Reichenbach

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Burgruine Reichenbach: das Bild entstand bei Erneuerungsarbeiten am Treppenaufgangs zum Bergfried.
FOTO: NH
Klosterkirche Reichenbach

Reichenbach ist ein Ortsteil von Hessisch-Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis.

Burg und Klosterkirche Reichenbach

Die romanische Klosterkirche in Reichenbach ist eine historisch bedeutsame Kloster- und Deutschordenskirche.

Nach der Auflösung des ehemaligen Nonnenklosters erhielt der Deutschen Orden im Jahre 1207 die Kirche und gründete in den Jahren 1221 - 25 eine Kommende. Die Grafen von Ziegenhain gaben dem im Mittelmeerraum entstandene Deutsche Ritterorden damals seine erste Niederlassung auf deutschem Boden.

Die als älteste Ordensniederlassung geltende Kommende in Deutschland wurde 1806 aufgehoben.

Der heute noch vorhandene Baukörper der auf einer Anhöhe gelegenen Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert (Basilika mit gotischem Westturm und romantischem Portal) wurde restauriert und wird heute als evangelische Pfarrkirche genutzt.

Etwa zwei Kilometer vom Ort entfernt liegt die Burgruine Reichenbach, zunächst im Besitz der Landgrafen von Thüringen (1225/ 33), ab dem Jahre 1264 dann in hessischem Besitz.

Burg Reichenbach war in den Jahren 1089 bis 1272 Sitz der Grafen von Reichenbach, einer Nebenlinie der Grafen von Ziegenhain. Der im Jahre 1821 eingestürtzte Bergfried wurde in den Jahren 1899 - 1901 wiedererrichtet.

Literatur

  • Magnus Backes/ Hans Feldtkeller, Kunsthistorischer Wanderführer Hessen

Sammlung Burgverein Reichenbach

Die Sammlung des Burgvereins Reichenbach ist im Sippelschen Hof in Reichenbach (gegenüber der Klosterkirche) untergracht und informiert über die Grabungen an der Klosterkirche und über die Burg Reichenbach.

siehe auch

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Wandertipp

Weblinks