Schloss Eschwege

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Landgrafenschloss Eschwege

Das ehemalige Landgrafenschloss in Eschwege liegt am nordwestlichen Rand der Eschweger Altstadt, oberhalb der Schlossmühle an der Werra.

Bauwerk und Geschichte

Innenhof

Vorübergehend gehörte Eschwege ab dem Jahre 1264 - in der Folge des Thüringisch-Hessischen-Erbfolgekriegs - unter Landgraf Heinrich I. zu Hessen, bevor im Jahre 1385 der Thüringer Landgraf Balthasar die Stadt einnahm und hier im Jahre 1386 eine Burg errichtete, die an Stelle des alten Honer Tores entstand.

Gegen den erheblichen Widerstand der Eschweger Bürger kam die Stadt zu ihrem heute vielleicht schönsten und wertvollsten Profanbau.

Im Jahre 1433 wurde die Stadt wieder hessisch und die Landgrafen Philipp I., Wilhelm IV. und Moritz bauten die Burg im Laufe der Zeit zu einem Schloss aus, das in der Folgezeit auch wiederholt die Residenz der hessischen Landgrafen war.

Das ehemalige Landgrafenschloss entstand als dreiflügelige Anlage im Renaissance-Stil im 16. und 17. Jahrhundert und dient seit 1821 als Sitz der Kreisverwaltung.

Im Rittersaal des ehemaligen Landgrafenschlosses wurde im Jahre 1913 das Heimatmuseum eröffnet, das heute im Haus "Vor dem Berge 14 a" untergebracht ist.

Schlossmühle und Sophiengarten

Das ehemalige Landgrafenschloss und die Schlossmühle (rechts)

Neben dem Schloss liegen die historische Schlossmühle und der Sophien-Garten.

Dietemann

An der Ostseite des Schlosses kann der "Dietemann", das Wahrzeichen der Stadt besichtigt werden, der in früheren Jahren mit seinen Kollegen für den Schutz der Bürger und der Handelsstrassen zuständig war. Zur vollen Stunde dreht der Eschweger "Dietemann" seine Runde um die Turmuhr (am Schlosspavillon mit dem Dietemannsturm) und bläst in sein Horn.

siehe auch

Der "Dietemann"

Weblinks