Schloss Escheberg

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Schloss Escheberg

In Escheberg, 1018 erstmalig erwähnt, befindet sich bis heute ununterbrochen der Sitz der Familie von der Malsburg, die zunächst auf der nördlich gelegenen Burg Malsburg ansässig war.

Das Herrenhaus in Escheberg - Schloss Escheberg - wurde im Jahre 1530 zunächst als Fachwerkbau errichtet und war Gutshof, Herrenhaus und Edelsitz. Um den Hof und das Herrenhaus entstand ab 1790 ein großzügiger Landschaftsgarten.

Der Umbau von Schloss Escheberg im Jahre 1800 erfolgte im Charakter eines Biedermeiergebäudes.

Ein Treffpunkt für Dichter und Künstler

Die Anlage bei Zierenberg war im 19. Jahrhundert zur Zeit von Ernst Otto und Karl von der Malsburg Treffpunkt für Dichter und Künstler, darunter auch Louis Spohr und Emanuel Geibel.

Emanuel Geibels Volkslied "Der Mai ist gekommen" entstand auf dem Weg von dessen norddeutscher Heimat nach Escheberg, wo er sich im v. d. Malsburgischen Dichterkreis wiederholt und gern aufhielt. Offenbar haben ihn das Schloss und die Buchenwälder um Breuna dazu inspiriert.

Besonders zwischen 1820 und 1855 weilten hier Persönlichkeiten der Zeit, Gelehrte und Künstler. Der Dichter Emanuel Geibel war wohl einer der Bekanntesten, der 1841/42 zu Gast bei Karl von der Malsburg war und in der sogenannten "Poetenstube" wohnte. Hier erfuhr er wesentliche Anregungen für sein Schaffen. Geibel hatte auch Verbindungen nach Niederelsungen. Pfarrer Rohde, von 1841-1851 der Pfarrer in diesem Ort, war sein Bekannter, wie z. B. aus einem Brief vom 18.10.1843 ersichtlich wird, in dem Geibel ausdrücklich Grüße an ihn bestellt.

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