Sportvereinigung Harleshausen Kassel 1945 e.V.

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Handballer aus Harleshausen

Die SV Harleshausen Kassel ist einer der Traditionsvereine in Nordhessen und kann insbesondere im Handball auf eine erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.

Geschichte

Handball

Aus der Handball-Abteilung sind 13 Mannschaften sowie Minis in der Saison 2010/11 gemeldet. Insgesamt zählen sich etwa 420 der rund 2500 Mitglieder der Sparte Handball im SVH zugehörig.

Aus der Handball-Vereinsgeschichte

Zu den Neubegründern der heutigen SVH zählt Fritz Ullrich, in deren Feldhandball-Team er als Mittelläufer ein Garant für großartige Erfolge war. In den 1950-er Jahren gewann die legendäre Sutter-Elf, zu der neben Ullrich beispielsweise Ottmar Sutter, Herbert Balzk, Günter Lingelbach, Winfried Drengk, Henner Nordheim, Horst Beisheim oder Hermann Bork gehörten, hessische und südwestdeutsche Meisterschaften. Sie spielte vor  25000  Zuschauern  im Auestadion und stand dreimal im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.

Hessischer Feldhandballmeister 1954: SV Harleshausen

Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des SVH war das Erringen der Deutschen Feldhandball - Vizemeisterschaft im Jahre 1973. An diese Erfolge wird in der jüngsten Vergangenheit wieder angeknüpft.

Als Hessenmeister 1999 stieg die SVH in die Regionalliga auf. Nach Höhen und Tiefen spielt man in dieser Spielzeit in der Oberliga Hessen.

Mit einer guten Jugendarbeit soll die Zukunft geebnet werden. Im Bereich der männlichen Jugend nehmen 5 Mannschaften von A- bis E-Jugend an den Meisterschaftsspielen der Saison 2006/07 teil, von den 3 weiblichen Jugendmannschaften ist es der C-Jugend gelungen, sich für die Oberliga zu qualifizieren.

Im Männerbereich konnte sich die 1. Mannschaft der SVH trotz Insolvenz des Hauptsponsons einen Platz in der neugeschaffenen 3. Bundesliga Ost sichern.

Sutter-Elf

Die Sutter-Elf der Feldhandballer des SV Harleshausen

Bei Nacht und Nebel hatten die Harleshäuser Handball-Verantwortlichen den Feldhandball-Nationalspieler Ottmar Sutter und seine Frau Lore 1947 vom VfL Neckarau zur SV Harleshausen (der späteren SVH Kassel) geholt, auf einem Lastwagen die Habseligkeiten des Ehepaares.

Ottmar Sutter, den alle nur „Ottel“ nannten, wurde Spielertrainer der Kasseler. Mit ihm hatte der Harleshäuser Handball eine Zeit, über die man am Daspel heute noch gern spricht. Der Ausnahmesportler führte die Mannschaft von 1951 bis 1957 und dann wieder 1959 in die Endrundenspiele zur Deutschen Feldhandball Meisterschaft. Zu diesen Spielen – Sternstunden des Handballs in Nordhessen – kamen zwischen 8 000 und 30 000 Zuschauer: die Stadt war im Feldhandball-Fieber.

Als es der Mannschaft 1959 wieder nicht gelang, ins Endspiel einzuziehen, endete die Ära einer Truppe, die nach ihrem Spitzenmann und Trainer „Sutter-Elf“ genannt wurde und deren Glanz in Harleshausen längst noch nicht erloschen ist.

Weitere Sportangebote

Neben dem Handball verfügt der Verein über ein breites Sportangebot in den Bereichen Badminton, Fußball, Gesundheitssport, Karate, Kraftsport, Leichtathletik, Ninjutsu, Nordic Walking, Pilates, Radsport, Schach, Schwimmen, Skigymnastik, Sportakrobatik, Tennis, Tischtennis, Turnen und Wandern.

Historische Sportfotos

Der Harleshäuser Handballer Heinz Nordheim hat in seinem Archiv viele historische Fotos des früheren SV Harleshausen. Hier ist die A-Jugend zu sehen, die 1954 Bezirksmeister und bei den hessischen Jugendmeisterschaften Zweiter wurde mit (hinten von links) Betreuer Konrad Nordheim, Willi Köchling, Gerhard Fenge, Heinz Nordheim, Heinz Burghardt, Dieter Bontemps, (Mitte) Christel Krause, Hermann Bork, Horst Göpel, (vorn) Hans Siebert, Manfred Zdarsky und Horst Himmelmann.

Historische Sportfotos des SVH unter: Historische Sportfotos - SV Harleshausen

siehe auch

Weblinks