Roy Lichtenstein

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Das documenta-Lexikon
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Roy Lichtenstein im Jahr 1995.

Roy Lichtenstein war ein amerikanischer Vertreter der Pop Art (1923-1997). Er nahm an der documenta 4 und documenta 6 teil.

Werk

Neben Andy Warhol ist Lichtenstein wohl der berühmteste Künstler der Pop Art. bekannt wurde er mit bunten Bildern, die im Comic-Stil gezeichnet sind. Unverkennbar sind die Rasterpunkte in seinen Gemälden.[1] Der Durchbruch gelang ihm 1961 mit dem Bild Look Mickey.[2]

Viele seiner Frühwerke basieren auf historischen amerikanischen Gemälden, beispielsweise von Benjamin West. Außerdem malte er nach Vorbildern von Pablo Picasso, Braque und Paul Klee, die er nach eigener Aussage in einem expressionistischen Kubismus verarbeitet.[3]

Fast 40 Jahre alt, brachte er mittels einfacher Reproduktionstechnik Sujets aus der Konsumkultur auf die Leinwand. Die Konsumwelt parodierte und verfremdete Lichtenstein regelmäßig in seinen Werken. Seine Auseinandersetzung mit der Thematik Konsum begann 1961 im häuslichen und familiären Bereich, wo er begann sich mit so banalen Dingen wie Mülleimern, Basketballschuhen, einem Verlobungsring oder einem Truthahn zu beschäftigen. Weitere Inspirationen zog er aus Werbeanzeigen und bereits zu diesem Zeitpunkt teilweise aus Comic-books. Seine Bilder sind meist farbenfoh.

Ausbildung

Er wurde an der Art Students´ League in New York zum Grafiker und Bildhauer ausgebildet und wechselte anschließend (1940) an die Ohio State University.

Auszeichnungen

1995 wurde Lichtenstein mit dem renommierten Kyoto-Preis ausgezeichnet.

siehe auch


Weblinks und Quellen

  1. Lichtenstein auf der Internetseite des Museum Ludwig
  2. Roy Lichtenstein auf akuma.de
  3. Roy Lichtenstein: Ausstellung 'Kunst als Motiv' im Mueum Ludwig