Rhenegge

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Rhenegge ist ein Ortsteil der Gemeinde Diemelsee im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit etwa 450 Einwohnern.

Geschichte

Im Jahre 1120 wurde der Ort als Reinecke erstmals erwähnt, damals im Bereich der alten Grafschaft Padberg. Seinerzeit hatte das Kloster Corvey in Rhenegge das Zehntrecht.

Der Ort gehörte später zum Amt des Eisenbergs. Eisenerzvorkommen von geringer Ergiebigkeit wurden in früheren Jahren abgebaut.

Einem verheerenden Feuer fielen am 6. März 1822 nicht nur die Kirche sondern 47 weitere Gebäude samt Scheuern und Stallungen zum Opfer. Die Kirche wurde 1825 bis 1827 wieder aufgebaut.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Hessen schlossen sich die ehemals selbstständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen zum 31.12.1971 zur Gemeinde Diemelsee zusammen.

Kirche

Hinweise über eine Kirche am Ort stammen aus dem Jahr 1585. Wahrscheinlich ist die erste Kapelle am Ort aber deutlich älteren Datums gewesen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg - so berichten den Adorfer Pastoren Bertoldus Noltenius und Johann Petrus Rapp am 11.12.1648 - war die Kapelle zu Rhenegge jedenfalls "zerrissen, verbrennet und des gentzlichen ruinieret".

Nachdem der Rhennegger Kirchbau am 6. März 1822 - neben 47 weiteren Gebäuden - das Opfer eines Feuers geworden war, konnte erst in den Jahren 1825/27 das ausgebrannte Gotteshaus unter Verwendung des verbliebenen Mauerwerks wieder errichtet werden.

siehe auch

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Rhenegge
  • Landfrauenverein Rhenegge
  • Schützengesellschaft 1660 Rhenegge e. V.
  • Turn- und Sportverein Rhenegge 1913

Weblinks