zusätzliche Nahrung zu verschaffen“. Mit dem Staatsbetrieb knüpfte man an eine Tradition der Eisenverarbeitung in der Region an, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Im 18. und 19. Jahrhundert war das Unternehmen vor allem für Produkte aus Gusseisen berühmt. Waffeleisen, Fensterrahmen und Bügeleisen gehörten zum Sortiment.

Seit der Gründung stellte die Sollinger Hütte auch Kriegsgerät für die Kriegskanzlei in Hannover her. In den beiden Weltkriegen war sie ein wichtiger Rüstungsbetrieb, der vor allem Granaten herstellte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Sollinger Hütte einen kräftigen Aufschwung. Hans A. Kampmann modernisierte und erweiterte die Firma, die bis zu 500 Uslarern Lohn und Brot gab.

Im Jahr 2014 wurde die Sollinger Hütte von der Schweizer Firma Mageba übernommen. Das Unternehmen gehört zu den Anbietern von Bauwerkslagern, Dehnfugen. Es bietet zudem Produkte und Dienstleistungen des Hoch- und Infrastrukturbaus an.

siehe auch:

Weblinks und Quellen