Salzmannshausen

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Salzmannshausen 1981; Foto: R.Stiehl

Salzmannshausen ist ein Bezirk am nördlichen Rande des Kasseler Stadtteils Bettenhausen und wird geprägt durch die charakteristische Architektur.

Es entstand 1902 zunächst als Werkssiedlung der Textilfirma Salzmann und wurde dann, 1910 durch die Kassel-Bettenhäuser Gemeinnützige Baugesellschaft genossenschaftlich weitergeführt.

Nachdem im westlichen Teil bereits ein Großteil der Häuser fertig gestellt war, wurde die Anlage der zukünftigen Bebauung für das gesamte mindestens dreimalsogroße Areal nach den Konzepten der Gartenstadtbewegung geplant.

Die Realisierung scheiterte jedoch, weil 1935 große Teile des Geländes für einen Zubringer zur Reichsautobahn abgegeben werden mussten.

Geschichte

Am 1.11.1876 gründete der 25-jährige Kaufmann Heinrich Salzmann (1851-1915), der zunächst in die väterliche Firma eingetreten war, darauf aufbauend die Textilfabrik Salzmann.

1890/91 baute er eine neue Weberei, Färberei und Imprägnieranstalt und erweiterte auf einem Areal von ca. 37.000 m2 die Bebauung Zug um Zug mit den für die damalige Zeit charakteristischen Backsteingebäuden.

In der Nähe der Firma wurde 1902 mit dem Bau der Werkssiedlung Salzmannshausen begonnen.

In Folge guter Auftragslage durch den Ersten Weltkrieg arbeiteten zu dieser Zeit für Salzmann ca. 5000 Personen.

siehe auch

Weblinks


--Rosmarie Stiehl