Ski-Club Willingen

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SC - Geschäftsstelle an der Mühlenkopfschanze

Der Ski-Club Willingen ist ein Sportverein aus Willingen im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit inzwischen weit über 1000 Mitgliedern.

Aus der Vereinsgeschichte

Der Verein wurde am 8. Januar 1910 als Skiklub Brilon-Willingen gegründet. Der Verein war seinerzeit eine Zweigstelle des Sauerländischen Skiclubs aus Brilon.

In einem 2004 fertig gestellten Funktionsgebäude am Fuß der Mühlenkopfschanze befindet sich heute die Geschäftsstelle des Ski-Clubs Willingen sowie das Cafe-Restaurant „Aufwind" mit Innengastronomie und einer schönen Terrasse. Auch einige sportliche Utensilien und Auszeichnungen sind zu sehen und im Erdgeschoss der Fan-Shop.

Der Ski-Club heute

Der Verein umfasst die Abteilungen Ski alpin, Biathlon, Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination, Fußball, Radsport, Winter-Triathlon.

Die Abteilungen

Fußball

Die erste Fußballmannschaft spielte zwei Jahre in der höchsten hessischen Amateurliga.

Skisport

Bekannteste Biathletin des SC Willingen ist Petra Behle. Sie wurde 1998 Olympiasiegerin in der Staffel. Darüber hinaus wurde sie neunmal Weltmeisterin. Stephanie Müller wurde 2007 Vizeeuropameisterin. Tobias Lindner wurde 1990 Deutscher Meister und 1989 Militärweltmeister. Nadine Horchler wurde im Jahre 2012 Deutsche Biathlonmeisterin über 15 Kilometer. Im gleichen Jahr wurde Carolin Hennecke Deutsche Vizemeisterin im 7,5-Kilometer-Sprint.

Seit 1951 nutzt die Skisportabteilung die Mühlenkopfschanze. Anna Häfele wurde im Jahre 2011 Deutsche Meisterin. Jenna Mohr wurde in den Jahren 2004 und 2008 Deutsche Vizemeisterin im Skispringen.

Die Vereinsvorsitzenden

(noch kein Text)

Blick zum Adlerhorst der Mühlenkopfschanze
Ankündigungsplakat für 2016 - seit 1995 ist die Mühlenkopfschanze Austragungsort der Weltcup-Skispringen des Internationalen Skiverbandes (FIS).

Die Weltcup-Skispringen

So macht der Skiclub Schnee
Damit die Skispringen stattfinden können, ist es oft notwendig, künstlichen Schnee zu erzeugen. das geht so. Wasser wird mit elektrischer Energie unter hohem Druck durch mehrere Kränze von Düsen geblasen und von einer Propellerturbine bis zu 60 Meter weit „geschossen”. Bei entsprechender Luftfeuchtigkeit und Temperaturen unter Null Grad kristallisiert das Wasser in der Luft zu Schnee. Die Größe der Wassertropfen muss den Witterungsbedingungen angepasst werden. Bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit soll die Außentemperatur mindestens vier Grad unter Null betragen, bei 30 Prozent Luftfeuchtigkeit funktioniert das Verfahren schon bei einem Grad unter Null. Umweltschutzverbände kritisieren den hohen Energie- und Wasserverbrauch dieser Schneekanonen. Die modernste der fünf in Willingen eingesetzten Schneekanonen hat einen Wasserdurchsatz zwischen 50 und 639 Litern pro Minute und kostet etwa 75.000 Euro.

Neuerung ab Weltcup-Skispringen 2015: Athletendorf direkt bei den Fans. An der Mühlenkopfschanze wird ein Athletendorf in unmittelbarer Nähe zum Publikum entstehen. Außerdem wird man die Servicekräfte in einem durchsichtiges Zelt beim Wachsen der Ski beobachten können. Und es wird eine Athleten-Lounge geben, damit das Publikum auch Aktivitäten außerhalb der beiden Durchgänge beobachten kann, so FIS-Renndirektor Walter Hofer. [1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Aus HNA.de: Neu beim Weltcup-Skispringen: Athletendorf direkt bei den Fans.

Weblinks