Schloss Riede

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Schloss Riede, von Osten fotografiert.

Schloss Riede liegt in Riede, einem Ortsteil von Bad Emstal, südwestlich von Kassel und wurde 1563 im Renaissancestil umgebaut.

Der Ort liegt am Fuße des Klauskopfs im Naturpark Habichtswald.

Geschichte

Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts stand der Ort Riede im Besitz des Adelsgeschlechts von Meysenbug und vermutlich wurde seinerzeit auch mit dem Bau von Schloss Riede begonnen, das anschließend noch zahlreiche Umbauten erfuhr.

Der heutige Renaissancebau entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf den Grundmauern eines mittelalterlichen Hofs des Klosters Merxhausen. Im Jahr 1682 kamen das Gutshaus mit Brauhaus und Stallungen hinzu. Anfang des 18. Jahrhundert wurde die Anlage erweitert und umgebaut, so dass die Gutsanlage eine Baugeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert vermittelt. Als 1810 die Familie von Meysenbug mit Heinrich von Meysenbug ausstarb, fiel das Lehen zurück an den damaligen Landesherren: Jerome Bonaparte. Danach wurde 1813 Wilhem I., Kurfürst von Hessen- Kassel, Eigentümer.

Schlosspark

Schloss Riede, Gemarkungskarte von 1691

Auch der Schloßpark entstand im 16. Jahrhundert zunächst im Renaissancestil.

Die Umgestaltung der Anlage Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte nach dem Vorbild des Bergparks Wilhelmshöhe mit Kaskaden, Teichen und exotischem Baumbestand unter Schloßherr Heinrich von Meysenbug.

Heutige Nutzung

Heute wird das Schloss privat genutzt: seit 2007 gehört es Dr. Johannes und Dr. Christian Kahl.


siehe auch

Weblinks und Quellen