Portal: Weltkulturerbe

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Portal: Weltkulturerbe
Wasserspiele bergpark grafik.png

Für viele war es eine harte Geduldsprobe, doch pünktlich zum 1100. Geburtstag Kassels im Jahr 2013 wurde der Bergpark mit dem Herkules und den Wasserkünsten in die Welterbeliste als Weltkulturerbe aufgenommen. Die Wilhelmshöhe wird seitdem auch "Wilmschöh" genannt und steht seither auf einer Stufe mit der Chinesischen Mauer, den Pyramiden von Gizeh und der Freiheitsstatue in New York.

Hier im Regiowiki liefern wir baugeschichtliche und historische Informationen mit dem Regiowiki-Portal Weltkulturerbe. Weitere Informationen zum Thema gibt es in einem Spezial auf HNA.de

siehe auch:

Herkules
Herkules
Im Jahre 1696 wurde mit den ersten Arbeiten an dem Wassersammelbecken auf der von Kassel abgewandten Seite des Habichtswaldes, dem Alten Winterkasten, begonnen. Der weitere Werdegang wird detailliert im Herkules-Lexikon beschrieben, dass die HNA in einer Artikelserie im Jahre 2004 veröffentlichte und die wir auch hier im Regiowiki sammeln. Die 8,25 Meter hohe Herkules-Figur wurde an Ort und Stelle aus Einzelteilen zusammengebaut und vernietet. Grundlage für die Konstruktion der von Jacob Anthoni vorgeformten Kupferbleche war und ist ein Eisengerüst, das in der Pyramidenspitze verankert ist. Die Verbindung von Kupfer und Eisen verträgt sich aber auf Dauer nicht und fördert die Entstehung von Schäden. Auch der spätere Versuch, das Eisen mit Blei zu ummanteln (1952), konnte die weitere Entstehung von Schäden nicht unterbinden.

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Bergpark Wilhelmshöhe
ca. 1895 Wilhelmshöhe, Hotel "Kronprinzen"

Für einige Reisende des 18. und 19. Jahrhunderts waren der Bergpark Wilhelmshöhe und das Oktogon mit dem Herkules eine Sensation. Die Schriftstellerin Johanna Schopenhauer gar schrieb 1787 von dem achten Wunder der Welt. Auch Georg Dehio, der im 20. Jahrhundert die maßgeblichen Handbücher für die Kunstdenkmäler verfasste, schwärmte: Die von dem italienischen Architekten Giovanni Francesco Guerniero gestaltete Anlage sei vielleicht das Grandioseste, was irgendwo der Barock in Verbindung von Architektur und Landschaft gewagt hat.

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Naturpark Habichtswald

Der Naturpark Habichtswald befindet sich westlich von Kassel im Nordhessischen Bergland. Der Habichtswald liegt im Westen von Kassel und ist ein Teilgebiet des West-Hessischen Berglands. Der 474 km² große Naturpark wurde 1962 gegründet und ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Im Naturpark Habichtswald befinden sich zahlreiche Burgen, Burgstätten, Burgruinen, Schlösser, Aussichtstürme und Klöster.

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Schloss Wilhelmshöhe
Schloss Wilhelmshöhe
Ab dem 12. Jahrhundert befand sich an dieser geschichtsträchtigen Stelle zunächst das Augustinerkloster Weißenstein, das nach der Säkularisierung unter der Herrschaft von Landgraf Philipp I. als Jagdschloss genutzt wurde. Später ließ Landgraf Moritz in den Jahren 1606 bis 1610 ein neues Jagdschloss erbauen, bevor unter Landgraf Wilhelm IX. (später Kurfürst Wilhelm I.) in den Jahren 1786 bis 1798 nach Entwürfen des Architekten Simon Louis du Ry der Weißensteinflügel des heutigen Schlosses und nach den Entwürfen von Heinrich Christoph Jussow der Mittelteil und der Kirchflügel entstanden.

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Wasserkünste
Schlossteich
Jedem, dem romantische Gefühle nicht völlig fremd sind, dürfte im Bergpark Wilhelmshöhe das Herz aufgehen. Dies verdanken die Besucher Kurfürst Wilhelm I. und seinen ehrgeizigen Plänen. Der ließ seinen Wasserkunst- und Brunneninspektor Karl Friedrich Steinhöfer klotzen und nicht kleckern. Sind künstliche Wasserfälle in europäischen Landschaftsgärten eher selten anzutreffen, gibt es deren im Bergpark Wilhelmshöhe gleich fünf. Den Ausgang nehmen die romantischen Künste im Asch als dem großen Wasserreservoire. Ihm folgen zum Bespielen der Attraktionen weitere Zwischenspeicher, die alle quer zur Hauptachse des Parks (vom Herkules zum Schloss) angelegt wurden.

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Aquädukt
Aquädukt im Bergpark Kassel- Wilhelmshöhe
Je intensiver der Park unter Landgraf Wilhelm IX. romantisch ausgestaltet wurde, desto ferner rückte die antike Welt. Die von Heinrich Christoph Jussow entworfene Teufelsbrücke und die von ihm geplante Löwenburg orientierten sich eher an dem mittelalterlichen Geist. Eine Brücke zur antiken Welt des Herkules schlug jedoch das größte Verbindungsprojekt zwischen Kaskaden und Fontänenteich - das ebenfalls von Jussow geplante Aquädukt. Es beginnt wie ein unscheinbarer kanalisierter Wasserlauf und endet theatralisch wie eine zerstörte Brücke, von der das Wasser herabstürzt.

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Fontäne
Die große Fontäne, der krönende Abschluss der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe

Die 52 m hoch aufsteigende Fontäne ist der krönende Abschluss der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe bevor das Wasser anschließenden über kleine Wasserfälle weiter zum Lac fließt. Der Fontänenteich und die Fontäne wurde 1789 bis 1790 von Heinrich Christoph Jussow angelegt.

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Höllenteich
Höllenteich im Bergpark Wilhelmshöhe

Der Höllenteich befindet sich im Bergpark vor der Plutogrotte das Wasser fließt unter der Teufelsbrücke hindurch und fällt dann ca. 10 Meter in den Höllenteich.

Wer den Höllenteich sucht, wird im Bergpark Wilhelmshöhe fündig. Dort liegt er unterhalb der Plutogrotte und sieht bei Weitem nicht so abschreckend aus, wie sein Name vermuten lassen könnte. Gespeist wird er von Wassern, die sich unter der Teufelsbrücke ihren Weg suchen.

Aber keine Angst, die Brücke hat mit dem Teufel so viel zu tun wie der Teich mit der Hölle. Die Bezeichnungen sollen den Park nur noch spannender machen als er sowieso schon ist.

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Löwenburg
Löwenburg im Nebel
Die Löwenburg befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Zunächst nur als ruinöser Turm mit Nebengebäude geplant, entstand die Löwenburg schließlich als eine komplette Burganlage. Die Burg steht oberhalb von Schloss Wilhelmshöhe im südlichen Teil des Bergparks und damit südlich der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules auf etwa (350 m ü. NN) im Habichtswald.

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Landgraf Karl
Landgraf-Karl-Denkmal in Kassel
75 Jahre ist Landgraf Karl geworden - und er hat seine Lebensspanne wahrlich gut genutzt. Auf Schritt und Tritt begegnet man in Kassel und Umgebung den Zeugnissen seines Schaffens. Im Bergpark Wilhelmshöhe hat Landgraf Karl eine wohl einmalige Verbindung von Architektur und Landschaft schaffen lassen. Die soll als kulturelles Welterbe geadelt werden. Bergpark und Karlsaue waren zudem wichtige Standbeine für Kassels Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2010. Der weltoffene und kunstsinnige Landgraf Karl hat dafür den Weg geebnet.

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Teufelsbrücke
Teufelsbrücke
Die Teufelsbrücke ist eine im Bergpark Wilhelmshöhe stehende Bogenbrücke für Fußgänger. Das Brückengitter der Teufelsbrücke wurde 1826 von der Firma Henschel gegossen, vorher bestand es aus Holz. Die Teufelsbrücke und der Höllenteich bekamen ihren Namen aus der Unterwelt, da in der Nachbarschaft die Plutogrotte ist. Laut einer Sage soll Pluto, der Gott der Unterwelt, in dieser Grotte gesessen haben.

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