Puppenbühne Wernswig

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Marionettentheater Puppenbühne Wernswig e.V.



Die Puppenbühne Wernswig ist eine Initiative des Vereins Marionettentheater Puppenbühne Wernswig e. V. im nordhessischen Wernswig, mit rund 1000 Einwohnern der grösste Stadtteil der Stadt Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis.

Saison 2001/2002

Aus einer Bierlaune heraus enstand im Dezember 2001 die Idee, in Zusammenarbeit mit den ehemaligen Wernswiger "SPD Frauen", ein Marionettenstück, damals "Hänsel und Gretel", für die Kinderweihnachtsfeier der Vereinsgemeinschaft einzustudieren. Glänzende Kinderaugen im Dezember 2002 gaben uns Recht.

Saison 2003/2004

Hänsel und Gretel: Bundespost 02. Oktober 1961

Einmal dem Marionettentheater [1] verfallen, gründeten wir mit 18 Puppenbegeisterten in 2003 das "Marionettentheater Puppenbühne Wernswig".

Im Juni 2003 folgten wir der Einladung der Rengshäuser Grundschule und führten anläßlich des Sommerfestes vor 100 begeisterten Kindern und deren Eltern noch einmal "Hänsel und Gretel" auf. Dank des großen Einsatzes unseres Ortsvorstehers Hartwig Baumann durften wir in der ehemalige katholische Kirche in Wernswig nicht nur unsere Übungsstunden, sondern auch unsere Theateraufführungen im Dezember 2003, Januar und Februar 2004 dort aufführen. Nachdem wir eine größere Bühne gebaut und Platz für ca. 60 Zuschauer geschaffen hatten, durften wir uns bei dem Märchen "Frau Holle" nach acht Vorstellungen, über mehr als 500 Zuschauer freuen. Schon die Premiere am 12.12.2003 übertraf mit mehr als 70 geladenen Gästen bei Weitem unsere Erwartungen. So konnten wir erstmals unsere vorher geleisteten finanziellen Aufwendungen ausgleichen.

Mitten in die Vorbereitungen für unser neues Marionettenspiel "Rotkäppchen und der böse Wolf" fiel der Verkauf der ehemaligen katholischen Kirche in Wernswig ! Obwohl wir damit rechnen mussten, traf es uns wie aus heiterem Himmel, sahen wir uns doch unseres Spielortes beraubt. Doch der Virus Puppenbühne hatte uns schon so sehr infiziert, dass wir uns nach dem ersten Schock auf die Suche nach einem neuen Spielort machten

Saison 2004/2005

Rotkäppchen: Bundespost 01. Oktober 1960

Die seit einem Jahr leerstehende Raiffeisenbank sollte unser neues Domiziel werden. Nachdem unsere Hoffnung, dieses Gebäude mit Nutzungsvertrag zu bekommen, gestorben war, erklärte sich ein Mitglied unsrer [Puppenbühne] bereit das Gebäude von der VR_Bank zu kaufen. Am 2. Oktober 2004 begannen wir mit den Umbaumaßnahmen im Inneren des Gebäudes. Über 24 Tonnen Mauerwerk mussten entfernt, ein Stahlträger eingebaut und ein Schornstein gemauert werden. Zuschauertribüne, Puppenbühne und Trennwände mussten neu gebaut werden, die gesamte elektrische Einrichtung wurde erneuert. Die Kosten hierfür werden von inzwischen zwanzig Mitgliedern privat übernommen. Ca. 600 Arbeitsstunden wurden bisher für den Umbau geleistet. Die große Unterstützung, (Bereitstellung von Arbeitsgerät u. Arbeitskraft, Abfuhr des Mauerwerkes usw.) und das große Interesse an diesem Projekt seitens der Wernsiger Bevölkerung gaben uns Kraft unser Marionettentheater bis zur Premiere unsres Stückes "Rotkäppchen und der böse Wolf" am 17.12.2004 im Herzen unseres Dorfes fertig gestellt zu haben.

Saison 2005/2006

Die Puppentechnik wurde verfeinert. Die Marionetten bekamen neue Spielkreuze, die Puppenbühne wurde perfektioniert und zum ersten Mal sollte ein Sommerfest stattfinden. Am 20.08.05 war es dann soweit. Das Sommerfest mit Sondervorstellungen des Marionettenspiels für Erwachsene "Rotkäppi" (eine Parodie von Jürgen Baumgarten) begeisterte die Zuschauer so sehr, dass viele sich dieses Stück mehrmals anschauten. Im Außenbereich wurde neben dem leiblichen Wohl auch der Bau unserer Marionetten praktisch dargestellt und Interssierten erläutert. Gleich danach machten wir uns an die Arbeit für die neue Saison das Stück "Schneewittchen und die sieben Zwerge" vorzubereiten. Bis zur Premiere im Dezember lag noch eine Menge Arbeit vor uns, denn es waren 13 Marionetten zu fertigen, Kostüme zu schneidern und Bühnenbild zu entwerfen. Nicht zu vergessen die unzähligen Übungsstunden unserer fleißigen Puppenspielerinnen.

Am 02.12.2006 war die große Premiere ein voller Erfolg. Am Anfang dieser Spielsaison konnten wir den eintausensten Besucher begrüßen. Weitere Vorstellungen mit vollem Haus folgten, unteranderem eine Vorstellung für den Verein "Aktion für Behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg", was den Puppenspielerinnen besonderes Vergnügen bereitete, da diese Gruppe mit vollem Herzen und Liebe dem Geschehen auf der Bühne entgegenfieberte.

Saison 2006/2007

Unser zweites Sommerfest war ein voller Erfolg. Die geplanten Vorstellungen von dem selbstverfassten Stück "Der kleine Adler Horst" konnte dem Publikumsansturm nicht bewältigen, sodass wir gerne noch eine Extravorstellungen eingeschoben haben. Auch die Resonanz bei dem Komerz und Außenaktivitäten war sehr groß.Wir möchten uns hier nochmals bei allen Besuchern und Mitwirkenden recht herzlich bedanken.

Die Entspannung tat allen Beteiligten gut, denn es wartet eine Menge Arbeit für das neue Stück "Rumpelstilzchen" auf die Akteure. Die Premiere am 01.12.2006 war ein "Krachender Erfolg". Die Zuschauerränge waren so voll, dass sich die Bänke bogen. Nach einem tosenden Applaus waren wir uns sicher auch dieses Jahr den Geschmack unserer Zuschauer getroffen zu haben. Die Karten waren schnell ausverkauft, sodass wir uns zu unserer Freude entschlossen haben weitere Vorstellungen bis in den Februar hinein zu legen. Ein großer Dank allen unseren Puppenspielerinnen, die vom 01.12.2006 bis in den Februar 2007 hinein fast alle Wochenenden dem Puppenspiel gewidmet haben .

Das Jahr 2007 stand bevor . Alle Vereinsmitglieder fieberten den Startschuß für den großen Anbau der Puppenbühne herbei. So wie das Wetter es zuließ fingen die Baumaßnahmen an.

Die Bodenplatte mußte gegossen werden , der Anbau hochgezogen werden , dann das Dach des alten Gebäudes abgedeckt werden.

Wörter: Marionetten, Spielkreuze und Dekoration wichen den simplen Begriffen wie: Ringanker, Drahtkörbe, Steine und Speiß. In über 3000 Arbeitstunden wurde der Rohbau mit neuen Dach und Anbau fertiggestellt.

Auf viele kam eine Doppelbelastung hinzu, da wir auf unser Sommerstück " Neues vom Adler Horst " nicht verzichten wollten und konnten.

Es wurde nebenbei der Ton erstellt, das Stück geschrieben, die Marionetten verändert, Das Bühnenbild erbaut und unermüdlich das Theatergebäude von Bauschmutz gereinigt.

Saison 2007/2008

Unser Sommerfest am 18.August 2007 war wie in den beiden vergangenen Jahren ein großer Erfolg. Unser großartiges Publikum ließ uns keine Wahl, zu den geplanten drei Vorstellungen unseres kleinen Sommerstückes "Neues vom kleinen Adler Horst", auch noch eine vierte anzuhängen. Über 220 Zuschauer dankten uns mit großem Applaus. Für unsere kleinen Gäste hatten wir wieder einige Spielstationen aufgebaut. Dieses Angebot fand regen Zuspruch. Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Bier und andere Gaumenfreuden kamen bestens bei unseren Besuchern an. Unter den zahlreichen Gästen unseres Sommerfestes befanden sich auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Sie bescheinigten uns ein großes ehrenamtliches Engagement und eine hohe Spielkunst unseres Theaters.

Nun wurde es aber Zeit mit unserem diesjährigen Hauptstück "Kalif Storch" anzufangen. Alle waren sich einig, dass dies eigentlich nicht zu schaffen ist. Aber mit Einsatz aller Beteiligten hofften wir bis zur Premiere am 01.12.2007 ein Stück fertigzustellen, das die Zuschauer wieder zum Staunen bringt. Nach der Premiere wussten wir : dieses Jahr konnten wir unsere Zuschauer mit orinetalischen Klängen und dem Ruf des Muhezin verzaubern. Die Marionetten wurden lebendig und die Mühten und Geschichten des Orients wurden wahr.

Am 27.01.08 durften wir auf die 125. Aufführung seit Bestehen unseres Theaters zurückblicken. Diese Zahl erfüllte uns mit Stolz, aber ohne unser treues Publikum, hätten wir dies nie erreicht.

Eine besondere Freude wurde uns zuteil als uns am 02.02.08 die Ehrenmitgliedschaft in der "Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e.V." ausgesprochen wurde. Der 1. Vorsitzende Oberst a. D. Jürgen Damm überreichte uns eine Urkunde mit folgendem Wortlaut: Das Marionettentheater Puppenbühne 'Wernswig e.V. ist Ehrenmitglied in der Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e.V. Der Verein hilft behinderten Menschen. Er vertritt ihre Interessen und die ihrer Familien. Korbach 2. Februar 2008

Diese Ehrenmitgliedschaft wird uns eine Verpflichtung sein auch weiterhin diesen behinderten Menschen ein wenig Freude und Herzlichkeit entgegenzubringen.

Die Zeit verrinnt und wir müssen uns sputen, damit wir unser Theater bis zum Hessentag ein wenig der Vollendung näherbringen.

Der Hessentag in Hombrg/Efze kam schneller als erwartet. Schnell wurde für diese Woche ein Märchen aus unserer Region ausgesucht: "Rotkäppchen und der böse Wolf". In einer Neuauflage mußte dieses Stück neben den Innenausbauten unseres Anbaus entstehen . Die Zeit war knapp, aber mit vereinten Kräften und Kooperation aller Vereinsmitglieder hatten wir unser Stück fertig. Begeisterte Zuschaur waren der Dank für unser Bemühen. Der letzte Zuschauer war noch nicht richtig aus dem Theater gegangen und schon haben wir, emsig wie die Bienen, für unser Sommerstück 2008 " Das Ei " geprobt. Wegen dem großen Ansturm bei unserem Sommerfest am 16.08.2008 spielten wir das Stück "Das Ei " 4 mal. Viel Lob erhielten wir für die Ausschmückung des Festes mit Kinderspielen und dem Festgelände hinter der Puppenbühne, das als kleines Dorf gestaltet worden war. Am Ende waren die Kuchenplatten leergefegt und die Bratwürtste und das Bier hatten ihre Abnehmer gefunden..

Saison 2008/2009

Ab September teilten wir unsere Kräfte, wärend die eine Gruppe an dem neuen Winterstück " Die Bremer Stadtmusikanten" arbeitete, kümmerte sich die zweite Gruppe um den Ausbau unseres Foyers, das zur Premierenfeier am 29.11.2008 im neuen Glanz erstrahlen soll. Am Tag der Premiere wurden vormittags noch die letzten Arbeiten im Anbau fertiggestellt und die Reinigungsarbeiten abgeschlossen .

Die Vorstellungen konnte beginnen. Über unglaubliche - 42 Vorstellungen und über 2000 Besuchern konnten wir uns freuen. So oft hatten wir in der Vergangenheit noch nie ein Stück gespielt.

Besonders gefreut haben wir uns über die Steigerung unserer Sondervorstellungen, wie z. B für: -------------------- " Das Besondere Kind " ; die " Homberger Tafel-Kinder " oder für die Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e.V, um nur einige zu nennen.

Wie auch in den letzten Jahren hatten wir unser trationelles Sommerfest am 15. August mit Kinderspielen, Hüpfburg und allerlei buntes Treiben für unsere kleinen Gäste.Auch ein kleines Marionettenstück "Was für eien Tag" durfte nicht fehlen.

Es gab zum Glück keine Bohnensuppe von der Hintermoser Katie wie in unserem Marionettenstück, sondern leckeren Kuchen, zünftigem Bratwurst und allerlei Getränke, die von unseren Gästen bei strahlendem Kaiserwetter dankbar angenommen wurden.

Weiterhin konnten wir uns am 30. August auf dem Homberger Familientag der öffentlichkeit präsentieren.

Kaum wieder in der Puppenbühne angelangt fingen auch schon die Proben für unser neues Winterstück " Hänsel und Gretel " an.

Um die Premiere am 28.11.2009 für unser Stück " Hänsel und Gretel" nicht zu gefährden, griffen wir zu unserer oft geprobten Arbeitsteilung. Die eine Gruppe montierte Dachfenster, Dämmstoffe und erschuf im ersten Stock eine weitere Toilette und einen Raum der als Puppenwerkstatt dienen soll, die andere Gruppe studierte unser neues Winterstück mit einer Musik von von Engelbert Humperdinck und selbst gesungenen Weisen eines Besenbinders ein. Trationell wurde bis kurz vor der Premiere noch Verbesserungen und der letzte Feinschliff durchgeführt

siehe auch

Weblinks