Sakarin Krue-On

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Das documenta-Lexikon
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Sakarin Krue-On ist ein Künstler aus Thailand (Jahrgang 1965), der an der documenta 12 teilgenommen hat.[1]

Leben und Werk

Sakarin Krue-On wurde 1965 im thailändischen Mae Hongsong geboren. Er ist derzeit Dekan im Fachbereich Kunst an der Silpakorn University Bangkok.[2]

Als Künstler arbeitet er mit den unterschiedlichsten Medien. Er bezieht sich stark auf die mythologischen Wurzeln seines Landes, er greift auf traditionelle Maltechniken zurück und wendet sich ebenso aktuellen Formen wie der Installation oder Projekten zu.

Ironisch-kritisch spiegelt er das Aufeinandertreffen der thailändischen, buddhistisch geprägten Kultur und der westlich-kapitalistischen Einflüsse. Für die documenta 12 entwickelte er die Idee, im Bergpark Wilhelmshöhe Reisterrassen anzulegen. Außerdem präsentiert er eine große Wandarbeit in der Neuen Galerie, die in die asiatisch-buddhistische Welt entführt und wie ein Sternenbild wirkt.

Neupflanzung im Juli

Das Projekt der Reisterrassen wurde zum Aufregerthema in der Anfangsphase der documenta: Erst war man mit der Anlage im Verzug, dann gab es Probleme mit der ausreichenden Bewässerung und endlich drohten Erdschichten abzurutschen. War zuerst an Pflanzen gedacht worden, die im Wasser stehen, entschied man sich dann für Trockenreis. Anfang Juli musste neugepflanzt werden, nachdem die Setzlinge in den Nächten mit Temperaturen unter acht Grad eingegangen waren.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Sakarin Krue-On
  2. Kurzbiografie des Künstlers auf kunstaspekte.de