Raab-Katzenstein Flugzeugwerk GmbH

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Die Raab-Katzenstein Flugzeugwerke GmbH (RaKa) war ein deutscher Hersteller von Luftfahrzeugen.

Geschichte

1925

Antonius Raab
Das Unternehmen wurde am 17.November 1925 von Hermann Kalkoff (Raabs Schwiegervater), Antonius Raab, Kurt Katzenstein, Anatole Gobiet und weiteren Gesellschaftern in Berlin gegründet. Raab, Katzenstein und Gobiet hatten sich von ihrem Partner Richard Dietrich, mit dem sie in der Dietrich-Gobiet Flugzeugwerke AG (DGF) zusammen gearbeitet hatten, wegen unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten getrennt. Dabei wechselten auch die meisten Fachleute der DGF zu dem neuen Unternehmen. Zur gleichen Zeit konnten in Kassel-Bettenhausen, Lilienthalstr. 1 geeignete Räumlichkeiten angemietet werden. Für ein eigenes Produkt die Kl 1 „Schwalbe“ hatten der neue RaKa-Chefkonstrukteur Paul J. Hall und Andreas Faehlmann die Konstruktionsarbeiten abgeschlossen. Es war keine Neukonstruktion sondern eine verbesserte Ausführung der DP XI von der DGF. Nun gab es in Kassel zwei Flugzeugbauer mit fast gleichen Produkten und so sollte es neben den juristischen Auseinandersetzungen wegen der Urheberrechte zum erbitterten Konkurrenzkampf kommen.


1926

Am 17. Januar fand auf dem Flugplatz Kassel-Waldau der Erstflug der „Schwalbe“ statt. Einen Tag zuvor war dort die DP XI der Dietrich-Flugzeugwerk AG eingeflogen worden. Nachdem Kurt Katzenstein die „Schwalbe“ intensiv getestet hatte und man sich der Musterzulassung sicher war, wurde eine Serie von zehn Stück aufgelegt. Hier kamen die technischen und organisatorischen Fähigkeiten von Oberingenieur Erich Gammelin voll zum Tragen, das hatte er bereits bei der DGF gezeigt. Die Produktionsabläufe wurden optimiert, neue Fertigungstechniken eingesetzt und die Mitarbeiter mit in den Entscheidungsprozess eingebunden. Die Hauptbaugruppen der Maschine transportierte man auf der Straße zum Flugplatz Waldau, dort erfolgte die Fertigmontage und das Einfliegen. Die Maschinen wiesen einen hohen Qualitätsstand auf und waren preislich günstiger als die der Konkurrenz. Den Flugzeugverkauf hatte Antonius Raab mit guten Werbemaßnahmen angekurbelt. Außerdem gab man ein monatliches Werks-Nachrichtenblatt für Kunden und Mitarbeiter heraus.

Paul J. Hall konstruierte in der Zwischenzeit ein doppelsitziges Schulflugzeug, die RK 2 „Pelikan“, und der Prototyp war im Bau. Außerdem floss die zweite Zehnerserie der „Schwalbe“ in die Produktion ein.

Kurt Katzenstein

Ein weiterer Mitarbeiter und Teilhaber nahm bei der RaKa die Arbeit auf - Gerhard Fieseler. Da der Flugzeugbau dringend die notwendigen Materialien benötigte, musste er zuerst im Einkauf tätig werden. Dann wurde Fieseler für die Organisation von Flugtagen eingesetzt und nach der fliegerischen Einweisung durch Katzenstein durfte er selbst wieder Flugzeuge steuern. Mit Gründung der RaKa-Flugschule wurden Katzenstein, Fieseler und Hans Wördehoff als Fluglehrer eingesetzt. Die Belegschaft war Mitte des Jahres auf ungefähr 100 Mitarbeiter angewachsen und man legte die dritte Zehnerserie der „Schwalbe“ auf. Ein weiteres Schulflugzeug wurde benötigt. Das bei der Reichswehr erprobte Flugzeug LVB B III schien dafür besonders geeignet. Daraus entwickelte man die RK 6 „Kranich“, die sich in der Praxis bestens bewährte. Im November ging die Dietrich-Flugzeugwerk AG in Konkurs. Etliche Mitarbeiter hatten schon vorher zur RaKa gewechselt und auch die Flugschüler setzten bei RaKa ihre Ausbildung fort.

Um im Rheinland besser vertreten zu sein, gründete man in Köln eine technische Abteilung und später eine Flugschule auf dem Flugplatz Bonn-Hangelar.

1927

Im Frühjahr wurde auf dem Flugplatz Kassel-Waldau eine Startart erprobt, die die Luftfahrt bis in die Gegenwart beeinflussen sollte. Gerhard Fieseler brachte am 12. März erstmals ein motorloses Flugzeug mit einer Motormaschine in die Luft. Mit der RK 6 „Kranich“D-975 schleppte er Gottlob Espenlaub in dessen Segler. Espenlaub klinkte die Stahlseilverbindung zwischen den Flugzeugen auch beim zweiten Versuch am 20. März wieder in einer Höhe von maximal zehn Metern aus. Raab der anfangs nichts von dem Vorhaben gehalten hatte, dachte nun an die Vermarktung dieser Startart und gab den Auftrag zur Konstruktion eines geeigneten Gleitflugzeugs. Paul J. Hall und der Betrieb lösten die Aufgabe in kürzester Zeit. Katzenstein konnte bereits am 13. April erstmals das von Raab gesteuerte neue Flugzeug RK 7 „Schmetterling“ schleppen. Dieses Mal wurde die sichere Höhe für eine Platzrunde erreicht. Die erste öffentliche Vorführung fand beim Großflugtag in Kassel-Waldau am 18. April vor 20.000 Zuschauern statt. Raab war zu der Zeit in Budapest um dort RaKa-Flugzeuge zu präsentieren. Er hatte bereits begonnen, über die Urheberrechte für diese Startart nachzudenken.
Schleppflug am 18.04.1927

Daraus sollte sich noch eine Kette von Ärgernissen bis hin zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Espenlaub, Raab und Fieseler entwickeln.

Nach Raabs Rückkehr aus Ungarn verließ Gerhard Fieseler im Unfrieden das Unternehmen und verdiente nun den Lebensunterhalt für sich und seine Familie mit der Kunstfliegerei.

Neben dem Flugzeugneubau und der –reparatur hatte die RaKa weitere Einnahmequellen wie die Durchführung von Flugveranstaltungen, Werbeflüge für Unternehmen, Flugschule und Zubringerflüge.

Fieseler war von den RaKa-Produkten überzeugt und ließ sich eine „Schwalbe“ bauen die mit einem modifizierten 125-PS Sh 12-Sternmotor ausgestattet war. Mit dem Kennzeichen D-1212 zugelassen, wurde das Flugzeug die Basis für seinen Erfolg als Kunstflieger.

Um zusätzliche Reparaturaufträge durch den Luftpool der Versicherungen auszuführen, mietete die RaKa eine Nachbarhalle an. Die Belegschaft war inzwischen auf ungefähr 200 Mitarbeiter angewachsen.

Die einzige bedeutende Motorflugveranstaltung des Jahres 1927 war der Sachsenflug anlässlich der Leipziger Herbstmesse. Er fand vom 30. August bis 4. September auf dem Leipzig-Mockau statt.

Von den 26 Teilnehmern waren mit drei RaKa-Flugzeugen Raab, Katzenstein und Fritz Gröbedinkel an angetreten. Bei den Flügen zeigte sich, dass die aerodynamisch besseren Eindecker, besonders die Tiefdecker, gegenüber den Doppeldeckern der RaKa, Vorteile hatten. Gröbedinkel belegte den 14. Platz mit einer RK 2a „Schwalbe“, Raab wurde mit dem Ehrenpatz der Stadt Leipzig ausgezeichnet.

Die geplante Lizenzfertigung der britischen DH 60 „Moth“ als RK 12 „Motte“ konnte nicht begonnen werden, da die von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DLV) geforderte Bruchfestigkeit nicht eingehalten wurde. Die finanzielle Situation des Unternehmens entwickelte sich in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr gut.

1928

Im März wurde das neue Flugzeug RK 9 „Grasmücke“ eingeflogen. Nach der Musterzulassung ging es in die Serienfertigung. Wegen der angespannten Kostensituation wurde im April die Flugschule von Bonn-Hangelar nach Düsseldorf verlegt. Außerdem wurde zur Kapazitätsauslastung der leichte Gleiter „R.R.G. Zögling“ in Lizenz hergestellt und Vereinen Zeichnungsätze für den Selbstbau angeboten. Der Essener Verein für Luftfahrt beauftragte und finanzierte die Entwicklung eines schnellen zweisitzigen Reiseflugzeugs mit großer Reichweite. Unter der Bezeichnung RK 25 wurde das Projekt begonnen. Als weitere Einnahmequelle entwickelte sich im August die Zusammenarbeit mit dem Junkers-Flugzeugwerk zur Anfertigung von senkrechten Luftaufnahmen. Durch den Umbau einer „Grasmücke“ wollte man ein von Raketen angetriebenes Flugzeug für Fritz von Opel bekommen. Dieses Vorhaben scheiterte an der Ausführung.

Die beginnende Weltwirtschaftskrise wirkte sich besonders stark auf den Sportflugbau aus. Raab berichtete seinem Hauptgeldgeber Anatole Gobiet immer wieder positive Zahlen, doch der ließ als Ausweichfertigung die Herstellung von Stahlmöbeln aufbauen. Im letzten Quartal des Jahres lief dafür die Produktion an. Trotzdem mussten etliche der ungefähr 180 Mitarbeiter entlassen werden.

Fieseler wollte für die Flugsaison 1929 eine neue Kunstflugmaschine haben und da er nicht mehr mit Raab sprach, wandte er sich direkt an den Konstruktionschef Hall und den neu eingestellten Konstruktionsingenieur Richard Bauer. Ihnen erläuterte er seine Anforderung an die Maschine. Das war der Beginn des Projekts RK 26 „Tigerschwalbe“. Fieseler, der nichts dem Zufall überließ, bestellte sofort zwei Stück. Bauer hatte den Entwurf der „Tigerschwalbe“ im Dezember abgeschlossen und der Bau der Maschinen begann. Paul J. Hall verließ zum 31. Dezember das Unternehmen, um zur Firma Bayrische Flugzeugwerke (BFW) zu wechseln. In diesem Jahr konnten nur 26 Flugzeuge der RaKa in Deutschland neu zugelassen werden und auch das Gebrauchtflugzeuggeschäft lief schlecht. Das Unternehmen befand sich in einer finanziell kritischen Lage. Nur Raab und zwei Mitarbeiter aus dem Finanzbereich wussten über die wahre Situation der RaKa Bescheid. Die beiden durften nur ihm genehme Bilanzen erstellen.

1929

Anfang des Jahres konnte Raab von Gobiet 30.000 RM in bar erhalten. Er hatte ihm von einem nur vorübergehenden Geldmangel berichtet, der durch einen Großauftrag der Trumpf-Schokoladenfabrik für Reklameflüge kompensiert würde. Dazu kam es nicht, aber Trumpf beauftragte RaKa mit der Konstruktion und dem Bau eines Kleinluftschiffs als Werbeträger. Man begann mit den Arbeiten am Projekt RK 27.

Anfang April machte die RK 26a „Tigerschwalbe“ ihren Erstflug, danach verunfallte Fieseler mit ihr und es entstand großer Sachschaden an der Maschine.

Das Kleinluftschiff RK 27 erhob sich am 4. Mai zum ersten Mal vom Flugplatz Kassel-Waldau in die Luft. Fieselers zweite RK 26a wurde am 25. Mai eingeflogen. Nach der Musterzulassung erhielt sie das Kennzeichen D-1616 und eine weitere das Kennzeichen D-1818.

Konstruktionsleiter Richard Bauer verließ Anfang August das Unternehmen und wechselte auch zur Firma BFW.

Das Geld wurde knapp und Raab informierte Anatole Gobiet über eine noch in diesem Jahr zu erwartende Subvention des Reichsverkehrsministeriums in Höhe von 225.000 Reichsmark. Daraufhin erhielt er von ihm eine Bürgschaft über 59.000 Reichsmark. Bei der Aufteilung der Haushaltsmittel durch eine Schlüsselkommission des Reichstages betrug die Subvention rückwirkend für 1928 nur 21.000 und 50.000 Reichsmark für 1929. Diese Summe sollte Gobiet gutgeschrieben werden, was aber nie erfolgte. Selbst die guten Kontakte Gobiets zum damaligen Reichstagsabgeordneten Herrmann Göring brachten keine Aufträge für das Unternehmen. Vielleicht war Gobiet nicht bekannt, dass Raab ebenfalls versuchte durch Vermittlung von Göring Aufträge des Nationalsozialistischen Fliegerkorps zu bekommen.

Im letzten Quartal des Jahres legte Kurt Katzenstein auf der RaKa Gesellschafterversammlung seinen Posten als Geschäftsführer nieder. Er war der Meinung, dass Raab strafbare Handlungen beging, indem er ihm bereits übereignete Flugzeuge verkaufte. Im ganzen Jahr waren als Folge der Weltwirtschaftskrise nur noch 15 Neubauten verkauft worden, nicht einmal die Lagerbestände an Fertigflugzeugen ließen sich reduzieren. Das hatte einen größeren Personalabbau zur Folge. Die Lage des Unternehmens war katastrophal.

1930

Die Raab-Katzenstein Flugzeugwerk GmbH ging zahlungsunfähig in das neue Jahr. Raab hatte bereits mit einem Vorstandsmitglied des Krefelder Luftfahrtvereins Kontakt aufgenommen und ihm erzählt, dass er sein Unternehmen von Kassel nach Krefeld verlegen wolle. Er schickte deshalb Mitte Januar ein Angebot zur Umsiedlung an die Stadt Krefeld.

In der Kasseler Post erschien am 5. Februar ein Artikel mit der Überschrift „Raab-Katzenstein strebt Vergleich an“. Dort begründete man die Zahlungseinstellung des Unternehmens mit dem Zusammenbruch des Kasseler Bankhauses Schirmer, einer Kündigung der gesamten Kredite seitens verschiedener Banken und die Reduzierung der vom Reichsverkehrsministerium zu zahlenden Mittel von 200.000 auf 50.000 Reichsmark.

Raab lud die Verantwortlichen der Stadt Krefeld am 13.März zur Betriebsbesichtigung nach Kassel ein. Es erschien aber nur einer der Entscheidungsträger und mit ihm hatte Raab ein leichtes Spiel. Man wurde sich einig und der Umzug fand ab Mitte April statt. Die Familien Raab, Gammelin und zwei weitere, sowie einige Flugzeugbauer reisten von Kassel nach Krefeld. Zwei Züge mit ungefähr 80 Eisenbahnwaggons sollen mobile Einrichtungen, Materialen und Flugzeugbaugruppen nach dorthin transportiert haben.

Nach Auswertung verschiedener Unterlagen wurden bei der RaKa in Kassel bis zu 162 Flugzeuge gebaut, eine größere Anzahl des Übungsgleiters "R.R.G. Zögling" und das Luftschiff.

Produktübersicht

Kl 1 Schwalbe – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Schulflugzeug mit 7-Zylinder Sh 5 Sternmotor 75/80 PS.

RK 2 Pelikan – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise,zweisitziges Schulflugzeug mit 7-Zylinder Sh 11 Sternmotor 84/96 PS.

RK 3 Phönix - Entwurf/Projekt – Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, ein- plus dreisitziges Kleinverkehrsflugzeug mit 9-Zylinder Sh 12 Sternmotor 108/126 PS.

RK 6 Kranich – Serienmaschine - Doppeldecker, zweistielig, Gemischtbauweise, zweisitziges Schulflugzeug mit Mercedes D1 Reihenmotor 100 PS.

RK 7 Schmetterling – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, einsitziger Gleiter

RK 7a Schmetterling – Prototyp - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, einsitziges Leichtflugzeug mit 2-Zylinder Anzani V-Motor 19 PS.

RK 8 Marabu – Prototyp - Doppeldecker, zweistielig, Gemischtbauweise, ein- plus viersitziges Kleinverkehrs- und Streuflugzeug mit Benz B4 Reihenmotor 200/220 PS.

RK 8a Marabu – Prototyp - Doppeldecker, zweistielig, Gemischtbauweise, ein- plus dreisitziges offenes Fotoflugzeug mit Benz B4 Reihenmotor 200/220 PS.

RK 9 Grasmücke – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, zweisitziges Leichtflugzeug mit 3-Zylinder Anzani-Motor ca. 35 PS.

RK 9a Grasmücke – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, zweisitziges Leichtflugzeug mit 9-Zylinder Salmson Sternmotor 40/46 PS.

RK 9b Grasmücke – Serienmaschine - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, zweisitziges leichtes Wasserflugzeug mit 9-Zylinder Salmson Sternmotor 40/46 PS.

RK 10 - Entwurf/Projekt – Kleinverkehrsflugzeug mit Mercedes D IIIav Reihenmotor 160/200 PS.

RK 11a - Entwurf/Projekt – Doppeldecker, einstielig verspannt, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, ein- plus dreisitziges Kleinverkehrsflugzeug mit Mercedes D III Reihenmotor 160/200 PS.

RK 12 Motte – geplanter Lizenzbau – Doppeldecker, einstielig verspannt, Gemischtbauweise, zweisitziges Sport- und Reiseflugzeug mit 4-Zylinder Cirrus Mark II Reihenmotor 75/80 PS.

RK 13 - Entwurf/Projekt – Höhenflugzeug mit 9-Zylinder Bristol Jupiter Sternmotor 440/585 PS.

RK 14 - Entwurf/Projekt – Passagierflugzeug mit BMW VI-oder Junkersmotor 600 PS.

RK 15 - Entwurf/Projekt – Sportflugzeug mit BMW VI-oder Junkersmotor 600 PS.

RK 16 - Entwurf/Projekt – Doppeldecker, zweistielig verspannt, Gemischtbauweise, einsitziges Nacht-, Reklame- und Fotoflugzeug mit 2x Reihenmotor von Benz, BMW oder Junkers L5 280/310 PS.

RK 25 – Einzelfertigung – Tiefdecker, Gemischtbauweise, zweisitziges Reiseflugzeug mit 4-Zylinder A.D.C. Cirrus Mark II Reihenmotor 75/80 PS.

RK 25a – Einzelfertigung – Tiefdecker, Gemischtbauweise, zweisitziges Reiseflugzeug mit A.D.C. Cirrus Hermes 115 PS.

RK 26 - Tigerschwalbe – Einzelfertigung - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, ein plus einsitziges Kunstflugzeug mit 7-Zylinder Amstrong –Siddley-Lynx Sternmotor 220 PS.

RK 26a - Tigerschwalbe – Einzelfertigung - Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise, ein plus einsitziges Kunstflugzeug mit 7-Zylinder Walter Castor Sternmotor 230 PS.

RK 28 - Entwurf/Projekt – Trainingsflugzeug (Militär?) mit Gnome-Rhone Jupiter 375/460 PS.

RK 27 – Einzelfertigung – Kleinluftschiff, halbstarr mit Ballonett, zwei Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere, Nutzung als Werbeträger mit 2x3-Zylinder Anzani-Motor 35 PS.


Literatur

  • Antonius Raab: Raab fliegt, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1984.
  • Gerhard Fieseler: Meine Bahn am Himmel, Bertelsmann Verlag, München 1979.
  • Rolf Nagel, Thorsten Bauer: Kassel und die Luftfahrtindustrie seit 1923, A. Bernecker Verlag GmbH, Melsungen 2015, ISBN: 978-3-87064-147-4.
  • Fotos: Rolf Nagel a. a. O.


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