Roppershain

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick auf Roppershain

Roppershain ist ein Stadtteil der nordhessischen Stadt Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 220 Einwohnern. Die Gemarkung Roppershain hat ein Fläche von etwa 148 Hektar. In dem Ort gibt es zwei Vereine.

Lage

Roppershain, am Kreuzweg zwischen Homberg und Borken (Hessen) sowie Frielendorf und Wabern gelegen, bedeckt dort den Osthang des Jordanbaches. 225 Meter über dem Meeresspiegel hat man von hier den freien Blick nach allen Seiten, besonders in Richtung des Kasseler Beckens.

Geschichte

Der Ort wurde 1238 erstmals als "Ruprechteshagen" urkundlich erwähnt. Heinrich von Uttershausen (der Ältere) und seine Frau Berta behielten sich bei der großen Güterschenkung an das Kloster Haina im Jahre 1238 die ziegenhainischen Lehen des Grafen Gottfried von Reichenbach aus Roppershain (Ruprechtshagen) vor. Bei der Entwicklung der Namensgebung stieß man 1367 auf Ruprechtishayn, 1398 auf Rupershain, 1474 auf Ruppershayn und 1547 auf Ruppershagen. Ab 1575 blieb es bei Roppershain. Lehen und Gerichtsbarkeit wechselten ständig bis zur Aufhebung der Adelsgerichte im Jahre 1820.

Weblinks

Stadtteile der Stadt Homberg
WappenHomberg.jpg

Allmuthshausen | Berge | Caßdorf | Dickershausen | Holzhausen | Homberg | Hombergshausen | Hülsa | Lembach | Lengemannsau | Lützelwig | Mardorf | Mörshausen | Mühlhausen | Relbehausen | Rodemann | Roppershain | Rückersfeld | Sondheim | Steindorf | Waßmuthshausen | Welferode | Wernswig