Reinhard von Dalwigk

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Torbogen auf der Weidelsburg

Im Jahre 1431 wurde Reinhard von Dalwigk durch das Erzbistum Mainz zum Amtmann der Burgen Naumburg und Weidelsburg eingesetzt.

Reinhard von Dalwigk war sehr fehdesüchtig, was dem hessischen Fürsten und auch den Mainzern missfiel. Als er im gesamten Gebiet mehrere Dörfer sowie das landgräfliche Schloss in Gudensberg niederbrannte, ergriff der Landgraf härtere Strafmaßnahmen, indem im Jahre 1448 die Weidelsburg belagert und Reinhard von Dalwigk verjagt wurde.

Sage

Die Sage von der hessischen Weibertreue geht auf die Vertreibung von Reinhard von Dalwigk von der Weidelsburg zurück.

Als die Weidelsburg durch hessische und kurmainzische Truppen belagert wurde und nicht mehr zu halten war, gestattete der hessische Landgraf auf Bitten von Reinhard´s Gattin den Bewohnerinnen der Burg, sich vor dem Verlassen der Burg mit dem Liebsten zu beladen. Ihnen wurde im Gegensatz zu den Männern freier Abzug gestattet. Natürlich ist es naheliegend, dass Reinhard´s Gattin mit ihrem Mann auf dem Rücken die Burg verließ.

siehe auch

Weblinks