Süsterfeld-Helleböhn

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Süsterfeld-Helleböhn ist ein Stadtteil in Kassel.

Er besteht aus den Bezirken Süsterfeld und Helleböhn.

Der Stadtteil erstreckt sich im Südwesten von Kassel zwischen der Bahntrasse und dem Landschaftsschutzgebiet, der „Dönche“. Zum Stadtteil gehört auch der Westfriedhof.

Geschichte

Süsterfeld

Süsterfeld ist benannt nach dem Feld, das im Besitz des Süsterhauses stand.

Die Süsterfeldsiedlung ist der älteste Bezirk des Stadtteils und geprägt durch die Siedlungsbebauung der 30er Jahre. Die in den 1930-er Jahren entstandene Arbeitersiedlung besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern.

Helleböhn

In den Jahren 1958 bis 1965 entstand die Wohnstadt Helleböhn mit vier- und achtgeschossigen Gebäuden und Einfamilienhäusern als Musterbauvorhaben der Bundesregierung.

Einen besonderen Akzent erhielt der Stadtteil durch die 1962 bis 1963 erbaute evangelische Dreifaltigkeitskirche mit ihrem 40 Meter hohen spitzen Pyramidenturm. Die pyramidenförmige hohe Spitze des mit Grünspan belegten Turms tritt optisch hervor.

Die katholische Kirchengemeinde wurde erst im Jahre 1965 gegründet. Sie entstand zu einer Zeit, als ringsum die Hochhäuser der Helleböhn-Siedlung in den Himmel schossen und vor allem jungen Familien günstigen Wohnraum boten.

Der markante Rundbau der katholischen Kirche in Süsterfeld-Helleböhn mit den hoch gezogenen Wänden und der Sandsteinverkleidung, 1970 geweiht, schafft eine Atmosphäre der Ruhe und den Wunsch, sich vom Lärm des Alltags zu lösen, sich zurückzuziehen in die Stille.

Einige Jahre später entwickelte sich am Rand der Dönche mit der „documenta urbana" eine eher ökologisch ausgerichtete Baukultur.

Die "documenta urbana" entstand im Rahmen der documenta 1982. Architektenteams aus dem In- und Ausland erarbeiteten dabei Bebauungsvorschläge für Teilbereiche, die zu einer Gesamtkonzeption zusammengefügt wurden. So entstand ein Wohngebiet im Stadtteil Helleböhn am Rande der Dönche.

Die Dönche

Die Dönche ist das grösste straßenfreie, innerstädtische Naturschutzgebiet Deutschlands und liegt zwischen den Stadtteilen Süsterfeld-Helleböhn, Niederzwehren, Oberzwehren, Nordshausen und Brasselsberg.

Kirchen

Kath. Kirche

Politik

Oberbürgermeister und Magistrat

Oberbürgermeister der Stadt Kassel von 2005 bis 2017 ist Bertram Hilgen, SPD.

Der Oberbürgermeister hat den Vorsitz im Magistrat, der Verwaltungsbehörde der Stadt. Der Kasseler Magistrat setzt sich zurzeit aus fünf hauptamtlichen und 13 ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern zusammen, die die Bezeichnung Stadträtin bzw. Stadtrat führen.

und wurde am 05. März 2017 für sechs Jahre von 20,52 Prozent (30.403 Stimmen) der Wahlberechtigten (148.150 Wahlberechtigte) der Stadt Kassel gewählt. Außer dem Oberbürgermeister werden alle Mitglieder des Magistrats von der Stadtverordnetenversammlung gewählt.

siehe auch

Vereine und Parteien

Parteien

Vereine

Weblinks




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