Sebexen

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Zeichnung: So soll es an der Station Sebexen der Kreisbahn um 1950 ausgesehen haben.

Sebexen ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Kalefeld im Landkreis Northeim.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Sebexen im Jahr 1139 als Sibechteshusen. Am 3. Juli 1145 kam Erzbischof Heinrich I. nach Sibethse, um für Äbtissin Udalhilde vom Marienkloster in Gandersheim die Kapelle in Sebexen zur Pfarrkirche zu erheben. Das Patronatsrecht über die Kirche besaßen im 14. Jahrhundert die Herren von Sebexen. Dieses Adelsgeschlecht war 1372 bereits ausgestorben.

Am 24. Februar 1430 kündigte der Knappe Heinrich von Gittelde die Auslösung des Gutes zu Sebexen mit 150 Gulden an.

In der Namensentwicklung ist nach Sebechthusen im Jahr 1294 schon 1442 die Namensform Sebexen erreicht worden.

Sebexen war zeitweise ein Grenzort. Der Bach in Sebexen bildete jahrhundertelang die Grenze zwischen den Bistümern Hildesheim und Mainz. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gehörte das Dorf teils zu Braunschweig-Grubenhagen, teils zu Braunschweig-Wolfenbüttel.

siehe auch

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