Secklerburg

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Oberhalb von Mandelbeck, am gleichnamigen Straßendreieck im Westerhöfer Wald, befindet sich im Jagen 74 und 85 der Forstort "Secklenburg".

Die Secklerburg, wie sie auch in alten Karten, z. B. der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1784, bezeichnet wurde, ist wahrscheinlich eine Anlage der Herren von Mandelbeke, die historisch mehrfach bezeugt sind. Sie war offenbar eine kleine Turmburg mit zugehörigem Fachwerkgebäude, umgeben von Wall und Graben. Mauerreste sind noch erhalten. Bei einer Suchgrabung in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden sich Keramikscherben aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

Es ist unbekannt, inwieweit die Secklerburg mit dem im 14. Jahrhundert in Südhannover bestehenden Ritterbund, dem Sichlerorden, im Zusammenhang zu sehen ist.

Um diese Burg und den angeblich darin hausenden Secklenbörger ranken sich eine Vielzahl von Erzählungen und Sagen, in denen insbesondere die Grausamkeit des Secklenbörgers hervorgehoben wird.

Quellen (verwendete Literatur):

  • Kühlhorn, Erhard, Die mittelalterlichen Wüstungen in Südniedersachsen, Band 2, F-N S. 396

siehe auch