Sheela Gowda

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Das documenta-Lexikon
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Die Inderin Sheela Gowda (Jahrgang 1957) studierte in ihrem Heimatland und Europa. Daher verbindet sie auch traditionelle künstlerische Techniken mit westlichen Methoden. Durch alltägliche Materialien wie Kuhdung, Asche und Weihrauch verweist sie auf das ursprünglich-dörfliche Leben und macht zugleich im Sinne Joseph Beuys das Material zum Bedeutungsträger.

documenta 12

In der documenta 12 präsentiert sie drei unterschiedliche Komplexe: Im Fridericianum ist ein sich durch den Raum windender roten "Faden" (Kordel) zu sehen, der von der Tradition der Handarbeit und ihn verknüpften Biographien erzählt.

Eine der zentralen Attraktionen ist ihre in der Neuen Galerie im Schutz einer runden Abschirmung gezeigte Installation, die mit ihren Stücken aus Weihrauch und Metallnetz wie Naturfundstücke, aber auch wie filigrane Keramiken oder Schmuckstücke wirken. Die Kunst nimmt sich zugunsten der Formen ganz zurück.

Ganz überraschend erscheinen die ebenfalls in der Neuen Galerie ausgestellten Aquarelle mit ihren flüchtigen, ausschnitthaften Ansichten von Abläufen und Personen.

Weblinks und Quellen