Regiowiki Diskussion:Wissen

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  • ... dass die Turngemeinde Northeim im 19. Jahrhundert eine eigene Feuerwehrabteilung besaß? Von 1864 bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1886 wurden Turner für Rettungseinsätze im so genannten „Steigercorps“ eingesetzt. (Heiko Fahlbusch, TGN-Pressewart)
  • ... dass der Touristikverein Münden seine Mündener Altstadt-Führungen nicht nur in deutscher, englischer und französischer Sprache anbieten kann, sondern auch in Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch und Hebräisch? (Claudia Krabbes Touristikverein Münden)
  • ... dass ein Schuhmacher aus Kassel 1649 eine Spende von 200 Talern für den Wiederaufbau der St. Marienkirche, gespendet von der Kirchengemeinde Danzig, unbeschadet von Danzig nach Homberg überbrachte? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass es in Moringen ein Heimatmuseum gibt? Die Ausstellungsfläche von 9000 Quadratmeter ist über vier Etagen verteilt und zeigt 6000 Exponate aus Handwerk, Landwirtschaft und Geschichte aus Moringen und Umgebung. (Anke Brix, Heimatmuseum Moringen)
  • ... dass für den Bau des Landgraf-Carl-Kanals von Carlshafen bis Hümme 20 Jahre benötigt wurden, der Schiffsbetrieb aber nur vier Jahre dauerte? (Harald Schmidt, Verkehrsamt Trendelburg)
  • ... dass die Stadt Münden von dem Welfenherzog Heinrich dem Löwen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts (1165 bis 1175) gegründet worden ist? (Martin Czichelski, Ortsheimatpfleger der Stadt Hann. Münden)
  • ... dass die Kinder in Roda am Weihnachtsabend gebackene Hasen geschenkt bekommen? (Karl-Hermann Völker Vorsitzender des Frankenberger Geschichtsvereins)
  • ... dass Zimmersrode ein wunderschönes Dorfmuseum besitzt? Frühzeitliche Funde sowie Gegenstände aus dem Leben von Eltern, Groß- und Urgroßeltern sind hier zu bewundern. (Dieter Bruchhäuser, Zimmersrode)
  • ... dass das erste Schulhaus in Haubern im Jahr 1808 erbaut wurde? (Dr. Horst Hecker, Stadtarchivar)
  • ... dass der Landwirt und Schweinezüchter Wilhelm Fahrtmann aus Hammenstedt 1930 mit seiner Sau Kaiserblume einen Vize-Weltrekord in der Kategorie „Vier-Wochen-Gewicht“ aufgestellt hat. Seine Sau brachte es in einem Wurf auf zwölf Ferkel mit einem Vier-Wochen-Gewicht von 127,5 Kilogramm. Weltrekord war damals 133 Kilogramm. (Karl Nolte, Hammenstedt)
  • ... dass etwa jeder 10. Gast in Mündener Beherbungsbetrieben mit mehr als acht Betten ein Ausländer ist? Die meisten kamen 2005 aus den Niederlanden, gefolgt von den Dänen und den Schweden. (Claudia Krabbes, Touristik Naturpark Münden)
  • ... dass Adelbert von Chamisso 1805 mit der preußischen Armee nach Hessen kam? Seit dem 6. Dezember lag er in Metze. "Ich aber durchstreife das herrliche Gebirg", schreibt er, "und freue mich seiner, da ich nicht habe mich der Menschen zu erfreuen." (August Bollerhey, Wehren)
  • ... dass der Schriftsteller und spätere Professor Heinrich Sohnrey in Nienhagen lebte? Von 1879 bis 1885 hatte er dort seine erste Stelle als Grundschullehrer. Vorher gab es dort kleine Schule. (Anke Brix, Heimatmuseum Moringen)
  • ... dass der Ortsname Blume nichts mit einer Pflanze dieser Art zu tun hat, sondern von Blomena kommt, was soviel wie aufgeschwemmtes Land bedeutet? (Martin Czichelski, Ortsheimatpfleger der Stadt Hann. Münden)
  • ... dass man heute noch die Hohlwegspuren der alten Frankfurt-Bremer Wään/Wagen-)straße bei Wiesenfeld im Wald findet? (Karl-Hermann Völker Vorsitzender des Frankenberger Geschichtsvereins)
  • ... dass die Kirmes in Westuffeln bis 1963 sonntags begann, zwei Tage dauerte und eine Woche später eine Nachfeier stattfand? (Wolfgang Lange, Geschichtsverein Westuffeln)
  • ... dass Zimmersrode im Jahr 2009 seinen 800. Geburtstag feierte? (Dieter Bruchhäuser, Zimmersrode)
  • ... dass die Espoler früher aus Baumschwämmen Zunder hergestellt und verkauft haben? Streichhölzer gab es ja noch nicht. Man nannte die Espoler daher die Tunderstokers. (Heinrich Rakebrandt, Ortsheimatpfleger Espol)
  • ... dass die Bezeichnung Speckstraße in der Mündener Altstadt nichts mit Schweinespeck zu tun hat, sondern von der einstigen Wegebefestigung mit Knüppeln herrührt, die man Spieke oder Specke nannte? (Martin Czichelski, Mündener Ortsheimatpfleger)
  • ... dass 1909 der letzte hessische Schwarzstorch bei Battenberg vom Horst geschossen worden ist? Heute wird die Art streng geschützt. (Karl-Hermann Völker, Vorsitzender Geschichtsverein Frankenberg)
  • ... dass in Kassel ab dem 10. Mai 1786 das Bewerfen von Maikäfern und Kastanienbäumen mit Steinen vor den Stadttoren bei Strafe verboten war? Eine Erklärung ist nicht überliefert.
  • ... dass an der Fassade der Sparkasse in Bad Karlshafen ein in Stein gehauenes Hugenottenpärchen zu sehen ist? (Jochen Desel, Leiter des Deutschen Hugenottenmuseums Bad Karlshafen)
  • ... dass der Name des Schindersborns bei Burgwald an die Fuhrleute mit ihren Handelswagen erinnert? (Karl-Hermann Völker, Vorsitzender Geschichtsverein Frankenberg)
  • ... dass die älteste Urkunde im Stadtarchiv Fritzlar aus dem Jahre 1389 datiert und die Neustadt mit Freiheitsrechten ausstattet? (Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar)
  • ... dass der Schriftsteller Adolf Lindemann gebürtiger Moringer war? Er schrieb einen Roman über die Gründung der Flotte des Deutschen Bundes im Jahr 1848 und ihren Admiral Brommel. Der Titel: "Deutschlands erster Admiral". (Anke Brix, Heimatmuseum Moringen)
  • ... dass in der Handballhochburg Hammenstedt auch schon mal Fußball gespielt wurde? Als sich der TSV aus politischen Gründen 1922 spaltete, gab es vorübergehend zwei Sportvereine im Dorf. Der zweite trug den Namen Eintracht und in ihm wurde Fußball gespielt. (Tanja Fahrtmann, TSV Hammenstedt)
  • ... dass im Bereich des heutigen Schwimmbades am Homberger Erleborn seit dem 19. Jahrhundert die Homberger ihre Wäsche wuschen? (Sebastian Vaupel Schüler der THS, Homberg)
  • ... dass im 16. Jahrhundert in Haubern ein Goldbergwerk betrieben wurde? (Dr. Horst Hecker, Stadtarchiv Frankenberg)
  • ... dass der bewaldete Hügel zwischen Arnsbach und der Schwalm ein künstlich aufgeschütteter Abraumhügel ist? (Friedrich Döring, Kleinenglis)
  • ... dass die alte Sonntagsglocke der Westuffelner Kirche um 1200 in Bienenkorbform gegossen wurde und unter Denkmalschutz stand? Nachdem sie bereits zum Ende des 1. Weltkriegs zum Einschmelzen für die Rüstung vom Kirchturm geholt und abtransportiert worden war, 1920 jedoch wieder zurückkehrte, wurde sie 1944 mit einer weiteren Glocke erneut abgeholt und vermutlich auf dem Hamburger „Glockenfriedhof“ zerbombt. Die andere Glocke wurde 1948 von den Westuffelnern Heinrich Pfläging und Heinrich Grebe dort entdeckt und wieder nach Westuffeln gebracht. (Wolfgang Lange, Geschichtsverein Westuffeln)
  • ... dass das Dach des Fritzlarer Hochzeitshauses mit 80 000 Ziegeln gedeckt ist? (Dr. Johann-Henrich Schotten, Regionalmuseum Fritzlar)
  • ... dass es vor 100 Jahren in Frankenberg bereits 27 Telefone gab? Den Anschluss Nr. 1 hatte die Stuhlfabrik Thonet. (Karl-Hermann Völker, Vorsitzender Geschichstverein)
  • ... dass im Juni 1400 Herzog Friedrich von Braunschweig auf der Durchreise bei Kleinenglis von Kriegern des Grafen Heinrich von Waldeck ermordet wurde? Friedrich war ein Kandidat für den Königsthron. An die Tat erinnert das Kaiserkreuz. (Hans Bickell, Kleinenglis)
  • ... dass der Northeimer Freizeitsee deutlich größer als der Maschsee in Hannover ist? Und dass an den Stegen und Landliegeplätzen des Northeimer Segelclubs (NSC) weit mehr als 100 Segelboote liegen? (Hainer Falkenhain, Vorsitzender Des NSC)
  • ... dass es bereits 1926 in dem kleinen Dorf Espol eine Shell-Tankstelle gab? Sie hat aber nicht lange bestanden - wer tankte damals schon ... (Heinrich Rakebrandt, Ortsheimatpfleger Espol)
  • ... dass der Winter 1492/1493 im Kellerwald so kalt und lang war, dass der Schnee auf den Höhenlagen erst Mitte des Monats Mai schmolz? (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass die Delfine und Robben im Duisburger Zoo in Sülbecker Solewasser schwimmen? Die Saline in Sülbeck liefert das Solewasser in die nordrhein-westfälische Stadt. (Ulrich Birkelmann, Heimatverein Leinetal)
  • ... dass der Kasseler Landgraf Friedrich II. tausende junger nordhessischer Männer an die englischen Streitkräfte vermietete, um diese im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 zu unterstützen? Darunter waren auch zehn Männer aus dem Homberger Stadtteil Hülsa. (Johanna Diederichs, Hülsa Schülerin der THS)
  • ... dass am 21. Mai 1939 auf dem Heiligenberg das Gauehrenmal Kurhessens für die Toten des Ersten Weltkriegs eingeweiht wurde? (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass am 4. Mai 1467 ein Landtag am Spieß in Spieskappel stattfand, bei dem die gesamthessische Landesvertretung versuchte, einen mehrjährigen Erbstreit zwischen den verfeindeten Söhnen des Landgrafen Ludwig I. zu schlichten. (Nora Wiedenhöft, TH-Schule Spieskappel-Ebersdorf)
  • ... dass in Fritzlar bereits seit dem 13. Jahrhundert regelmäßige Jahrmärkte abgehalten wurden, die als Vorläufer des erstmals im Jahre 1863 stattgefundenen Pferdemarktes in der Geschichtsschreibung gelten? (Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar)
  • ... dass der ehrenamtliche Homberger Türmer seit nunmehr zehn Jahren seinen freiwilligen Dienst versieht? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass die größte Homberger Nord-Süd-Ausdehnung 16,5 Kilometer und die größte Ost-West-Ausdehnung elf Kilometer beträgt? (Oskar Breiding, Homberg)
  • ... dass es auf dem Gelände des Fliegerhorstes Fritzlar zwischen 1942 und 1945 eine Zweigfabrikationsstätte des Flugzeug- und Motorenwerkes Hugo Junkers mit 1000 Beschäftigten gab? (Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar)
  • ... dass Homberg circa 14 860 Einwohner hat und 180 Einwohner je Quadratkilometer leben? (Oskar Breiding, Homberg)
  • ... dass es ein Währungsdurcheinander im mittelalterlichen Homberg gab? Um 1600 waren 15 verschiedene Goldstücke gleichzeitig gültig. (Oskar Breiding, Homberg)
  • ... dass Fritzlar am Ende des 13. Jahrhunderts den Lohn der Spielleute festsetzte und sie somit - im Unterschied zu den Gauklern - sesshaft machte? (August Bollerhey, Wehren)
  • ... dass von 2000 bis 2006 rund 12000 Menschen die Türmerwohnung auf St. Marien in Homberg besucht haben? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass die Fritzlarer Gilde der Michalsbrüder eine der ersten kaufmännischen Vereinigungen in Deutschland war? (Clemens Lohamnn, Stadtarchivar Fritzlar)
  • ... dass Römersberg der Ausgangspunkt für einen archäologischen Wanderweg um die Altenburg ist? (Dieter Bruchhäuser, Zimmersrode)
  • ... dass am 1. Juli 1904 ein Chaos aus Obstbrei das Bild des Waberner Bahnhofs prägte? Bei diesem ersten größeren Unfall lag überall ein dicker Brei aus zerquetschten Kirschen, Erd- und Stachelbeeren. Grund: Der Eilgüterzug, in welchen der Kieszug hinein fuhr, enthielt zwölf Wagen, welche ausschließlich mit Obst aus Süddeutschland beladen waren. (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass am 25. August des Jahres 1855 ein Tornado in Schönau 45 von 47 Häusern beschädigte? Viele so schwer, dass sie nicht mehr zu retten waren. (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass anlässlich des 2. Deutschlandfluges im Jahr 1925 der Flugplatz Fritzlar als Notflugplatz Erwähnung findet? Als Flugplatzgelände diente zu jener Zeit die Fläche des heutigen Baugebietes Roter Rain III. Mit dem Baudes heutigen Fritzlarer Flugplatzes wurde erst 1935 begonnen. (Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar)
  • ... dass Albrecht Brede, geboren 1834 in Besse, der Komponist des Hessenliedes: "Ich kenn’ ein Land, so reich und so schön" ist? (August Bollerhey, Wehren)
  • ... dass in 1366 Landgraf Heinrich II. den Leuten zu Besse einen Teil des Langenberges zur Nutzung und Pflege schenkte? (Anne Chr. Klüttermann, Verein für Geschichte und Dorfkultur, Besse)
  • ... dass Zimmersrode über 1000 Jahre ein Zentrum der Töpferei war. 1891 hörte die letzte Töpferscheibe auf, sich hier zu drehen. (Dieter Bruchhäuser, Zimmersrode)
  • ... dass am 7. Januar 1816 Blücher, Napoleons Bezwinger, in Wabern war? Von Frankreich kommend, wollte er nach Berlin reisen. (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass sich die Truppen des Mainzer Erzbischofs nach der verlorenen Schlacht von 1427 auf die Jesberger Burg in Sicherheit brachten? (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass man in Fritzlar noch 1932 einzelne Beschlüsse des Magistrates durch die Ortsschelle bekannt gab? (Clemens Lohamnn, Stadtarchivar Fritzlar)
  • ... dass im 17. und 18. Jahrhundert nördlich von Gombeth Eisenerz abgebaut wurde? (Friedrich Döring, Kleinenglis)
  • ... dass Ernst von Wildenbruch in dem Schauspiel „Der deutsche König“ fast zwei Akte in Fritzlar spielen lässt? (August Bollerhey, Wehren)
  • ... dass der Homberger Spendensammler Johannes Vaupel 1641 in der Schweiz 832 Taler zum Wiederaufbau der zerstörten Stadt erhalten hat? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass es im Jahr 1590 in Besse den ersten Lehrer gab, der in den Geschichtsbüchern genannt wird? Er hieß Augustin Faber. Von 1613 bis 1637 war Henrich Mart Schulmeister und Küster. (Anne Chr. Klüttermann, Besse)
  • ... dass am 1. August 1907 die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria für eine Stunde in Wabern war? Sechs Tage später gingen 100 Mark als Spende für die Armen der Gemeinde beim evangelischen Pfarramt ein. Absender: Die Kaiserin. (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass sich in Fritzlar einer der ersten Fabrikationsstandorte in Deutschland für die Fertigung von Fernsehgeräten nach dem Zweiten Weltkrieg befand? Auf dem Gelände der Watter-Kaserne gründete die Firma NORA im Jahre 1953 ihren Betrieb. Damals wurde noch von Hand gefertigt. (Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar)
  • ... dass Jesberg früher ein beliebter Übernachtungsplatz für die Pferdekutschen auf der Strecke zwischen Kassel und Marburg war? (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass es sieben Sonnenuhren an der Homberger Stadtkirche gibt? Die älteste stammt aus dem Jahre 1234, wobei die arabischen Ziffern 1, 2, 3, und 4 so gesetzt sind, dass sie der Stundeneinteilung des Nachmittags entsprechen. (Oskar Breiding, Homberg)
  • ... dass zwischen 1005 und 1526 die Ausbildung an der Fritzlarer Stiftsschule universitätsähnlichen Charakter hatte und 1290 Studenten aus Fritzlar in Bologna und Paris auftauchten? (Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar)
  • ... dass Borken bis 1469 eine Burg besaß und der Name der Stadt von diesem Wort abgeleitet ist? (Friedrich Döring, Kleinenglis)
  • ... dass Clemens Brentano mit seiner zweiten Frau Auguste Bußmann im Fritzlarer Dom getraut wurde? (August Bollerhey, Fritzlar)
  • ... dass auf dem Rittergut in Züschen schon 1898 elektronisch gedroschen und gemolken wurde? Kurgäste von Bad Wildungen ließen sich extra nach Züschen fahren, um das alles zu besichtigen. (Gerhard Warnecke, Fritzlar)
  • ... dass die erste Deutsche Schulordnung 731 in Fritzlar geschrieben wurde? (Egon Schaberick, Fritzlar)
  • ... dass am 30. Juli 1939 mit der Graf Zeppelin II das letzte große Luftschiff Wabern überquerte? Die LZ 130, das Schwesterschiff der Hindenburg, die im Juli 1937 in Flammen aufging, flog von Frankfurt am Main kommend an diesem Tag über den Ort. (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass im Jahr 1662 vier Frauen aus Besse am Odenberg wegen bekannter Zauberei als Hexen gehängt bzw. enthauptet und anschließend auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden? (Anne Chr. Klüttermann, Verein für Geschichte und Dorfkultur, Besse)
  • ... dass im südlichen Kellerwald bei Jesberg der Schwarzstorch brütet? (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass unser ehemaliger Bundespräsident Walter Scheel als junger Leutnant des Nachtjagdgeschwaders I im Jahre 1944 auf dem Fliegerhorst Fritzlar stationiert war? (Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar)
  • ... dass der deutsche Zehnkampfmeister 1955, Josef Klick, aus Fritzlar kommt? (Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar)
  • ... dass in den Gemarkungen Nassenerfurth / Haarhausen im 18. und 19. Jahrhundert Torf gestochen wurde? (Friedrich Döring, Kleinenglis)
  • ... dass die gesamte Fläche Hombergs 9,92 Quadratkilometer beträgt? Damit ist die Stadt fünf Mal so groß wie das Fürstentum Monaco (1,95 Quadratkilometer). (Oskar Breiding, Homberg)
  • ... dass Prinz Heinrich v. Hanau in den Jahren 1869 bis 1875 während seiner Jagden im Langenberg immer Gast des Greben (Bürgermeisters) von Besse war und sich sogar ein Zimmer dessen Hauses mit seinen Möbeln einrichten ließ? Sein Rüdenmeister, der Privatförster Wittich, war ortsansässig. (Anne Chr. Klüttermann, Verein für Geschichte und Dorfkultur, Besse)
  • ... dass bis zum Dreißigjährigen Krieg lediglich ein „Hausmann“ als Türmer auf dem Turm von St. Marien in Homberg seinen Dienst versah, die Familie aber in der Stadt wohnte? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass im April 1968 die Turnhalle der Homberger Theodor-Heuss-Schule in „Free Love Center“ umbenannt worden war? Im selben Monat sprach das Magazin „Der Spiegel“, der über die Homberger Schule berichtete, vom „Porno-Einbruch“ an der THS. (Thomas Schattner, Wabern)
  • ... dass Hans Kaboth, der „schlesische Löns“, in der Kaiserzeit als Oberförster in Fritzlar wirkte und in seinem Buch „Aus meinem Waldversteck“ nicht nur kritische, sondern auch gute Zeilen über Fritzlar, Geismar und Bad Wildungen schrieb? (August Bollerhey, Wehren)
  • ... dass Prinz Maximilian von Hessen in Jesberg für seine vier Töchter einen "Prinzessinnengarten" anlegen ließ? Es handelt sich um ein Waldstück etwa einen Kilometer südöstlich hinter der Burg. (Lothar Klitsch, Jesberg)
  • ... dass es in der Hebeler Kirche zwei Eingänge gibt, weil die Falkenberger links und die Hebeler rechts reingehen und das Kirchenschiff früher sogar durch eine Holzlatte abgetrennt war? (Sabine Arnold, Pfarrerin, Hebel)
  • ... dass es bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg in Fritzlar noch den Posten des Nachtwächters gab? (Clemens Lohmann, Stadtarchivar von Fritzlar)
  • ... dass das kleine spitze Küchenmesser "Awerrämchen" um 1900 durch den jüdischen Handelsmann Abraham Möller aus Raboldshausen an den Haustüren im Kreis Homberg verkauft wurde? (Friedrich Dreytza, Türmer von Homberg)
  • ... dass die heutige Großgemeinde Wabern 64 Opfer zu beklagen hatte, die während der Revolutionskriege ab 1807 in Napoleons "Grande Armee" gedient hatten? Nach 1807 ließen sieben Männer in Spanien ihr Leben, 57 starben 1812/13 in den Weiten Russlands. (Thomas Schattner, Wabern)

Das vermeintliche Schloss Waldeck

Wussten Sie schon, dass Schloss Waldeck eigentlich gar kein Schloss, sondern eine "Burg" ist? Das hat auch der WDR richtig erkannt der in seinem Filmbeitrag "Wildes Siegerland" kürzlich u. A. auch über den Edersee und Waldeck berichtete.

In diesem Filmbeitrag wurde das vermeintliche Schloss richtigerweise eindeutig als eine "Burg" - Waldeck beschrieben.

Nur die HNA und der HR berichten auch weiterhin von einem Schloss in Waldeck.

Burgen wurden im ca. 11. Jhd. erbaut Schlösser hingegen ab ca. dem 16.Jhd. Das Gebäude im Stadtteil Waldeck stammt aus dem ca. 11. Jhd. und nur weil heute ein Restaurations/Hotelbetrieb in diesem Gebäude untergebracht ist, wird m. E. noch lange kein Schloss daraus. Schlösser sind historische Gebäude mit offenem Charakter, Burgen hingegen sind (wie in Waldeck) wehrhaft in Erscheinung tretende Gebäude.

Wären die Begrifflichkeiten "Schloss", oder "Burg" einfach gegeneinander austauschbar, dann könnte man ja auch zu einem Hahn einfach Henne sagen, oder umgekehrt - gelle!