Rot-Kreuz-Krankenhaus

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Das Rot-Kreuz Krankenhaus befindet sich in der Hansteinstraße im Kasseler Stadtteil Wehlheiden unweit von Wilhelmshöher Allee und Bahnhof Wilhelmshöhe.

Abteilungen

Es beherbergt die Abteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Plastische Chirurgie, HNO und Notfälle und ist auch Standort des Rettungshubschraubers Christoph 7.

Luftrettungsstandort

Der Luftrettungsstandort „Christoph 7“ wurde 1974 als einer der ersten Dachlandeplätze in Deutschland hier eingerichtet.

Neurochirurgische Praxis Kassel

Die Neurochirurgische Praxis Kassel befindet sich seit dem Jahr 2000 auf dem Gelände des Roten Kreuz Krankenhauses in Kassel. Zum Fachärzte-Team gehören Praxisgründer Martin Fuhrhans (Facharzt für Neurochirurgie), Udo Karras (Facharzt für Neurochirurgie); Reisemedizinische Gesundheitsberatung) und PD Dr. Erhard Lang (Facharzt für Neurochirurgie).

Entstehung Rot-Kreuz-Krankenhaus

1908 stiftete die sozial und finanziell für Kassel engagierte Unternehmerin Sophie Henschel (1841 - 1915) auch als Vorsitzende des Vaterländischen Frauenvereins das Rot-Kreuz Krankenhaus mit den davor liegenden Grundstücken, auf denen sich seit 1915 auch der Sophie-Henschel-Platz als dem Krankenhaus vorgelagerte Grünfläche erstreckt.

Sophie Henschel ermöglichte mit ihrer Stiftung den Umzug der Krankenpflegeanstalt aus einem veralteten Krankenhaus am Königstor.

In der Eingangshalle des Rot-Kreuz-Krankenhauses erinnern ein Bild und eine Hinweistafel an Sophie Henschel.

Palliativzentrum

Am 22. Februar 2012 eröffnete das Team um Geschäftsführerin Elisabeth Deterding im Beisein von Sozialminister Stefan Grüttner das neue Palliativzentrum Nordhessen. Insgesamt hat der Bau des neuen Palliativzentrums 3,7 Millionen Euro gekostet. 1,32 Millionen Euro kamen aus dem Konjunkturpaket des Bundes, der Rest wird über Darlehen finanziert. Die Bauzeit betrug 13 Monate. Mit 15 Betten ist sie die größte in Hessen. Sozialminister Grüttner verwies darauf, dass Hessen das erste Bundesland gewesen sei, das die Finanzierung der ambulanten Palliativversorgung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine Vereinbarung mit den Krankenkassen gesichert habe. Im RKH gab es 1990 die ersten drei Palliativbetten.[1]

siehe auch

Quellen

  1. Aus HNA.de vom 22. Februar 2012: Sie lindern Schmerzen

Weblinks


Rosmarie Stiehl