Schloss Bergheim

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Schloss Bergheim im Edertal auf einem etwa ein 50.000 m² parkähnliches Grundstück mit altem Baumbestand stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Mit seiner Errichtung wurde unter Graf Christian Ludwig von Waldeck begonnen. Das Schloss entstand ab 1692 anstelle eines kleinen mittelalterlichen Burgsitzes.

1785 - 86 wurde das Schloss erweitert. Der frühklassizistische Mittelbau wurde nach den Plänen des Kasseler Baumeisters Simon Louis du Ry errichtet.

Nebenlinie der Grafen von Waldeck in Bergheim

Nach dem Tod von Graf Christian Ludwig von Waldeck erhielt dessen Sohn Graf Josias I. von Waldeck-Bergheim das Schhloss in Bergheim mit den Dörfern Bergheim, Mehlen und Königshagen als Paragium (Ausstattung nachgeborener Söhne mit Herrschaftsrechten ohne volle Landeshoheit) zugewiesen. Josias I. von Waldeck-Bergheim (* 20. August 1696 in Arolsen † 2. Februar 1763 in Bergheim) war der 13. Sohn des Grafen Christian Ludwig. Er stammte aus dessen 1680 in Idstein geschlossener zweiten Ehe mit Johannette von Nassau-Idstein (1657 – 1733) und begründete die gräfliche Nebenlinie Waldeck-Bergheim. Nach seinem Tod folgte ihm als Graf zu Waldeck-Bergheim zunächst sein Sohn Georg Friedrich, der 1771 ohne Nachkommen verstarb, danach ein weiterer Sohn, Josias II. von Waldeck-Bergheim.

Der Halbbruder von Josias I., Friedrich Anton Ulrich beerbte demgegenüber 1706 den Vater als Graf von Waldeck und Pyrmont und wurde am 6. Januar 1712 von Kaiser Karl VI. in den erblichen Fürstenstand erhoben.

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