Querallee

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im oberen Bereich vor der Einmündung in die Kölnische Straße eine der steilsten Straßenstücke in Kassel. Im unteren Bereich - dem Beginn an der Wilhelmshöher Allee, eine wichtige verkehrliche Querverbindung von der Innenstadt zur "Wilhelmshöher", aber auch zur Kohlenstraße.

Der meiste Teil der Querallee ist wie der Name sagt als Allee mit Bäumen besäumt. In den 70ern standen dort mächtige Kastanien. an der nordöstlichen Ecke zur Goethestraße hatte um 1970 das damalige "Straßenneubauamt Hessen-Nord", das später aufging in "Hessisches Straßenbauamt Kassel" eine Dependance.

Wie der Name aber auch sagt, ist es eine "Quer"-Allee und wie man auch richtig deuten kann, die "Querstraße", bzw. "Querallee" zwischen Kölnische Straße im Norden und Wilhelmshöher Allee im Süden.

  • Ein bekanntes, aus der Gründerzeit erhalten gebliebenes Haus steht an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße und Querallee. Im Erdgeschoss des 1891 erbauten Hauses mit der Adresse Friedrich-Ebert-Straße 98 befand sich ursprünglich ein Friseursalon, später verschiedene Gaststätten. Den Anfang machten die "Kaminstuben". Deren Betreiber ersetzten in den Jahren 1972/73 die originalen Fenster durch Glasbausteine. In den Obergeschossen wurden liegende Rechtecke verbaut. 1993 wurde das Gebäude verkauft, damit fiel es nun unter die Richtlinien des Denkmalschutzes. 1996 wurden im Erdgeschoss wieder Holzrahmenfenster eingebaut. Im Sommer 2012 kaufte Tanzer Fakabasmaz das Erdgeschoss, um dort mit seinem türkischen Restaurant "Topkapi" einzuziehen. Die Sandstein-Fassade des Erdgeschosses war lange Zeit mit hellroten Kacheln verkleidet. Fakabasmaz kündigte an, diese zu entfernen oder zu verputzen, um die ursprüngliche Sandstein-Optik des Hauses wiederherzustellen.
  • Auch das ehemalige hessische Staatsbauamt befindet sich in der Querallee. Das auch als "Grüne Villa" bekannte Haus aus der Gründerzeit wurde im Frühsommer 2012 mehrmals zum Ziel von Hausbesetzern.
    Die "Grüne Villa" Foto: HNA

Weblinks