Reichensachsen

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Ev. Kirche in Reichensachsen

Reichensachsen ist ein Ortsteil der Gemeinde Wehretal im Werra-Meißner-Kreis.

Geografie

Wehretal liegt in Tallage des namengebenden Flusses Wehre in etwa 5 km Entfernung von der Kreisstadt Eschwege im Norden und der Stadt Sontra im Süden. Im Südosten liegt der Ringgau, im Südwesten das Stölzinger Gebirge und im Westen der Meißner.

Geschichte

Die heutige Gemeinde Wehretal entstand im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1971 aus bis dahin selbständigen Gemeinden. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Reichensachsen, im Jahre 1253 erstmals urkundlich erwähnt.

Mit fast 1800 Einwohnern im Jahre 1895 war Reichensachsen nach Wanfried und Eschwege der drittgrößte Ort des damaligen Landkreises Eschwege. In Reichensachsen gab es ursprünglich drei Mühlen (die Ober-, die Mittel- und die Riedmühle), von denen die Mittelmühle noch betrieben wird.

Der Bahnhof in Reichensachsen wurde mit der Eisenbahnlinie Bebra - Göttingen am 31. Oktober 1875 in Betrieb genommen. Nach Jahren des Leerstands im 20. Jahrhundert wurde der Bahnhof im Jahre 2003 wieder eröffnet.

> Informationen zu den Ortsteilen von Wehretal

Persönlichkeiten

siehe auch

Vereine

  • AWO-Ortsverein Reichensachsen
  • Werratalverein Reichensachsen 1892 e.V.

Wandern

Wandertipp

Wandertipp: Von Reichensachsen zur Boyneburg

Ein Wandervorschlag vom Deutschen Alpenverein - Streckenlänge rund 15 Kilometer

Die Linie 200 des NVV bringt uns nach Reichensachsen. Im Ort suchen wir an der Hauptstraße den Wanderweg Nummer 25, der uns in südsüdöstlicher Richtung aus dem Ort hinausführt. Auf einem breiten Feldweg wandern wir bergauf. Bei einer Bank zeigt die 25 nach rechts, wir gehen geradeaus. Ohne Zeichen wandern wir, uns links haltend, am Hang entlang. Unser Weg hält in etwa die Höhe und trifft auf einen asphaltierten Querweg. Hier gehen wir nach rechts und kommen zu einem Wegweiser, der uns die Richtung Boyneburg anzeigt. Wir wandern zum Wald und bleiben am Waldrand mit Blick ins Werratal. Später treffen wir wieder auf unseren Wanderweg 25. Dann kommt von rechts der Weg 24. Beide Wanderwege biegen später in den Wald hinein. Wir achten auf einen Abzweig nach rechts, der uns zum mehrmals angekündigten „Berliner Turm“ führen wird. Der Aufstieg ist zwar mühsam, aber er lohnt sich mit seiner Rundumsicht. Vom Turm folgen wir dem steilen Abstieg rechts der Hütte zurück zum Weg 24 und 25. Den nächsten Richtungswechsel machen wir, wenn wir auf den Weg 21 stoßen.

Uns nach rechts wendend, wandern wir mit der 21 in den Ort Datterode hinunter und weiter bis kurz vor die Boyneburg. Durch den Ort bedarf es etwas Spürsinn der 21 zu folgen. Auch die weitere Streckenführung, die nun wieder bergauf führt, ist sehr sparsam gezeichnet. Einfach dem Weg immer bergauf folgen. An einer Kreuzung wendet sich der Weg spitz nach rechts, um gleich wieder nach links zu schwenken. Am Querweg wandern wir nach rechts und halten uns später weiter nach rechts. Im nächsten nach links abgehenden Weg finden wir die 21, die uns bergauf steigen lässt. Ab jetzt sind auch die Zeichen öfter zu finden und dann treffen wir auf den X 8 mit dem wir weiter bergauf wandern. Bald ist es geschafft, die wenigen Reste der Boyneburg sind erreicht. Nach einer ausgiebigen Rast heißt es dann wieder zurück auf dem Aufstiegsweg bis zum Abzweig des X 8 nach links. Der Barbarossaweg X 8 wird uns erst steil, dann recht gemütlich nach Wichmannshausen bringen.

Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags. www.alpenverein-kassel.de

Weblinks




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WappenWerraMeißner.jpg

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